Willkommen bei unserem großen Langlaufski Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Langlaufskier. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Langlaufski zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Langlaufskier kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt verschiedene Stile des Langlaufs wie zum Beispiel das Skating, das Nordic Crusing und natürlich den klassischen Stil.
  • Jeder Stil hat einen anderen Schwierigkeitsgrad. Das Nordic Crusing ist beispielsweise besser für Anfänger geeignet als das Skating, da es ein langsamer und gemütlicher Stil ist.
  • Der Ski sollte immer auf den Stil des Langlaufens und den körperlichen Eigenschaften des Fahrers (Größe, Gewicht und Sportlichkeit) angepasst werden. Genauso verhält es sich auch mit der Bindung und dem Schuh, welche perfekt sitzen sollten.

Platz 1: Fischer SUPERLIGHT CROWN NIS

Platz 2: Langlaufski-Set Fischer ORBITER

Platz 3: Langlaufski-Set Fischer SUMMIT

Platz 4: TECNOPRO Langlauf-Ski Active 8 G2+

Platz 5: Langlaufski-Set Fischer Cruising

Entscheidung: Welche Arten von Langlaufskiern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei unterschiedlichen Arten von Langlaufskiern unterscheiden:

  • Nordic Cruiser Ski
  • Classic Ski
  • Skating Ski

Je nachdem, ob Einsteiger, erfahrener Läufer oder Vollprofi – zu jedem Läufer passt ein anderer Typ von Ski. Die Art des Laufens verändert sich gleichzeitig mit der Art des Langlaufskis.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt helfen, den Typ von Ski zu finden, der perfekt zu dir passt. Um das zu erreichen, stellen wir dir die drei geläufigsten Arten von Langlaufski vor und wägen die Vor- und Nachteile dieser ab.

Langläufer in der Loipe

Egal ob man lange Touren zurücklegen will, oder auf kurzen pisten Gas gibt, der richtige Ski muss immer dabei sein. So unterschiedlich wie die Läufer sind, so individuell muss auch der Ski ausgewählt werden. (Foto: adege / pixabay.com)

Was zeichnet einen Nordic Cruiser Langlaufski aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Nordic Cruising ist eine neuere, sanftere Form des Skilanglaufs und kann außerhalb und innerhalb der Loipe betrieben werden. Er wird für vor allem Anfängern und Menschen empfohlen, die sich nicht bis aufs Letzte fordern wollen. Beim Cruising stehen vor allem sanfte Bewegungen und nicht körperliche Auslastung im Vordergrund.

Der Unterschied zwischen der klassischen Langlauftechnik und dem Nordic Cruising liegt definitiv am Ski. Der Ski ist breiter, kürzer und somit stabiler. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, da man auch im freien und ungespurten Gelände einfach und sicher fahren kann. Sie sind auch schwerer als jeder andere Langlaufski und liegen somit besser auf der Spur.

Vorteile

  • Gut für Einsteiger und ältere Menschen
  • Verletzungsgefahr niedrig
  • Sehr stabil
  • Leichtes Fahren im freien Gelände
  • Leicht zu steuern

Nachteile

  • Hohe Reibung
  • Nicht für lange Touren geeignet
  • Wenig körperliche Forderung

Die Reibung ist jedoch um einiges höher als die des klassischen Langlaufski. Dies kann sich vor allem bei längeren Touren negativ bemerkbar machen. Im freien Gelände kann dies jedoch ein großer Vorteil sein.

Beginner profitieren sehr vom Nordic Cruiser Ski, da sie recht einfach zu steuern sind. Der Ski ist somit auch für ältere Menschen oder Sporteinsteiger mit leichten körperlichen Problemen geeignet. Durch die leichte und sanfte Forderung des Körpers ist die Verletzungsgefahr auch sehr gering.

Was zeichnet einen Classic Ski aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?
Langlaufskier im klassischen Stil sind für das Fahren in Loipen (= zwei parallel liegende, vorgefertigte Spuren) konzipiert. Der Classic Ski ist für ehrgeizige Beginner, geschulte Freizeitsportler, aber auch für Experten geeignet. Die sportliche Anstrengung ist beim klassischen Langlaufen etwas höher.

Klassische Langlaufskier sind oft sehr schmal und leicht gebaut. Dies soll sie möglichst schnell machen. Der Classic Ski ist unter den Läufern am weitesten verbreitet und wird auch als Rennski verwendet. Mit diesem Ski muss man es also nicht langsam angehen lassen, denn es kann mit diesem sehr effektiv trainiert werden.

Vorteile

  • Effektives Training möglich
  • Schneller als Cruiser
  • Sehr leicht gebaut

Nachteile

  • Nicht für komplette Einsteiger geeignet
  • Wachsen muss beim Wax-Ski sein

Der klassische Langlaufski wird in zwei Unterkategorien eingeteilt:

  • Wax-Ski
  • Nowax-Ski

Für ambitionierte, sportliche und erfahrene Läufer ist der Wax-Ski sicherlich die bessere Option. Er ist nicht nur lang und schmal, er hat auch keine Schuppen, sondern glatte, gewachste Ski. In den meisten Fällen werden der Wax-Ski für Rennen genutzt. Das einzige Manko ist das Wachsen der Ski. Es ist sehr schwierig, dieses fachgerecht durchzuführen.

Der Nowax Ski ist eher für Skiwanderer geeignet. Einerseits spart man sich das Wachsen durch die Schnuppen am Ski, andererseits ist man auch mit diesem Langlaufski sportlich unterwegs. Doch Achtung: Der Nowax Ski erfordert auch ein gewisses Maß an Technik und Erfahrung, denn durch den schmalen Querschnitt laufen sie leicht aus der Spur.

Auch im freien Gelände sind sie nichts für Einsteiger, denn auch geschulte Läufer haben Schwierigkeiten, sie dort zu beherrschen. Wer trotzdem einen Nowax-Ski haben will, sollte sich unbedingt in einen Kurs einschreiben, um die richtige Gleit- und Abstoßtechnik zu lernen.

Was zeichnet einen Skating Ski aus und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Das Skating ist die schnellste Disziplin im Langlauf und vergleichbar mit Inline Skating. Es ist für viele die anspruchsvollste Art zu laufen. Zu empfehlen ist diese Art von Langlaufski nur für wirklich konditionsstarke und sportliche Läufer, denn von einem gemütlichen Lauf ist nicht mehr viel übrig.

Die Skating Skier sind schmal und kurz und erreichen durch die Skating-Technik hohe Geschwindigkeiten. Skating Skier haben eine sehr glatte Oberfläche – ohne Schnuppen und Steighilfe. Daher ist es nicht möglich in einem klassischen Stil zu fahren. Zum Skaten braucht man präparierte Pisten, denn im weichen Schnee zu fahren ist extrem schwierig und für die meisten Fahrer unmöglich.

Vorteile

  • Sehr schnelles Fahren möglich
  • Trainiert Oberkörper und Ausdauer am besten
  • Für erfahrene Sportler zu empfehlen

Nachteile

  • Verletzunggefahr wesentlich höher
  • Nicht im freien Gelände fahrbar
  • Nicht für Anfänger geeignet

Um zu skaten muss man also sehr sportlich sein und sein wollen. Es hat einige positive Argumente, denn das Skaten trainiert beispielsweise den Oberkörper und die Ausdauer besser als andere Arten des Langlaufs.

Doch muss man auch bereit sein, Zeit zu investieren. Auf die richtige Technik darf man bei diesem Langlaufski nicht verzichten. Deswegen sollte man gleich zu Beginn einen Kurs besuchen, um diese zu erlernen. Auch zu beachten ist das Wachsen. Zwar ist die Wachsbehandlung von Skating Skiern nicht so kompliziert wie die der klassischen Modelle, dennoch ist es ziemlich zeitintensiv.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Langlaufskier kaufst

Was sind Langlaufskier eigentlich und warum sollte man Langlaufen?

Langlaufski sind, wie der Name schon preisgibt, die Skier, mit denen man langläuft. Es gibt verschiedene Arten von Langlaufskiern, die jeweils angepasst auf die unterschiedlichen Techniken des Langlaufs sind. Im Gegensatz zu normalen Skiern sind sie meist schmäler, länger und erheblich leichter.

Langläufer zwischen Felsen

Langlauski sind schmal und lang. Sie eignen sich auch perfekt fürs „Schneewandern“, welches Sport und Naturerlebnis vereint. (Foto: skeeze / pixabay.com)

Der Läufer muss nämlich die Bewegungsenergie aus seiner alleinigen Körperkraft gewinnen und hat nicht den Abhang eines Berges zur Hilfe. Darum wirken aber auch geringere Kräfte auf den Ski ein und ermöglicht somit die leichte Konstruktion.

Welcher Langlaufski eignet sich für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich am besten Nordic Cruiser Ski oder Nowax Ski im klassischen Stil. Beide sind nicht zu wachsen und schnell zu beherrschen.

Die Cruiser Skier sind breit und kurz, deswegen leicht zu fahren und zu steuern. Sie ermöglichen eine ruhige und gemütliche Fahrt ohne viel Anstrengung und sind deswegen bestens für Sportanfänger aber auch ältere Menschen geeignet.

Die Nowax – Classic Skier sind für sportlichere Einsteiger gedacht. Auch für ambitionierte Anfänger könnten diese Skier eine Herausforderung darstellen. Mit der richtigen Motivation könnte aber auch diese Sportlergruppe bald mit diesen Skiern gut umgehen.

Wie kann man die Länge eines Langlaufskis berechnen?

Die Länge der Skier hängt von drei wichtigen Faktoren ab:

  • Angewandte Technik
  • Anwendungsbereich
  • Gewicht des Läufers

Der klassische Langlaufski sollte circa 20 Zentimeter, der Nordic Cruiser circa 15 Zentimeter und der Skating Ski circa 10 Zentimeter länger als die eigene Körperlänge sein.

Langlaufski-Art Skilänge
Klassik-Skilänge Körpergröße + 20 cm
Skating-Skilänge Körpergröße + 10 cm
Cruiser-Skilänge Körpergröße + 15 cm

Ab einem gewissen Gewicht kann die Spannung eines Skis nur noch über die Länge ausdifferenziert werden. Folgend sollte man das Gewicht als Faktor auch mit einbeziehen.

Gewicht Skilänge
Schwerer Skilänge + 5 cm
Normal Skilänge + 0 cm
Leicht Skilänge – 5 cm

Zuletzt sollte das Einsatzgebiet beachtet werden:

Einsatzgebiet Skilänge
Rennski + 5 cm
Allroundski + 0 cm

Beispiel: Für einen Classic-Ski braucht ein 180cm großer Läufer mit normalem Gewicht im Allroundbereich einen 2m langen Ski (180cm + 20cm +0cm + 0cm = 200cm)

Wie breit ist ein Langlaufski ungefähr?

Die Breite eines Langlaufskis liegt ganz von Hersteller, Art des Skis und der Anwendung ab. Der breiteste Ski ist des Nordic Cruiser. Er kann zwischen 45 und 55 Zentimeter breit sein. Im Mittelfeld liegt der klassische Langlaufski. Seine Breite misst meistens zwischen 44 und 45 Zentimeter, kann aber manchmal bis zu 47 Zentimeter breit sein. Der schmalste Ski ist der Skating-Ski. Er ist um die 41 bis 43 Zentimeter breit.

Welche Härte soll mein Langlaufski haben?

Oft geben Hersteller ihren Modellen unterschiedliche Härtegrade. Man findet Begriffe wie „soft“, “medium“, „stiff“ oder es werden Gewichtsklassen angegeben. Diese Härtegrade bieten sich an, um eine Vorauswahl zu treffen und anschließend speziell messen zu lassen.

Wer jedoch kein Messgerät zuhause oder in der Nähe hat, sollte im Zweifelsfall den steiferen Ski wählen, da die Spannung im Laufe des Fahrens nachgibt. Vor allem sportliche Läufer können mit steifen Skiern umgehen. Anfänger sollten zu einem Medium oder Soft zurückgreifen.

Wie lang müssen Langlaufski Stöcke sein?

Die Länge des Stocks hängt von der Art der Technik ab. Skating Stöcke sollten circa 10 Zentimeter länger sein als Klassik Stöcke oder Cruising Stöcke. Um die eine individuelle Stocklänge zu finden, sollte man mit dieser Formel rechnen:

Körpergröße (in cm) x 0,84 = Klassik/ Cruising -Stocklänge

Körpergröße (in cm) x 0,89 = Skating-Stocklänge

Beim klassischen oder Cruising Langlauf sollte der Stock bis zu den Schultern reichen, wenn er im Schnee steckt. Beim Skating können die Stöcke schon auf Kinnhöhe liegen. Im Gegensatz zu normalen Ski-Stöcken sind die des Langlaufs ziemlich hoch. Diese Länge ist aber notwendig, da die Stöcke wesentlich zur Fortbewegung des Läufers beitragen.

Noch zu beachten ist, dass in Geschäften meist gerundet werden muss, da nicht immer die millimetergenaue Länge vorhanden ist. Ein Hobbysportler sollte hierbei eher abrunden, wobei ein Profi gerne zu den längeren Stöcken greifen darf.

Welche Langlaufski Bindung ist die richtige für mich?

Es werden zwei Langlaufski Bindungen unterschieden:

  • SNS-System
  • NNN-System

Beide Bindungssysteme sind qualitativ hochwertig, eignen sich aber für unterschiedliche Hersteller von Schuhen. In Ihrem Niveau unterschieden sie sich kaum, nur die Technik ist verschieden.

Die SNS gibt dem Läufer das Gefühl, mit seinem Fuß näher am Ski zu sein, da die Bindung unter dem vorderen Drittel des Schuhs liegt. Dadurch fühlt sich auch das Fußabrollen natürlicher an.

Das NNN-System besitzt eine breitere Bodenplatte und gibt so mehr Stabilität und eine bessere Kraftübertragung vor. Sie eignet sich deshalb bestens für Anfänger und Profis.

Welcher Langlaufschuh passt zu mir?

Der Schuh muss vor allem eines haben: die perfekte Passform.

Oft passt er nur auf eine der zwei Bindungstypen und ergibt sich dadurch durch das Aussuchen der Bindung oder umgekehrt. Doch die Wahl des Schuhs wird vor allem durch die Art des Langlaufens bestimmt. Es gibt drei Arten von Langlaufski-Schuhen:

  • Skating-Schuh
  • Klassik-Schuh
  • Mischform

Der Skating-Schuh hat eine höhere Bauweise und zusätzliche eine Gelenkmanschette für größeren seitlichen Halt. Die Sohle ist dabei verwindungssteif. Damit will man einen kräftigen Abdruck über den gesamten Fuß gewähren.

Langlaufschuhe Großaufnahme

Der Schuh ist mindestens genau so wichtig wie der Langlaufski selbst. Er sollte die perfekte Passform haben, damit auch lange Touren überstanden werden können. (Foto: pixel2013 / pixabay.com)

Der Klassik-Schuh ist weicher gebaut als der Skating-Schuh, damit die Bewegung nach vorne und hinten leichter fällt. Die Sohle ist auch flexibler und ermöglicht ein natürlicheres Abrollverhalten. Klassik-Schuhe sind außerdem nicht so hoch gebaut wie Skating Schuhe.

Wer sich nicht für eine der beiden Schuharten entscheiden kann oder will, für den gibt es eine Alternative: den Kombischuh. Sie sind sozusagen das Mittelmaß der zwei Schuhtypen.

Wo kann man Langlaufski kaufen?

Langlaufski kann man im gut sortierten Fachhandel, in Sportgeschäften oder aber auch in größeren Kaufhäusern kaufen. Immer öfter bietet sich aber die Möglichkeit, die Sportartikel im Internet zu bestellen.

Dies ist natürlich viel gemütlicher und manchmal sogar auch billiger als im Fachhandel. Doch sollte man aufpassen, da die Beratung fehlt. Auch Bindung und Schuhe „blind“ im Internet zu kaufen bringt ein gewisses Risiko mit sich. Wenn man aber weiß, was man will und braucht, ist eine gute Option.

Folgende Onlineshops führen zur Zeit Langlaufskier in Deutschland:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • sport-conrad.com
  • sportscheck.com
  • hervis.de
  • intersport.de

Wie viel kosten Langlaufskier?

Langlaufski gibt es in allen Preisklassen – bereits für unter 80 Euro bis zu über 300 Euro ist alles mit dabei.

Klassische Langlaufski gibt es schon ab 60 Euro. Der Durchschnittspreis für einen guten Ski liegt bei circa 100 bis 170 Euro. Die teuersten Classic Ski können bis zu 600 Euro kosten.

Der Mindestpreis für Nordic Cruiser Ski ist etwas höher als der, für den klassischen Ski.

Die billigsten Cruiser Ski kosten um die 80 Euro. Durchschnittlich liegt der Preis bei 150 bis 170 Euro. Die teuersten Skier sind jedoch nicht so teuer wie die Klassik oder Skating Skier. Sie haben einen Höchstpreis von circa 250 Euro.

Die Skating Ski sind die teuersten unter den Langlaufskiern. Man bekommt sie ab circa 100 Euro. Im Durschnitt kosten sie aber 170 bis 250 Euro. Die teuersten Skating Skier können – wie die klassischen Skier – bis zu 600 Euro kosten.

Hierbei sind die Preise nur für die Langlaufskier alleine. Wer Bindung, Schuhe und Ski in einem haben will, sollte ein Set kaufen.

Wie lange halten Langlaufski?

Wie lange Langlauski halten ist schwer zu sagen. Je nachdem wie oft man sie nutzt, wo man mit Ihnen fährt (präparierte Piste, tiefer Schnee oder gar über Steine) und wie man sie pflegt, kann sich die Lebenszeit von den Skiern verlängern oder verkürzen.

Gut behandelte Skier können 5 bis 7 Jahre halten – selbst wenn man sehr viel damit fährt. Fährt man jedoch über Steine und pflegt sie gar nicht, können sie schon nach wenigen Jahren nicht mehr zu gebrauchen sein.

Trivia: Wissenswertes und Tipps zu Langlaufskiern und Ihrer Erhaltung

Warum haben Langlaufskier keine Stahlkanten?

Im Langlauf wird mit geringer Geschwindigkeit gelaufen und das in schon bestehenden Loipen. Darum müssen die Skier nicht drehfreudig sein und können länger gebaut werden. Auch brauchen sie nicht tailliert zu sein und besitzen keine Stahlkanten. Damit wird die Spur schmal gehalten und verringert somit die Reibung.

Wie lagert man Langlaufski?

Langlaufski sollten im Sommer wie auch im Winter immer gut gelagert sein. Im Folgenden ein paar Tipps für die Lagerung deiner Skier:

Im Sommer sollten die Ski gut gewachst sein und in einem geschützten Raum aufbewahrt werden. Es ist egal, ob der Ski steht oder liegt. Wichtig ist, dass er nicht an eine raue Wand gedrückt wird. Man sollte die Skier auch nicht zusammenbinden. Besser ist es, sie locker anzulehnen, um sie atmen zu lassen. Von Vorteil wäre es auch, die Bindung leicht einzufetten, um sie vor Salz und Feuchtigkeit zu schützen.

Im Winter dürfen Skier niemals einfach im Freien zum Beispiel an das Haus gelehnt werden. Die Skier sollten vielmehr in einem leicht beheizten Raum untergestellt werden. Dies erleichtert auch das Wachsen, welches vor dem Austrocknen schützt (natürlich nur bei Wax-Ski).

Wie wachst man Langlaufskier?

Wachs auftragen

Zuerst nimmt man die Wachsstange und hält sie an die heiße Unterseite eines Bügeleisens und lässt den Wachs auf den Belag tropfen.

Wichtig: Versuche das Wachs gleichmäßig aufzutragen.

Wachs einbügeln

Das Bügeleisen wird dann mit gleichmäßigem Druck über die Fläche des Ski Belags geschoben. Es sollte leicht gleiten. Wenn dies nicht der Fall ist, dann sollte mehr Wachs auftragen werden.

Seitenkanten reinigen und Wachs abziehen

Lass die Skier ein wenig abkühlen. Danach reinige die Kanten mit einem Scraper (beim Nordic Cruiser auch die Mittelrille). Nach circa einer Stunde wird mit hilfe eines Plexi-Blades der Belag in Laufrichtung abgezogen.

Belagstruktur ausbürsten

Danach wird mit einer Kupferbürste die Belagsstruktur ausgebürstet – immer in Laufrichtung. Letztlich bürstet man nochmal mit einer Polierbürste über den Belag.

Wie oft und wann sollte man Langlaufskier wachsen?

Damit der Langlaufski schnell und gut in einer Loipe läuft, sollte man ihn regelmäßig wachsen. Wie oft genau hängt von der Lagerung und der Häufigkeit der Nutzung ab. Ein guter Anhaltspunkt ist: Spätestens wenn der Belag des Skis eine graue Patina bekommt, sollte man den Ski wachsen.

Tipps für den Langlauf – Anfänger

Zwei Aspekte, die noch nicht behandelt wurden, aber vor allem sehr wichtig für Anfänger aber auch Hobbyläufer sind, sind die richtige Kleidung und die Beachtung der Loipenregeln.

Jeder weiß, dass man beim Sport schwitzt und das manchmal gar nicht wenig. Für Langläufer ist das Zwiebelprinzip der Weg zum Erfolg. Direkt auf der Haut liegt die atmungsaktive Sportunterwäsche. Diese transportiert die Feuchtigkeit vom Körper weg. Darüber kommen Longsleeve, eine Skihose und unbedingt eine winddichte Jacke.

Wem schnell kalt wird, sei noch eine dünne Daunenjacke empfohlen. Mit Skibrille und grifffesten Skhandschuhen ist man perfekt ausgerüstet für sonnige aber auch kalte Tage. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt sich ein Skihelm, der deinen Kopf im Falle eines Sturzes vor Verletzungen schützt.

Die 10 Loipen Regeln sind unausweichlich für jeden Läufer und jeder Langlauf Beginner sollte sich diese mindestens einmal angesehen haben:

  1. Nimm Rücksicht auf andere Fahrer
  2. Beachte Markierungen und Hinweisschilder sowie die Laufrichtung
  3. Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss man immer in der rechten Spur laufen
  4. Überholt werden darf rechts oder links. Der Überholte soll ausweichen
  5. Bei Gegenverkehr nach rechts ausweichen
  6. Beim Überholen oder Überholtwerden achte auf die Stöcke – führe sie eng am Körper
  7. Passe die Geschwindigkeit an die Streckenverhältnisse und an das persönliche Können an
  8. Halte die Loipe frei. Bei Pausen oder Stürzen räume die Spur
  9. Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet
  10. Zeugen und Beteiligte von Unfällen müssen ihre Personalien angeben

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.sportaktiv.com/de/content/ab-die-loipe-15-tipps-fuers-langlaufen?slide=8


[2] https://www.skatepro.at/a845.htm


[3] http://www.paradisi.de/Fitness_und_Sport/Wintersport/Skilanglauf/


[4] https://www.sportalpen.com/langlauftechnik.htm

Bildnachweis: JerzyGorecki / pixabay.com

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