Willkommen bei unserem großen Lawinenrucksack Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Lawinenrucksäcke. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Lawinenrucksack zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Lawinenrucksack kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Lawinenrucksack ist eine sinnvolle Erweiterung zu deiner Freeride-Grundausstattung. Durch den integrierten Airbag wird durch den „Paranuss-Effekt“ die Wahrscheinlichkeit einer Verschüttung verringert und damit deine Überlebenschance im Ernstfall erhöht.
  • Es gibt verschiedene Lawinenrucksäcke mit Airbag-Systemen auf dem Markt. Pionier war der Hersteller ABS. Alle Airbagsysteme funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Ernstfall / Auslösung durch Auslösegriff / Ballon bläst sich auf / Person bleibt im Idealfall an der Oberfläche des Lawinenkegels.
  • Die wichtigsten und gängigsten Lawinenairbag-Systeme sind: ABS, BCA, Ortovox Avabag, Jetforce, Mammut, Scott Alpride. Jedes dieser Systeme hat individuelle Vor- und Nachteile.

Lawinenrucksack Test: Das Ranking

Platz 1: Scott Alpride „Air Free“ Komplettsystem Lawinenrucksack

Der Scott Alpride Airfree mit 24 Litern vereint Leichtigkeit kombiniert mit einem benutzerfreundlichen Design. Die neue Alpride-Technologie hat sich gut auf dem Markt etabliert und ist definitiv eine sichere Wahl beim Lawinenrucksack-Kauf.

Redaktionelle Einschätzung

Rucksack-Volumen / Airbag-Volumen / Airbag – Form / Gesamtgewicht

Das Scott Alpride Airfree Komplettsystem wiegt bei einem Rucksack-Volumen von 24 Litern 2700 Gramm. Der verwendete Airbag hat ein Einkammernsystem und ein Volumen von 150 Litern. Die Airbag-Größe ist damit gleich groß wie die von Mammut, jedoch kleiner als die verwendeten Airbags von Ortovox Avabag oder Jetforce.

Das Gewicht von 2700 Gramm liegt im Vergleich mit anderen Airbag-Komplettsystemen im Durchschnitt. Die Form des Airbags erinnert an ein sehr großes Nackenkissen und soll einen Schutz des Nackenbereichs nachahmen.

Mit einer kompakten Größe von 24 Litern ist der Scott Alpride Airfree perfekt für Tagestouren geeignet und sollte problemlos Platz für Lawinen-Ausrüstungen, Trinken, Proviant und eine Schicht Wechselkleidung bieten.

Wenn du unschlüssig bist, welche Größe für dich die passende ist, so lies dir gerne unsere wichtigsten Kaufkriterien durch. Hier findest du unter anderem auch zu jeder Aktivität eine passende Größenempfehlung für deinen Lawinenrucksack.

Sicherheitsbeinschlaufe / Vorbereitung für Trinksystem / Auslösegriff für Linkshänder

Diese drei Features stellen sinnvolle Ergänzungen dar, sind aber nicht bei allen Herstellern zu finden. Hinsichtlich deiner Sicherheit sind vor allem eine zusätzliche Sicherheitsbeinschlaufe und ein Auslösegriff für Linkshänder am sinnvollsten. Der Scott Alpride Airfree hat beides: Sicherheitsbeinschlaufe und Kompatibilität für Linkshänder.

Die zusätzliche Sicherheitsbeinschlaufe soll bei Lawinen-Rucksäcken neben dem geschlossenen Brust- und Hüftgurt verhindern, dass man diesen verliert. Besonders im Falle eines Lawinenabganges oder Sturzes kann es zu großen Gewalteinwirkungen auf Körper und Rucksack kommen. Scott hat dies erkannt und eine Sicherheitsbeinschlaufe in ihren Alpride Airfree integriert.

Ein Auslösegriff für Linkshänder wird nicht von allen Systemen und Herstellern berücksichtigt. An dieser Stelle kannst du dich freuen: Scott hat auch an Linkshänder gedacht und das Auslöse-System kompatibel für Links- und natürlich Rechtshänder gemacht.

Außen- und Innentaschen / Zusätzliche Befestigungen

Die Anordnung von Außen- und Innentaschen ist beim Scott Alpride Airfree sehr sinnvoll und funktionell. Für alle Gegenstände gibt es die passenden Taschen.

Ein Extrafach für Schaufel und Sonde sorgt für Ordnung im Rucksack. Zusätzliche Befestigungen sind ausreichend vorhanden. Ob Ski, Snowboard, Helm, Stöcke, Eispickel oder Seile – für alle Ausrüstungsgegenstände gibt es passende Befestigungsvorrichtungen.  Zusätzlich gibt es ein fleecegefüttertes Fach für deine Ski-/Snowboardbrille.

Kundenbewertungen
Derzeit gibt es im Internet sehr wenige Kundenrezensionen zum Scott Alpride Airfree. Wir haben dennoch einige herausfiltern können und möchten dir zusammenfassen, was Produktbesitzer des Scott Alpride Airfree positiv und negativ bewerten.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer:

  • Hoher Tragekomfort
  • Flugtauglichkeit
  • Airbag vom Rucksack entfernbar
  • Einfaches Einpacken des Airbags

Besonders hervorzuheben sind an dieser Stelle der hohe Tragekomfort des Rucksacks sowie die Möglichkeit das Airbag-System vom Rucksack zu trennen. So kannst du den Scott Airfree auch für andere Aktivitäten verwenden.

Wenn du einen Lawinenrucksack suchst, der sich besonders durch oben angeführte Punkte positiv auszeichnet, so wirst du mit dem Scott Alpride Airfree wahrscheinlich sehr zufrieden sein.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder folgende Punkte:

  • Das Airbag-System stört beim Bepacken des Rucksacks
  • Der Brustgurt lässt sich nur schwer verstellen

Mehrere Produktbesitzer haben angegeben, dass das Airbag-System beim Bepacken des Rucksacks in das Hauptfach hineinragt. Legst du auf diesen Punkt großen Wert, wird dieser Kritik Punkt für dich wahrscheinlich eher ins Gewicht fallen.

“FAQ”
Ist der Scott Alpride Airfree flugtauglich?

Ja. Alpride-Patronen haben einen niedrigeren Druck und sind vergleichbar mit solchen, die in Rettungswesten im Flugzeug gefunden werden können. Passagieren wird somit erlaubt, mit 2 Sets von Patronen zu reisen.

Wie lange dauert es bis sich der Airbag komplett aufgeblasen hat?

3 Sekunden.

Kann das Alpride-System vom Rucksack entfernt werden?

Ja. Du kannst diesen damit auch für andere Zwecke nutzen.

Ersetzt der Scott Alpride Airfree meine Lawinen-Grundausstattung?

NEIN! Der Rucksack wird deinen Sicherheitsspielraum wesentlich erhöhen und ist daher unersätzlich, eine Lawinen-Ausrüstung (LVS, Schaufel, Sonde) musst du aber immer dabei haben! Nur die Kombination aus Lawinenairbag und Grundausstattung rettet dich im Ernstfall!

Platz 2: BCA „Float 22“ Lawinenairbag

Der BCA Float 22 ist der eindeutige Preissieger auf dem Lawinen-Airbag Markt. Er überzeugt durch ein simples und sicheres System zu einem fairen Preis. Freeride-Fans die in einen soliden und sicheren Airbag investieren möchten, der nur wenige Wünsche offen lässt, sind mit dem BCA Float bestens beraten.

Redaktionelle Einschätzung

Rucksack-Volumen / Airbag-Volumen / Airbag – Form / Gesamtgewicht

Beim BCA Float 22 handelt es sich um einen qualitativen Lawinenrucksack, der vor allem durch ein simples und durchschaubares System überzeugt. Der BCA Float verfügt über ein Rucksackvolumen von 22 Litern bei einem Gewicht von 2660 Gramm. Bei der Form des Airbags hat man auf einen Monobag mit 150 Litern Volumen gesetzt.

Mit einem Rucksack-Volumen von 22 Litern verfügt er über eine gute Größe für Tagesfahrten (mit Skilift) oder für kleinere Tagestouren, bei denen nicht zu viel zusätzliche Ausrüstung benötigt wird. Für alle die eher tageweise im Gelände unterwegs sind, ist der BCA Float mit 22 Litern daher ein optimaler Begleiter!

Mit seinen 2660 Gramm wiegt der BCA Float zwar etwa 700 Gramm als der Ortovox Avabag Ascent mit 22 Litern. Lässt man sich von etwas mehr Gewicht auf dem Rücken aber nicht stören, so ist der BCA Float 22 eine gute und sichere Wahl zu einem fairen Preis.

Wenn du dich nochmal über alle Vorteile und Nachteile der verschiedenen Systeme erkundigen möchtest und was genau diese Art von Lawinenairbag-System auszeichnet, dann lies dir gerne unseren großen Lawinenrucksack-Ratgeber durch!

Sicherheitsbeinschlaufe / Vorbereitung für Trinksystem / Auslösegriff für Linkshänder

Was folgende drei Zusatzfeatures betrifft, so kann der BCA Float 22 nur einmal punkten: Der Auslösegriff ist kompatibel für Linkshänder. Bezüglich des Sicherheitsaspekts ist dieses Zusatzfeature besonders für Linkshänder sehr wertvoll.

Der BCA Float verfügt über keine Sicherheitsbeinschlaufe, einige Hersteller integrieren diese zusätzlich zu Hüft- und Brustgurt. Besonders im Falle eines Sturzes oder eines Lawinenabgangs soll diese das Verlieren des Lawinen-Rucksacks unmöglich machen. Eine Sicherheitsbeinschlaufe ist daher sehr sinnvoll, dennoch sind die Hüft- und Brustgurte beim BCA Float so konzipiert, dass auch diese einen guten Sicherheitsstandard bieten.

Ein integriertes Trinksystem ist insofern eine feine Sache, da man sich das Mitnehmen einer sperrigen, schweren Trinkflasche im Rucksack spart. Unterwegs ist ein Trinksystem oft praktisch, da man den Rucksack zum Trinken nicht abnehmen muss. An dieser Stelle kann der BCA Float 22 aufgrund des simplen Designs nicht trumpfen. Da die Sicherheit aber immer im Vordergrund stehen sollte und dies nur ein angenehmes Zusatzfeature ist, kann man an dieser Stelle etwas nachsichtig sein.

Außen- und Innentaschen / Zusätzliche Befestigungen

Die Anordnung von Außen- und Innentaschen ist bei dem BCA Float 22 zweckmäßig und funktionell gehalten. Für alle wichtigen Gegenstände gibt es die passenden Taschen.

Ein Extrafach für Schaufel und Sonde sorgt für Ordnung im Rucksack. Zusätzliche Befestigungen sind ausreichend vorhanden. Ob Ski, Snowboard, Helm, Stöcke, Eispickel oder Seile – für alle Ausrüstungsgegenstände gibt es passende Befestigungsvorrichtungen.

Kundenbewertungen
Derzeit gibt es im Internet sehr wenige Kundenrezensionen zum BCA Float 22. Wir haben dennoch einige herausfiltern können und möchten dir zusammenfassen, was Produktbesitzer des BCA Float 22 positiv und negativ bewerten.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer:

  • Der Preis
  • Das einfache Austauschen und Wiederbefüllen der Kartusche
  • Das solide und simple Airbag-System

An dieser Stelle möchten wir besonders den Preis des BCA Float 22 hervorheben. Die BCA Float Serie ist die billigste, die auf dem Markt erhältlich ist. Die Technik und Sicherheit die dahinter steckt ist es keineswegs.

Wenn du einen soliden Lawinenrucksack zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis suchst, wirst du mit dem BCA Float 22 wahrscheinlich sehr zufrieden sein.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder folgende Punkte:

  • Der Tragekomfort könnte besser sein
  • 22 Liter Volumen ist selbst für einen Tagesrucksack eher klein
  • Das Gewicht

Anmerkungen bezüglich Tragekomfort und Volumen sind lediglich Kritikpunkte. Wer mehr Platz benötigt könnte auch auf einen größeren Rucksack der Float Serie zurück greifen. Auch der Tragekomfort kann von Person zu Person sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.

“FAQ”
Passen Schaufel und Sonde von allen Herstellern in das Extrafach für die Sicherheitsausrüstung?

Ja. Schaufel und Sonde sind genormt und du solltest daher keine Probleme haben, diese in deinem BCA Float 22 zu verstauen.

Ist der BCA Float 22 flugtauglich?

Ja, aber bedingt, abhängig vom Reiseland. Auch kann die Kartusche, wenn sie nur in entleerten Zustand zur Mitnahme erlaubt ist, nicht in allen Zielländern befüllt werden. Informiere dich daher unbedingt vor deiner Abreise auf der BCA Hersteller Seite.

Warum ist der BCA Float so günstig?

Dies hängt damit zusammen, dass die Hersteller selbst Freerider sind und ein günstiges und simples System ohne zusätzliche kostenaufwändige Technikfeatures schaffen wollten. Von Freeridern für Freerider, ein sicheres System für jedermann zu einem leistbaren Preis.

Platz 3: Ortovox Avabag „Ascent 22“ Lawinenrucksack

Der Ortovox Avabag Ascent 22 ist einer der leichtesten Lawinenrucksäcke die am Markt erhältlich sind. Er besticht durch viele Zusatzfeatures, während die Sicherheit des Systems nie vernachlässigt wird. Zu einem fairen Preis bietet der namhafte Hersteller Ortovox ein hochwertiges Lawinenairbag-System an.

Redaktionelle Einschätzung

Rucksack-Volumen / Airbag-Volumen / Airbag – Form / Gesamtgewicht

Der Ortovox Avabag Ascent 22 gehört zu den leichtesten Lawinenruck-Komplettsystemen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Mit nur 1950 Gramm wiegt er rund 43 Prozent weniger als das schwerste System auf dem Markt (Jetforce). Trotz des geringen Gewichts verfügt der Einkammern-Mono-Airbag über ein gutes Volumen von 160 Litern und bewegt sich damit genau im Durchschnitt.

Mit einem Rucksack-Volumen von 22 Litern verfügt er über eine gute Größe für Tagesfahrten (mit Skilift) oder für kleinere Tagestouren, bei denen nicht zu viel zusätzliche Ausrüstung benötigt wird. Wer mehr Platz im Rucksack braucht, dem empfehlen wir die große Schwester vom Ascent 22, den „Ascent 30“!

Lies dir daher unbedingt noch einmal in unserem großen Lawinenrucksack-Ratgeber durch, was genau diese Art von Lawinenairbag-System auszeichnet, wie es funktioniert und worin die Stärken und Schwächen liegen!

Sicherheitsbeinschlaufe / Vorbereitung für Trinksystem / Auslösegriff für Linkshänder

An dieser Stelle bleibt zu sagen: Im Hause Ortovox hat man alle Hausaufgaben gemacht, was sinnvolle Zusatzfeatures betrifft. Sicherheitsbeinschlaufe: Check! Auslösegriff für Linkshänder: Check! Trinken leicht gemacht: Check!

Alle drei Zusatzvorrichtungen stellen einen Zusatz zu den wichtigsten Sicherheitseigenschaften von Lawinenrucksäcken dar, die je nach Hersteller variieren können. Bei sehr wenigen Modellen sind alle drei Features vertreten, zu diesen wenigen gehört der Ortovox Avabag Ascent 22!

Du hast also nicht nur einen sehr leichten und sicheren Airbag auf dem Rücken, sondern kannst dich über ein integriertes Trinksystem, zusätzliche Sicherheitsbeinschlaufe und einen Auslösegriff freuen, der auch den freeridenden Linkshändern sehr entgegenkommt.

Außen- und Innentaschen / Zusätzliche Befestigungen

Bei jedem guten Lawinenrucksack sollte die Anordnung der Außen- und Innentaschen funktionell gestaltet und durch zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Ausrüsungsgegenstände abgerundet sein. Der Ortovox Avabag Ascent 22 erfüllt all diese Kriterien.

Er verfügt über ein großes Hauptfach und zusätzliches Frontfach. Die Befestigung von Ausrüstungsgegenständen wird durch ein Helmnetz, einer Pickel-/Stockbefestigung sowie einer Ski­-/Snowboardbe­fes­ti­gung erleichtert. Für die Abenteurer gibt es eine zusätzliche Seilfixierung. Und damit am Ende vom Tag alle wieder heil nach Hause kommen, sorgt ein Schlüsselhaken dafür, dass nichts verloren geht.

Kundenbewertungen
Derzeit gibt es im Internet sehr wenige Kundenrezensionen zum Ortovox Avabag Ascent 22. Wir haben dennoch einige herausfiltern können und möchten dir zusammenfassen, was Produktbesitzer des Ortovox Avabag Ascent 22 positiv und negativ bewerten.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer:

  • Sehr geringes Gewicht (vor allem beim Tourengehen ideal)
  • Beliebig viele Testauslösungen ohne Kartusche möglich
  • Airbag-System vom Rucksack trennbar
  • Ansprechende Optik
  • Sehr gut zu packen durch funktionelle Taschen/Befestigungen

Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle das minimale Gesamtgewicht des Ortovox Avabag Ascent 22. Auf dem Markt ist kaum ein vergleichbares Leichtgewicht zu finden.

Wenn du also einen sehr leichten Lawinenrucksack suchst, der dich bei jedem Schwung und jedem Schritt bergauf kaum belastet, könnte ein Ortovox Avabag genau das richtige für dich sein.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder folgende Punkte:

  • Kein Rucksackmodell mit mehr als 30 Litern verfügbar

An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass der Avabag Ascent 22 kaum auf negative Kritik gestoßen ist. Die limitierte Größenauswahl von nur bis zu 30 Litern Rucksackvolumen wurde hin und wieder als Einschränkung empfunden.

“FAQ”
Der Ortovox Avabag Ascent 22 wiegt 1950 Gramm. Ist bei dieser Angabe das Gewicht der Kartusche schon mit eingerechnet?

Ja. Inklusive Avabag-System und Kartusche wiegt der Rucksack lediglich 1950 Gramm.

Kann es zu Schwankungen bezüglich des Rucksack-Gewichts kommen?

Ja. Nach Herstellerangaben von Ortovox können Gewichtschwankungen von  +/- 4 % in der Fertigung auftreten.

Kann ich mit dem Ortovox Avabag ein Auslösetraining ohne Kartusche machen?

Ja. Du kannst ohne eingeschraubte Kartusche die Auslösung immer wieder trainieren, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Der Ortovox Avabag Ascent 22 ist sehr leicht. Heißt das, dass an der Sicherheit gespart wurde?

Nein! Grund für das Leichtgewicht des Ascent 22 ist die Verarbeitung von sehr leichten, aber dennoch abriebfesten Stoffen (Nylon 100D Robic Ripstop)

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Lawinenrucksack kaufst

Lawinenrucksack Ja oder Nein?

Deine Antwort sollte lauten: JA! Ein Lawinenrucksack stellt eine wertvolle Ergänzung zu deiner Freeride-Grundausrüstung dar und kann das Risiko bei Lawinenabgängen verringern.

Du denkst darüber nach dir einen Lawinenrucksack zu kaufen? Eines vorweg: Ein Lawinenrucksack ist keine Überlebensversicherung und kann niemals einen gesunden Menschenverstand und eine Ausbildung im Lawinen-Risiko-Management ersetzen.

In Kombination mit einer Freeride-Grundausstattung (LVS, Schaufel, Sonde,Erste-Hilfe-Set) kann dir ein Lawinenairbag erhöhten Sicherheitsspielraum geben und deine Überlebenschance erhöhen. Warum? Mit Hilfe des Ballons ist die Wahrscheinlichkeit höher sichtbar an der Oberfläche der Lawine liegen zu bleiben oder die Verschüttungstiefe zu verringern. Die Chancen auf eine rechtzeitige Rettung steigen dadurch.

Wie funktioniert ein Lawinenrucksack?

Ein Lawinenrucksack bzw. Lawinenairbag ist eine zusätzliche Sicherheitsausrüstung für alle, die sich abseits der gesicherten Pisten im freien Skiraum bewegen.

Primäres Ziel eines Lawinenairbags ist es, eine Totalverschüttung zu vermeiden, die Verschüttungstiefe zu verringern oder die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, sichtbar an der Oberfläche des Lawinenkegels liegen zu bleiben.

Aufbau und Funktionsprinzip des Lawinenrucksacks

Der Lawinenairbag ist in einem Rucksack integriert, beides zusammen wird demnach „Lawinenrucksack“ genannt. Der Ballon besteht (je nach Hersteller) aus einem („Monobag“) oder zwei („Twinbag“) signalfarbenen (orange, rot, gelb) Polyamid-Ballon(s).

Bei einem Twinbag befindet sich der Lawinen-Airbag zusammengefaltet an der rechten und linken Seite des Rucksacks. Bei einem Monobag  ist dieser in einem Teil zusammengefaltet an der Rückseite des Rucksacks. Ein Auslöse-Griff ist an der Vorderseite des Rucksacks angebracht. Wird dieser gezogen, bläst sich die Kammer mit Hilfe einer Stickstoffpatrone (Kartusche) zu einem Gesamtvolumen von rund 170 Litern auf.

Was passiert also bei einem Lawinenabgang?

Löst ein Skifahrer oder Snowboarder eine Lawine aus oder wird von dieser erfasst, betätigt er den Auslösegriff seines Lawinenrucksackes. Binnen 1-2 Sekunden bläst sich der Airbag vollständig auf. Er bietet so dem Wintersportler rund 170 Liter mehr an Volumen und sorgt für Auftrieb in den Schneemassen.

Für Auftrieb in den Schneemassen sorgt das physikalische Prinzip des „Paranuss-Effekts“. In einer fließenden Masse (Lawine) werden die höher-volumigen Körper an die Oberfläche geschwemmt (Wintersportler + Lawinenairbag), die kleineren fallen nach unten ab.

Welche Überlebenschance habe ich mit einem Lawinenrucksack?

Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung aus der Schweiz (SLF), führt im Bereich der Lawinensicherheitsausrüstung immer wieder Testversuche durch. Umfangreiche Forschungen haben ergeben, dass die Verschüttungstiefe beim Tragen eines Lawinenrucksacks eindeutig reduziert werden kann, was die Überlebenschance im Falle eines Lawinenabgangs erhöht. Welcher Lawinenrucksack am besten zu dir passt, erfährst du hier.

Welches Gewicht hat ein Lawinenrucksack?

Egal ob du am Berg gerne nach dem Prinzip „Earn your turn“ lebst oder es für dich immer nur „bequem“ talwärts gehen soll, deinen Lawinenrucksack solltest du immer dabei haben. Gerade aber wenn es bei längerem Skitourengehen oder Splitboarden auch mal bergauf gehen darf, wird das Gewicht zum wesentlichen Faktor. Das Gesamtgewicht deines Lawinenrucksacks ergibt sich wie folgt:

  • Rucksack
  • Gaskartusche
  • Auslöseeinheit
  • in Kombination mit dem Auslösesystem.

Das Gesamtgewicht der derzeitig erhältlichen Lawinenrucksack-Komplettsysteme bewegt sich etwa zwischen 1900 und 3400 Gramm.

Gibt es Lawinenrucksäcke speziell für Frauen?

JA! Bei der Auswahl deines Lawinenrucksacks spielen nicht nur Gewicht und Größe eine Rolle. Die Passform des Rucksacks an deinen Körper ist ebenso wichtig.

Frauen oder kleine Männer benötigen daher kleinere Rucksackmodelle, die sich perfekt an die Anatomie anpassen. Ein kurzer Überblick:

  • ABS: bietet Größe S Diese ist auf einen kürzeren Rücken und schmälere Schultern von Frauen zugeschnitten.
  • Mammut: hat eine kürzere Version (short version) der RAS und PAS Systeme im Sortiment. Den Freeride-Begeisterten Damen wird somit beste Unterstützung ermöglicht.
  • Pieps Jetforce: ebenfalls als Damen-Modell in Größe SM mit kürzerem Rückenteil erhältlich.
  • Ortovox Avabag: Auch bei Ortovox hat man die Wichtigkeit erkannt spezielle Rucksäcke für Frauen anzubieten. Besonders mit dem „Ascent 28S“: Leicht, kompakt und der schmäleren Anatomie angepasst.
  • BCA: bietet keine speziellen Damen-Größen Alle Modelle der „Float-Serie“ sollen aber für Frauen wie Männer gleichermaßen sicher sein.
  • Scott Alpride: keine spezielle Damen-Größe. Gleich wie bei BCA als Unisex-Modell, das sich dem Körper optimal anpasst.

Was muss ich über die Lawinenairbag-Kartusche wissen?

Die Kartusche deines Lawinenrucksacks ist Herzstück, Betreiber und möglicher Lebensretter im Ernstfall. Fast alle Systeme werden mit Gaskartuschen betrieben. Der wichtigste Unterschied: Es gibt wiederbefüllbare Kartuschen und nicht wiederbefüllbare Kartuschen.

Das Jetforce-System (Pieps / Black Diamond) ist akkubetrieben, dadurch wiederaufladbar und wird OHNE Gaskartusche verwendet. Eine Akkuladung ermöglicht bis zu vier Auslösungen.

Sicherheitshinweis: Beachte das Verfallsdatum deiner Auslöse-Kartusche. Das Verfallsdatum hängt mit der Anzahl der Wiederbefüllungen der Kartusche zusammen. Nach etwa 20 Mal ist diese abgelaufen. Da die Kartusche meistens beim Hersteller wiederbefüllt wird, solltest du jedes Mal eine neue bzw. frische erhalten. Es ist dennoch ratsam die Haltbarkeit deiner Kartusche zu überprüfen.

wiederbefüllbare Kartuschen

  • BCA
  • Mammut: Alu-Kartusche

nicht-wiederbefüllbare Kartuschen

  • Mammut: Stahl/Karbon
  • ABS: Stahl/Karbon
  • Ortovox Avabag: Carbon
  • Scott Alpride: Dualkartuschen

Einsatztemperaturen (sofern bekannt)

  • Mammut: -30 bis +40°C
  • ABS: -40 bis +50°C
  • Jetforce-Akku: hält Temperaturen bis -30°C stand

Last but not least: Was kostet ein Lawinenrucksack?

Du bist überzeugt davon dir einen Lawinenrucksack zu kaufen? Sei es nun dein erster, zweiter, dritter oder vierter. Der Preis spielt neben den Hauptfaktoren wie Größe, Gewicht, Auslösesystem und Kartusche wahrscheinlich trotzdem eine entscheidende Rolle.

Die Preisspanne bei Lawinen-Rucksäcken bewegt sich für ein Komplettsystem derzeit bei 550-1100 Euro. Dabei ist das System von Jetforce mit ca. 1100 € derzeit am teuersten.

Im Durchschnitt kostet ein qualitativ hochwertiges Lawinenrucksack-Komplettsystem etwa 600-700 Euro.

Hinweis: Da du bei einigen Systemen nach einer Auslösung eine neue Kartusche benötigst oder die alte wiederbefüllen musst, solltest du auch die Folgekosten bedenken. Das Jetforce-System (etwa 1100 Euro) mag da zunächst sehr teuer erscheinen, ist durch den akkubetrieb aber mit keinerlei Kosten für die Wiederbefüllung verbunden.

Fazit

Deine persönliche Sicherheit am Berg wird immer einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Das wissen auch die Hersteller. Für einen Schnäppchen-Preis wirst du einen Lawinen-Rucksack daher selten ergattern. Auch auf eine starke Reduzierung (50-70%), wie man sie am Ende einer Saison bei vielen Sportartikeln gewöhnt ist, wirst du wahrscheinlich vergebens warten. ABER: Dein Lawinenrucksack ist ein essentieller Teil deiner Sicherheitsausrüstung! Du solltest hier also nicht am falschen Ende sparen!

Lawinenrucksack hilft bei Rettung

Ein Lawinenrucksack-Komplettsystem ist kein Schnäppchen. Die Preisspanne bewegt sich von 550 bis 1100 Euro. Wenn du abseits von gesicherten Gebieten in den Bergen unterwegs bist, ist ein Lawinenrucksack trotzdem eine Anschaffung wert, da er essentiell für deine Sicherheit ist. (Quelle: cylonphoto / 123RF.com)

Entscheidung: Welche Arten von Lawinenrucksäcken gibt es und welche ist die richtige für dich?

Alle Airbagsysteme funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Im Falle eines Lawinenabgangs wird der Auslösegriff deines Airbags betätigt, der Ballon bläst sich binnen 3 Sekunden auf. Dies verringert die Verschüttungstiefe und bietet dir erhöhten Sicherheitsspielraum.

Für über zwei Jahrzehnte war die Marke ABS die einzige, die patentierte und TÜV-geprüfte Lawinenrucksäcke produziert hat. Mittlerweile hat sich auf dem Markt viel getan. Damit du im Hersteller-Dschungel den Überblick behältst und dich an den qualitativ hochwertigsten Marken orientieren kannst, ein kurzer Überblick:

  • ABS mit P.Ride und Solid System
  • Pieps / Black Diamond mit Jetforce System
  • Mammut RAS und PAS
  • BCA mit Float Serie
  • Ortovox Avabag und Scott Alpride

Hinweis: Die Vielzahl an Herstellern, Marken und Airbag-Systemen kann anfangs für Verwirrung sorgen. Wichtig ist zu wissen, dass Marken bzw. Systeme wie ABS oder Jetforce mittlerweile Lizenz-Partner haben, die das System in ihre Rucksäcke einbauen dürfen.

Wie funktioniert ein ABS Rucksack und wo liegen seine Vor- und Nachteile?

Die Marke ABS ist der Wegbereiter der Lawinen-Airbag Technologie. Viele Jahre waren ausschließlich ABS-Rucksacksysteme erhältlich. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und stetigen Weiterentwicklung der ABS-Technologie, kannst du dir sicher sein, dass du mit einem ABS-Rucksack immer eine gute Wahl triffst!

Das P.Ride System wurde 2016 von ABS eingeführt. Es besteht weiterhin aus einer Basis-Einheit und dem Zip-On Aufsatz. Zip-Ons sind in den Größen 18, 32 und 45 Litern erhältlich.

Das P.Ride System zeichnet sich aber nicht durch neue Zip-Ons aus, sondern durch den Fernauslösemodus! Studien haben ergeben, dass in rund 20 Prozent von Lawinenunfällen der Lawinenrucksack nicht ausgelöst wurde. Grund: menschliches Versagen in Extremsituationen. Hierfür wurde speziell das Partner Ride System (P.Ride) entwickelt.

ABS Solid System

Das Solid System von ABS ist seit 1996 im Einsatz und damit das altbewährteste System auf dem Markt. Der Rucksack setzt sich ebenso aus einer Base-Unit und Zip-On-Einheit zusammen. Spielraum im Volumen wird zum Kinderspiel!

Vorteile

  • Größen-Variation leicht gemacht: Base-Units und verschiedene Zip-Ons machens möglich
  • Bewährtes Twinbag-System mit 2 Kammern
  • Sehr große Rucksackauswahl
  • Langjährige Kenntnis und Erfahrung
  • Fernauslösung bei P.Ride-System möglich

Nachteile

  • Kartuschen müssen beim Hersteller eingeschickt werden
  • Durch Twin-Bag kein Kopf- und Nackenschutz
  • System nicht aus Rucksack herausnehmbar

Wie funktioniert ein PIEPS / Black Diamond  Rucksack mit Jetforce System und wo liegen seine Vor- und Nachteile?

Die Marken PIEPS und Black Diamond haben 2014 das Jetforce System entwickelt. Neuheit: der Airbag wird nicht mehr mittels Gaskartusche befüllt. Ein akkubetriebenes Hightech-Gebläse ermöglicht die Befüllung in etwa 3 Sekunden.

Ein weiterer Bonus: Der Airbag wird etwa alle 20 Sekunden nachgefüllt. So wird das Volumen des Ballons auch bei Stürzen in der Lawine aufrechterhalten. Bei einer Verschüttung entleert sich der etwa 200Liter große Airbag und kann so eine lebensrettende Atemhöhle in der Lawine schaffen.

Vorteile

  • Hohes Airbagvolumen
  • Automatisches Nachfüllen des Airbags durch Akkubetrieb
  • Flugtauglich
  • Atemhöhle durch Entleeren des Airbags
  • Keine Folgekosten durch Kartuschen-Wiederbefüllung

Nachteile

  • Preis
  • Keine Fernauslösung möglich
  • Gewicht

Wie funktioniert ein Lawinen-Airbag von Mammut und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Das renommierte Schweizer Unternehmen übernahm 2011 die Technologie von Snowpulse und entwickelt diese seitdem kontinuierlich weiter. Entstanden sind zwei sehr solide Systeme: das RAS (Removable Airbag System) und PAS (Protective Airbag System).

PAS – Protection Airbag System

Das PAS von Mammut soll dir ein Plus an Sicherheit bieten. Warum? Durch die spezielle Form des Ballons (vergleichbar mit einer übergroßen Nackenrolle) sollen besonders der Kopf-, Nacken- und Brustbereich vor Verletzungen geschützt werden.

Man setzt hier auf die „Head on Top“-Technologie, die den Kopf an der Schneeoberfläche und damit die Atemwege freihalten soll.

Hinweis: Damit dich die PAS-Technologie optimal schützt, solltest du die Rückenlänge des Rucksacks unbedingt an deinen Körper anpassen!

Vorteile

  • Erhöhter Schutz von Kopf-, Nacken und Brustbereich durch spezielles Monobag
  • Kartuschen flugtauglich
  • Erhältlich mit Alu- oder Karbonkartuschen
  • Auslöseeinheit mit geringen Gewicht
  • Große Rucksackmodellauswahl

Nachteile

  • Keine Fernauslösung möglich
  • Preis

RAS – Removable Airbag System

Die kleine Schwester des Mammut PAS ist der RAS. Etwas leichter, billiger und ohne den speziellen Kopf-, Nacken- Brustkomfortschutz. Der Ballon in Form eines Monobags bietet dir mit etwa 150 Litern Volumen optimale Sicherheit. Das Verstauen des ausgelösten Airbags funktioniert ohne Probleme innerhalb weniger Sekunden. Beide Systeme, RAS und PAS, sind sehr platzsparend konzipiert, der Unterschied ist minimal.

Vorteile

  • Testauslösung ohne Druckflasche möglich
  • sehr leicht
  • etabliertes System
  • Viele Rucksackmodelle verfügbar

Nachteile

  • Kein Kopf- und Nackenschutz
  • Kartusche muss eingeschickt werden
  • Keine Fernauslösung

Wie funktioniert der BCA – Back Country Access und  worin liegen seine Vor- und Nachteile?

BCA – Back Country Access. Der preiswerteste auf dem Lawinenrucsack-Markt. Preiswert heißt bezüglich der BCA Float Serie aber keinesfalls weniger Qualität, Sicherheit oder schlechtere Technologie. Die Firmenphilosophie von BCA: Ein sicherer Lawinenrucksack von Freeridern für Freerider. Simpel und mit Preisvorteil, einfach zu bedienen, ohne komplizierte  Technik und Zusatz-Features.

Betrieben wird der BCA Float mit einer Aluminimium-Gaskartusche, die den Lawinen-Rucksack mittels Seilzug bzw. Auslösegriff auf 150 Liter Volumen bringt.

Vorteile

  • einfach, simpel, preiswert
  • Kartuschen können selbst wiederbefüllt werden
  • System lässt sich vom Rucksack trennen
  • Für Rechts- und Linkshänder geeignet

Nachteile

  • Geringe Rucksackauswahl
  • Gewicht

Wie funktionieren der Ortovox Avabag und Scott Alpride und wo liegen ihre Vor- und Nachteile?

Ortovox und Scott, beides gut etablierte Outdoor-Marken, brachten 2017 ihre eigenen Technologien auf den Markt: Den Ortovox Avabag und Scott Alpride. Neuheit bei beiden: Ein geringeres Gewicht mit einem größeren Volumen des Airbags kombinieren.

Zusätzlich wurde die Form des Auslösegriffs optimiert, damit dieser bestmöglich in jeder Extremsituation betätigt werden kann.

Beide Ballons werden nach Auslösung mittels Gas-Kartusche befüllt. Scott setzt dabei auf die Verwendung von 2 Kartuschen und einem Gemisch aus CO² und Argon.

Ortovox Avabag

Vorteile

  • Sicherheit mit Leichtigkeit
  • Preisgekrönte Marktneuheit
  • Hohes Airbag-Volumen
  • Optimierter Auslöse-Griff für Links- und Rechtshänder
  • Testauslösung ohne Kartusche möglich

Nachteile

  • Nur kleine Rucksack-Größen erhältlich
  • Leere Kartuschen müssen eingeschickt werden
  • Preis

SCOTT Alpride

Vorteile

  • Sehr günstige Kartuschen
  • System vom Rucksack abnehmbar
  • Flugtauglich
  • Geringes Gewicht
  • TÜV-Zertifizierter Rückenprotektor integriert

Nachteile

  • Keine Fernauslösung möglich
  • Keine Karbon-Patrone zur Gewichtersparnis
  • Nur ein Airbag

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Lawinenrucksäcke vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen anhand welcher Kriterien du Lawinenrucksäcke bewerten und vergleichen kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimme Lawinenrucksackart für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Rucksack-Volumen
  • Airbag-Volumen
  • Airbag-Form
  • Gesamtgewicht
  • Sicherheitsbeinschlaufe
  • Außen- und Innentaschen
  • Zusätzliche Befestigungen
  • Vorbereitung für Trinksystem
  • Auslösegriff für Linkshänder

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Wirf auch mal einen Blick auf unsere Lawinenrucksack Vergleichstabelle. In dieser einfach zu verstehenden Übersicht haben wir für dich die aktuell wichtigsten Airbagsysteme anhand der hier vorgestellten Lawinenrucksäcke miteinander verglichen!

Rucksack-Volumen

Beim Rucksack-Volumen handelt es sich um die Größe deines Lawinen-Rucksacks. An dieser Stelle möchten wir dich darauf hinweisen, dass die Größe deines Rucksacks eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Airbagsystems darstellt, weil diese an dein Freeride-Verhalten bzw. deine Gewohnheiten angepasst sein sollte!

Stelle dir also zunächste die Frage, für welche Aktivitäten du deinen Lawinenrucksack benötigst? Fährst du nur stunden- oder tageweise? Dann ist ein kleinerer Rucksack ausreichend! Möchtest du deinen eigenen Proviant und Trinken mitnehmen? Gehst du Ski- oder Splitboardtouren? Vielleicht sogar Mehrtagestouren? Beim Beantworten dieser Fragen kann dir folgende Tabelle behilflich sein!

Aktivität …bietet Platz für empfohlene Rucksackgröße
Tagesrucksack (für Fahr-ten mit Lift/im Skigebiet) LVS, Sonde, Schaufel, Proviant, 0.5L Ge-tränk ~18 Liter
Ski-/Splitboard-Tagesrucksack LVS, Sonde, Schaufel, Thermoskanne, Wechselkleidung, 2. Paar Handschuhe, Steigfelle ~ 25 Liter
Mehrtagesrucksack LVS, Sonde, Schaufel, Thermoskanne, Wechselkleidung, 2. Paar Handschuhe, Steigfelle, zusätzliche Ausrüstung, zusätzli-cher Proviant, evtl. Zelt und evtl. Schlafsack (45 L) ~ 35 – 45 Liter

Für alle anderen Systeme: Finde einen Kompromiss bei deiner Größenwahl! Gerade fährst du eher tageweise, aber schließt nicht aus irgendwann mit dem Tourengehen loszulegen? Zwei Rucksäcke zu kaufen wäre aber nicht die ideale Lösung für dich?

Wir empfehlen eine „Kompromiss-Größe“ zwischen 25 und 35 Litern! An einzelnen Freeride-Tagen hast du dann zwar ein paar ungenutzte Rucksack-Liter auf dem Rücken, möchtest du jedoch spontan zur Hüttenübernachtung und Mehrtagestour aufbrechen, steht dem nichts mehr im Wege!

Lawinenrucksack mit großem Rucksackvolumen

Das Rucksack-Volumen ist ebenfalls von Wichtigkeit. Je größer, desto mehr deiner Ausrüstung kannst du mitnehmen.

Airbag-Volumen

Der Airbag ist das Herzstück deines Lawinenrucksacks. Im Ernstfall bläst sich dieser nach Auslösen auf und hält dich durch den „Paranuss-Effekt“ an der Oberfläche. Je nach Hersteller, bewegt sich das Ballon-Volumen der auf dem Markt erhältlichen Rucksäcke und Systeme derzeit zwischen 150 und 200 Litern.

Grundsätzlich gilt der bereits weiter oben erwähnte Paranuss-Effekt: Höhervolumige Körper bleiben in einer fließenden Masse an der Oberfläche, kleinervolumige Körper sinken dagegen nach unten ab. Man könnte an dieser Stelle demnach Schlussfolgern, dass dir ein Airbag mit 200 Litern mehr Auftrieb bietet als ein Airbag mit 150 Litern! Das ist theoretisch korrekt, praktisch gesehen bieten dir aber alle auf dem Markt erhältlichen Rucksack-Systeme einen sehr guten Sicherheitsstandard.

Du solltest bei deiner Wahl daher nicht nur nach dem höchsten Airbag-Volumen gehen, sondern auch berücksichtigen, welche Form dein Airbag hat. Wirf dafür einen Blick auf unsere Vergleichstabelle!

Airbag-Form

Beim Kauf eines Lawinenrucksacks kannst du bezüglich der Form deines Airbags je nach Hersteller zwischen zwei Arten wählen: Einem Monobag und einem Twinbag. Bei einem Twinbag befindet sich der Lawinen-Airbag zusammengefaltet an der rechten und linken Seite des Rucksacks. Er besteht demnach aus zwei Separaten Kammern. Bei einem Monobag, befindet sich dieser in einem Teil zusammengefaltet an der Rückseite des Rucksacks.

Alle neueren Airbag-Systeme auf dem Markt verwenden mitterweile Monobags, die sich über dem Kopf bzw. dem Rücken aufblasen. Einzig Pionier ABS setzt dabei noch auf das Twinbag-System.

Möchtest du zusätzlichen Schutz im Nacken-, Brust- und Kopfbereich empfiehlt es sich eine spezielle Monobag-Form dafür zu wählen. Denkst du eher, dass dir ein Monobag zu unsicher ist, da du nur eine Kammer zur Verfügung hast? Dann ist ein Twinbag das richtige für dich!

Egal ob Mono- oder Twinbag, alle vorgestellen Lawinenairbagsysteme sind geprüft und sehr sicher! Welche Form du bevorzugst, liegt ganz bei dir!

Gesamtgewicht

Auf das Gesamtgewicht deines Lawinenrucksacks, also  die Kombination von Rucksack, Gaskartusche, Auslöseinheit und Auslösesystem sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen.Trotzdem möchten wir an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass das Gesamtgewicht für dich von großer Bedeutung bei deiner Kaufentscheidung sein kann.

Besonders wenn es bei längerem Skitourengehen oder einer Splitboardtour länger bergauf geht, macht sich allmählich jedes Gramm bemerkbar. Du solltest dir also die Frage stellen, welche Aktivitäten du mit deinem Rucksack planst und eventuell das Gesamtgewicht berücksichtigen.

Grundsätzlich gilt: Ein kleineres Rucksackvolumen spart Gewicht. Aluminium-Kartuschen sind oft standard und billiger, um Gewicht zu sparen lohnt sich dennoch eine Investition in leichtere Karbon-Kartuschen!

Sicherheitsbeinschlaufe

Die Sicherheitsbeinschlaufe stellt neben Brust- und Hüftgurt einen zusätzlichen Sicherheitsgurt dar. Auf diese Weise soll die Sicherheit erhöht werden, dass du deinen Rucksack im Falle eines Lawinenabgangs niemals durch verrutschen nach oben verlieren kannst. Die Sicherheitsbeinschlaufe wird meist vom Hüftgurt aus zwischen den Beinen durchgefädelt.

Nicht alle Hersteller bieten eine zusätzliche Sicherheitsbeinschlaufe an. Bezüglich einer sicheren und optimalen Passform kann diese jedoch von wichtiger Bedeutung beim Kauf sein.

Außen- und Innentaschen

Grundsätzlich verfügt jeder Lawinen-Rucksack über diverse Außen- und Innentaschen. Diese sind wichtig, um deine komplette Ausrüstung funktionell zu verstauen. Deine Ausrüstung sollte immer deine Lawinen-Grundausstattung (Schaufel, Sonde, Pieps, Erste-Hilfe-Set) umfassen. Im Ernstfall hilft es dir, wenn in deinem Lawinenrucksack mehr Chaos als Ordnung herrscht, berücksichtige daher die Anordnung von Außen- und Innentaschen!

Es sollte immer ein Sonderfach für deine Lawinen-Grundausstattung (Sonde und Schaufel, evtl. erste Hilfe-Set) geben. (Dein LVS, das auch zur Grundausstattung gehört, solltest du dagegen unbedingt am Körper tragen). Optional möchtest du wahrscheinlich noch Trinken, Proviant und Zusatzkleidung einpacken. Hierfür würde neben Sonderfach für die Lawinen-Ausrüstung ein zweites Innenfach Sinn machen!

Manche Rucksackmodelle bieten darüber hinaus spezielle Fächer für Schneebrillen, Sonnenbrillen, Schlüssel, Helme, etc. an. Falls du besonderen Wert auf spezielle Innen- und Außenfächer legst, solltest du die funktionelle Anordnung dieser bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

Lawinenrucksack mit Außen- und Innentasche

Ein Lawinenrucksack mit Außen- und Innentasche ist wichtig. Er ermöglicht dir, deine Lawinenausrüstung optimal einzupacken und wichtige Dinge griffbereit zu haben.

Zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten

Je nach Modell unterscheiden sich zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten, die dir dein Lawinenrucksack zu bieten hat. Diese sind insofern praktisch, da sich damit deine eigene Ausrüstung einfach tragen lässt oder zusätzliche Ausrüstungsgegenstände wie Eispickel oder Seile gut transportieren lassen.

Wir raten dir also an dieser Stelle, das Vorhandensein von zusätzlichen Befestigungsmöglichkeiten hinsichtlich deinem Nutzungungsverhalten und deinen geplanten Aktivitäten beim Kauf zu berücksichtigen.

Bei den meisten Rucksäcken gibt es Befestigungsmöglichkeiten für

  • Helm
  • Ski
  • Snowboard
  • Schneeschuhe
  • Stöcke oder Eispickel
  • Seile

Darüberhinaus gibt es manche Rucksack-Systeme, die es dir ermöglichen einen Rückenprotekor direkt im Rucksack zu integrieren. Generell solltest du immer einen Rückenprotektor tragen, um das Sicherheitsrisiko zu minimieren. Die Möglichkeit diesen direkt in deinen Rucksack zu integrieren und nicht am Körper zu tragen könnte also druchaus interessant für dich sein.

Vorbereitung für Trinksystem

Viel Trinken ist wichtig! Freeriden stellt eine hohe körperliche Belastung dar, du solltest immer darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Um dies zu erleichtern bieten manche Hersteller ein integriertes Trinksystem an. Alles was du noch tun musst, ist dir ein solches als Zubehört zu kaufen.

Stehen bleiben, Rucksack abnehmen, Trinkflasche raus, trinken, Trinkflasche rein, Rucksack wieder anschnallen gehört damit der Vergangenheit an! Das Trinksystem ist in deinen Rucksack so integriert, dass du durch einen Schlauch an der Rucksackvorderseite jederzeit trinken kannst.

Trinkflaschen im Rucksack können nicht nur sperrig und schwer, sondern im Sturzfall auch ein Verletzungsrisiko sein. Der Kunststoff-Trinkbeutel in deinem Rucksack dagen ist weder sperrig, noch schwer, noch ein Verletzungsrisiko!

Wir finden: Ein integriertes Trinksystem im Rucksack kann neben allen anderen Sicherheitsaspekten ein durchaus relevantes Kaufkriterium sein!

Auslösegriff für Linkshänder

Im Ernstfall muss es schnell gehen. Der Auslösegriff muss sofort betätigt werden. Dieser befindet sich immer an der Vorderseite des Rucksacks am Schultertragegurt. Bei Rechtshändern auf der linken Seite und bei Linkshändern auf der rechten Seite. Damit kann man mit seiner starken Hand diagonal greifen und den Airbag betätigen!

Doch Vorsicht: Du bist Linkshänder? Dann solltest du beim Kauf deines Rucksacks unbedingt darauf achten, dass das Auslösesystem auch für Linkshänder kompatibel ist. Viele Hersteller haben das bereits erkannt, jedoch nicht alle. In einer Extremsituation ist es immer wichtig einen klaren Kopf zu bewahren. Mach es dir als Linkshänder daher nicht schwerer, deinen Airbag mit der rechten Hand auszulösen, weil dein System keine Linkshänder unterstützt.

Daher gilt: Linkshänder sollten unbedingt geeignete Auslösesysteme für Linkshänder verwenden!

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Lawinenrucksack

Was sollte man immer in einem Lawinenrucksack dabei haben?

  • LVS(Lawinenverschüttetensuchgerät)
  • Sonde
  • Schaufel
  • Erste-Hilfe-Set
  • Rettungsdecke
  • Handy mit vollem Akku (Notruf)

Weitere sinnvolle Sicherheitsausrüstung: Helm + Rückenprotektor

Wichtige Sicherheitshinweise

Damit dein Ausflug ins Freeride-Gelände gut ausgeht, solltest du deine „Hausaufgaben“ machen und deine Grundausstattung immer dabei haben. Überprüfe diese regelmäßig, auch die deines Partners!

Stichwort Handy: Nimm dieses immer ins Gelände mit! Keine Ausreden wie „…Aber mein neues Smartphone!“. Im Notfall, sei es bei einer Verletzung oder einem Lawinen-Abgang, ist dein Handy von essentieller Bedeutung!

Lawinen-Risiko-Management: Eigne dir das nötige Know-How an!

Übe mehrere Male in der Saison den Umgang mit allen wichtigen Teilen deiner Ausrüstung:

  • Umgang mit LVS-Gerät (inkl. Verschüttetensuche)
  • Sonde zusammenbauen & verwenden
  • Schaufel zusammenbauen & benutzen
  • Lawinen-Airbag testauslösen

Einen Ernstfall wünscht man niemanden. Da man diesen aber weder planen noch voraussehen kann, ist es umso wichtiger, für diesen gut gerüstet zu sein. In diesem Sinne: Be safe out there!

Was muss ich beachten, wenn ich mit einem Lawinenrucksack fliegen möchte?

Damit zu Beginn bzw. am Check-In-Schalter bei deiner Freeride-Traumreise alles gut geht, solltest du folgendes beachten:

Reiseempfehlung: Fliegen mit Lawinen-Airbags

  • Entferne die Kartusche aus dem System deines Airbags („entschärfen). Gib diese jedoch zusammen mit deinem Rucksack auf.
  • Drucke die IATA-Tabelle aus und lege diese deinem Rucksack bei. Der Zusammenhang zwischen Rucksack und Kartusche wird somit klar.
  • Vordere eine schriftliche Genehmigung für den Transport deines Airbags VOR Reiseantritt bei der Fluggesellschaft ein
  • Verpacke deinen Lawinen-Rucksack (zusammen mit der Kartusche) so, dass sich dieser keinesfalls auslösen kann!

Die meisten Airbag-Rucksäcke werden mit Gas-Kartuschen betrieben. Diese unterliegen der Kategorie „Gefahrgut“ und dürften eigentlich nicht mit an Board.

Ausgenommen von dieser Regelung ist jedoch eine Liste bestimmter Produkte, die auch die meisten Lawinenairbags umfasst. Fluggesellschaften, die der IATA angehören, kennen diese Liste, die Teil des IATA-Handbuchs ist.

Diese IATA-Liste und das Datenblatt deiner jeweiligen Kartusche kannst du meistens auf der Hersteller-Seite deines Airbag-Systems herunterladen.

Informiere dich also dringend VOR Abreise über die Flugtauglichkeit deines Airbag-Systems inkl. Kartusche.

Wie pflege und warte ich meinen Lawinenrucksack?

Damit dein Lawinen-Airbag jede Saison einsatz- und funktionsfähig ist, beachte folgendes:

  • Zu Saisonbeginn: Packe deinen Airbag aus und kontrolliere diesen gründlich
  • Mache eine Testauslösung (ohne Kartusche)
  • Beachte ein mögliches Ablaufdatum deines Auslösesystems
  • Nach Benutzen im Ernstfall: Es empfiehlt sich deinen Rucksack zusammen mit einem Händler zu kontrollieren. Tausche deine Kartusche aus bzw. fülle diese nach!
  • Bewahre deinen Rucksack an einem trockenen Ort auf!
  • Pflege: Nur mit Wasser. Niemals in die Waschmaschine oder Ähnliches!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.snowboarden.de/tipps-und-tricks/abs-lawinenairbag-rucksack-retter-am-rn.html


[2] http://www.tourenwelt.at/news/171-lawinen-airbag-rucksaecke-eine-marktuebersicht


[3] http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2014/3/94-101%28die%20wirksamkeit%20des%20lawinenairbags%29.pdf


[4] https://www.welt.de/wirtschaft/article112331905/Das-grosse-Geschaeft-mit-der-Lawinenrettung.html

Bildnachweise:

16758106 – ©fbxx/123RF

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Eric

Veröffentlicht von Eric

Eric studiert Soziologie und interessiert sich für Online Marketing. Daher unterstützt er in seiner Freizeit die Redaktion von winterbook.de.

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