Willkommen bei unserem großen Rückenprotektor Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rückenprotektor. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Rückenprodektor zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Rückenprotektor kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule und verringern das Verletzungsrisiko beim Motorradfahren, Snowboarden oder Reiten.
  • Rückenprotektoren sind als Rückenpanzer, Weste, Jacke oder im Rucksack verbaut erhältlich. Diese gibt es jeweils in verschiedenen Ausführungen zur Steigerung des Tragekomforts.
  • Rückenpanzer haben die solideste Bauweise und schützen auch vor spitzen Hindernissen und Überstreckung der Wirbelsäule. Protektorenwesten und -jacken bieten den höchsten Tragekomfort und schützen oft weitere Körperpartien.

Rückenprotektor Test: Das Ranking

Platz 1: Fox Titan Sport Protektorenjacke

Der Fox Titan Sport Rückenprotektor ist eine besonders robuste Protektorenjacke mit angenehmen Tragekomfort.

Ein atmungsaktives Mesh-Gewebe sorgt für gute Bewegungsfreiheit und sicheren Halt der Protektorelemente. Ein integrierter Nierengurt macht dieses Produkt zu einem tollen Rundum-Paket für Motorrad und Motocross Fahrer.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim „Titan Sport“ Rückenprotektor der Marke Fox handelt es sich um eine Protektorenjacke, die unter der Kleidung getragen wird und den gesamten Oberkörper durch Hartschalen-Protektoren schützt.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie bei jedem Rückenschutz, der als Protektorenjacke gefertigt wird, benötigt diese Jacke keine zusätzliche Fixierung über Schritt- oder Brustgurte. Sie wird stattdessen mit einem Reisverschluss geschlossen und kann über insgesamt sechs Klettverschlüsse an Schulter, Ober- sowie Unterarmen zusätzlich fixiert werden. Auch der integrierte Nierengurt biete eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit am Bauch.

Die Hauptstruktur, die die Protektoren zusammenhält, besteht aus einer aus Elasthan gefertigten Mesh-Struktur, die sehr stark dehnbar ist und somit sicheren Halt und guten Tragekomfort gewährleistet. Ein weiterer Vorteil des verwendeten Materials ist seine besonders hohe Atmungsaktivität.

Für eine bestmögliche Bewegungsfreiheit sorgen die beweglich gelagerten Protektoren-Elemente. Diese sind zusätzlich mit Lüftungsschlitzen und -löchern versehen. So kann auch an Körperregionen, an denen Hartschalen-Protektoren anliegen, die überschüssige Wärme abgeführt werden.

In Deutschland ist die Jacke aktuell in einer breiten Auswahl an Größen von S bis XXL erhältlich. Wegen ihrer Passform eignet sie sich vor allem für Männer. Durch die Anpassungsmöglichkeiten der Protektorenjacke kann sie sie auch für Frauen eignen.

Um die benötigte Größe herauszufinden, vermesse bitte den Umfang Deines Brustkorbes auf Höhe der Achseln und die Länge Deiner Arme von der Schulter bis zu den Handgelenken.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Wichtigstes Kriterium für die Sicherheit beim Kauf eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung. Hinreichend geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Damit Protektorenjacken in Deutschland als Rückenprotektor für den Motorrad-Bereich bezeichnet werden dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Das Protektorelement für den Rücken der Fox Titan Sport Protektorenjacke hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen. Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Design

Die Protektorenjacke von Fox kommt in einem dezenten schwarzen Design daher. Ein kleines Logo findet sich auf der Rückseite des Rückenprotektors.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenjacken keine besonders große Bedeutung zu, da sie üblicherweise unter der Kleidung getragen werden. So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Fox größtenteils schwarz und konzentriert sich mehr auf den Tragekomfort als das Aussehen.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei der Titan Sport Protektorenjacke von Fox ist ein Nierengurt bereits integriert. Spezielle thermogeformte Nierenpolster schützen vor Unterkühlung bei starkem Fahrtwind.

Ein Nierengurt sollte für einen optimalen Schutz möglichst direkt über der Unterwäsche getragen werden. Da bei Protektorenhemden ohne Nierengurt ein zusätzlicher Nierenschutz angeschafft werden muss und dieser nicht direkt über den Nieren aufliegt, ist ein integrierter Nierengurt für viele Käufer ein wichtiges Kaufkriterium.

Bei der „Titan Sport“ Jacke sorgen spezielle Nierenpolster, die direkt an der Haut anliegen, für einen optimalen Schutz. Die Anschaffung eines zusätzlichen Nierengurtes ist nicht nötig.

Kundenbewertungen
Derzeit wird die Fox Titan Sport Protektorenjacke von rund 96 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Wertung und vereinzelt eine 4 Sterne Wertung.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Das Sicherheitsgefühl
  • Die Passform
  • Die Atmungsaktivität

Besonders möchten wir den sehr hohen Schutzfaktor dieser Protektorenjacke hervorheben. Gerade im Sommer wird mit diesem Produkt ein sehr guter Schutz geboten. Trotz des hohen Tragekomforts schützt diese Jacke sämtliche Gelenke des Oberkörpers mit Hartschalen-Protektoren. Das Material und die Passform verhindern effektiv Wärmestaus oder übermäßiges Schwitzen.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 4 % aller Rezensionen bewertet.

Folgende Punkte werden beanstandet:

  • Die Empfindlichkeit des Materials
  • Die Haltbarkeit der Klettverschlüsse
  • Den Preis

Grundsätzlich machen die negativen Stimmen einen eher kleinen Anteil der Rezensionen aus. Der relativ hohe Preis begründet sich einerseits in dem sehr umfassenden Schutz durch vielfältig kombinierte Materialien. Andererseits ist die hohe Verarbeitungsqualität, für die die Marke „Fox“ steht, ein weiterer Grund für einen höheren Preis.

FAQ
Kann die Protektorenjacke unter einem Motocross Trikot getragen werden?

Ja, die Fox Titan Sport Protektorenjacke ist ein sehr dünner Rückenschutz, der sich besonders gut für das Tragen unter Motocross Trikots eignet.

Kann man die einzelnen Protektoren herausnehmen und auswechseln?

Ja, sämtliche Protektoren sind abnehmbar und können ausgewechselt werden.

Kann man die Jacke waschen?

Ja, kann man. Entweder bei Schonprogramm in der Waschmaschine, nachdem man die Protektoren herausgenommen hat, oder bei 30° C per Handwäsche.

Platz 2: evoc FR Enduro Protektor Rucksack

Der evoc FR Enduro Rückenprotektor Rucksack ist ein ergonomisch geformter Rucksack mit Rückenschutz für MTB-, Ski-, Snowboard- und Motorradfahrer. Besonders positiv sind die extra breiten Beckengurte und das besonders angenehme Tragegefühl zu nennen.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim FR Enduro von evoc handelt es sich um einen Rucksack mit Rückenprotektor.

Die Ausführung als Protektor Rucksack bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Welche das genau sind und weitere allgemeine Infos zu Protektor Rucksäcken erhältst Du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie die meisten Protektor Rucksäcke wird auch der evoc FR Enduro an zwei Schultergurten getragen und zusätzlich mit einem Beckengurt und einer Brustschnalle aus Neopren fixiert.

Die Rückseite des Rucksacks ist aus einem atmungsaktiven Mesh-Material gefertigt. In diesem ist ein Rückenprotektor eingebaut. Dieser deckt zwar den Rücken ab, bietet allerdings keinen Schutz für den Nacken oder den Steißbein-Bereich.

Dafür bleibt die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt. Das zusätzliche Gewicht wird bestmöglich über die Gurte verteilt. Der Rückenprotektor selbst wiegt dabei lediglich 145 g.

Auch die Atmungsaktivität profitiert stark von der Bauform als Ski- bzw. Lawinenrucksack. Zum einen wird der Körper nicht vollständig vom Rückenprotektor bedeckt. Zum anderen sind die Auflageflächen so gestaltet, dass die Luft frei zirkulieren kann. So werden vermehrte Schweißbildung und angestaute Wärme effizient vermieden.

Der Rucksack wird in den Größen S und M/L angeboten. Größe S bietet dabei 14 l Volumen, bei Größe M/L sind es 16 l.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Das wichtigste Sicherheits-Kriterium für einen Rückenprotektor-Rucksack ist die Schlagdämpfung. Diese testet der TÜV mit einem standardisierten Testverfahren. Eine CE-Norm zertifiziert die Sicherheit.

Der Rückenprotektor im evoc Rucksack stammt ursprünglich aus dem Motorradbereich. Damit Rückenprotektoren in Deutschland diese Bezeichnung für den Motorrad-Bereich tragen dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Das Protektorelement im evoc FR Enduro Rucksack hat eine solche Zertifizierung und erfüllt mühelos die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen.

Mit einer Restkraft von unter 18 kN gilt der Rückenprotektor trotzdem als sehr sicher, da die Schlagdämpfung immer noch sehr hoch ist.

Dieser Wert entstammt jedoch standardisierten Testbedingungen. In der Praxis ist es für einen optimalen Schutz mindestens genauso wichtig, dass der Protektor auch richtig sitzt.

Design

Der Protektorenrucksack von evoc ist komplett in Schwarz gehalten. Der Funktionalität und dem Tragekomfort kommt eine größere Bedeutung zu.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenrucksäcken keine besonders große Bedeutung zu. Die gebotene Sicherheit ist wichtiger als das Aussehen.

So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von evoc größtenteils schwarz und konzentriert sich mehr auf die gebotenen Features als das Aussehen.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Protektor-Rucksäcke gehören zu den am besten ausgestatteten Rückenprotektoren. So auch der evoc FR Enduro: Von einer Signalpfeife am Brustgurt, über ein Befestigungssystem für den Helm, bis hin zum Extrafach für Trinksysteme glänzt der Rucksack mit vielfältigen Extras.

Folgende Features wollen wir Dir hier kurz vorstellen:

  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Herausnehmbarer Rückenprotektor
  • Reißfeste TPU-Zipper-Puller
  • Extrafach für Trinksysteme

Brustgurt mit Signalpfeife

Wie der Brustgurt dazu dient, den Halt zu verbessern haben wir bereit unter „Passform“ weiter oben erklärt. Der Hersteller evoc hat beim Enduro Modell am Brustgurt zusätzlich eine Signalpfeife angebracht.

In einer Notfallsituation kann man mit dieser sehr laute und gut hörbare Töne produzieren. Das steigert im Ernstfall die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Rettung.

Herausnehmbarer Rückenprotektor

Der Rückenprotektor im evoc FR Enduro kann herausgenommen werden. Das ist vor allem nützlich, um den Rucksack auch im Alltag ohne Rückenprotektor tragen zu können. Außerdem muss der Rückenschutz vor dem Waschen entfernt werden.

Reißfeste TPU-Zipper-Puller

Wasserabweisende Reißverschlüsse sind vor allem beim Skirucksack mit Rückenprotektor mittlerweile Standard. Ein häufiges Problem bleibt dennoch oft die Bedienung der Zipper in der Praxis.

Um diesem Problem zu begegnen, verwendet evoc spezielle Zipper-Puller der Marke TPU, welche die Handhabung erleichtern und laut Herstellerangabe absolut reißfest sind.

Extrafach für Trinksysteme

Zwar ist beim evoc FR Enduro keine Trinkblase im Lieferumfang enthalten, allerdings sieht der Hersteller die Erweiterung durch ein Trinksystem mit einem Extrafach vor.

Sportler die beispielsweise auf einer Mountainbike-Tour mit ihrem Rückenprotektor unterwegs sind haben so einen bequemen Zugang zu ihren Wasservorräten.

Kundenbewertungen
Derzeit wird der evoc FR Enduro von circa 82% aller Rezensenten positiv mit vier oder fünf Sternen bewertet.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Der Tragekomfort
  • Die Verarbeitungsqualität
  • Der Beckengurt
  • Das Fächerlayout

Vor allem die hohe Verarbeitungsqualität wird von den Rezensenten immer wieder gelobt. So ist wohl von einer sehr langen Haltbarkeit auszugehen.

Auch das Layout der einzelnen Fächer verspricht ein besonders komfortables Handling.

Nur rund 9% aller Käufer vergeben lediglich einen oder zwei Sterne.

Der häufigste Kritikpunkt der negativen Rezensionen ist der Preis. Dieser sei zwar für die gebotene Qualität durchaus gerechtfertigt, falle jedoch subjektiv empfunden zu hoch aus.

Weiterhin wird kritisiert, dass der Hersteller trotz des recht hohen Preises keine Trinkblase und keine Regenhülle mitliefert. Diese müssen zusätzlich erworben werden.

FAQ
Kann man den Rückenprotektor separat ohne Rucksack tragen?

Nein, der Rückenprotektor für sich hat keine eigene Halterung. Daher kann man ihn nur zusammen mit dem Rucksack tragen. Allerdings lässt sich der Rückenprotektor entnehmen.

Das ist vor allem nützlich, wenn man den Rucksack waschen oder im Alltag als normalen Rucksack ohne Rückenprotektor tragen möchte.

Kann ich ausschließlich Trinkblasen von evoc mit diesem Rucksack verwenden?

Nein, jede Trinkblase und jedes Trinksystem mit einem maximalen Volumen von drei Litern kann eingesetzt werden.

Kann man den Rucksack mit einem ABS nachrüsten?

Nein, der Rucksack ist nicht mit einem Airbag System nachrüstbar.

Platz 3: Protectwear PJK Kinder Rückenprotektor

Das Protectwear PJK Protektorenhemd ist eine sehr umfassend schützende Protektorenjacke für Kinder mit hervorragendem Tragekomfort. Neben dem Rückenprotektor ist ein umfassender Schutz für Ellenbogen, Schultern, Unterarme und Brust integriert.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Protectwear PJK Rückenprotektor handelt es sich um eine Protektorenjacke, die unter der Kleidung getragen wird und den gesamten Oberkörper durch Softshell-Protektoren an den Gelenken und einem soliden Rückenpanzer schützt.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie bei jedem Rückenschutz, der als Protektorenjacke gefertigt wird, benötigt diese Jacke keine zusätzliche Fixierung über Schritt- oder Brustgurte. Sie wird einfach mit einem Reisverschluss geschlossen. Zur Feinjustierung gibt es weitere Gurte im Schulter-Brust-Bereich, sowie an den Unterarmen. Weiterhin sorgt ein verstellbarer Nierengurt für idealen Sitz bei unterschiedlichen Bauchumfängen.

Die Hauptstruktur der Jacke ist aus Elasthan gefertigt und leicht dehnbar. Dadurch werden ein sicherer Halt und guter Tragekomfort gewährleistet. Die luftundurchlässigen Hartplastik-Elemente an den Gelenken sind außerdem in bewährter Wabenstruktur gefertigt, sodass eine angenehme Atmungsaktivität gewährleistet ist.

Für bestmögliche Bewegungsfreiheit sorgen die anpassungsfähigen Protektoren-Elemente. Jeder einzelne Gelenkschoner ist beweglich gelagert, um sich den Bewegungen, beispielsweise beim Downhill oder Motocross fahren, ideal anzupassen.

In Deutschland ist die Protektorenjacke für Kinder aktuell in den Größen XXS bis S erhältlich. Somit eignet sie sich als Kinder Rückenpanzer ab einer Körperhöhe von circa 120 cm.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Beim Kaufen eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung das wichtigste Kriterium für die Sicherheit. Geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Damit Protektorenjacken in Deutschland als Rückenprotektor für den Motorrad-Bereich bezeichnet werden dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Das Protektorelement für den Rücken des Protectwear PJK Protektorenhemdes hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen. Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Die Weichschaum-Protektoren für Ellenbogen, Schultern, Brust und Unterarme verfügen außerdem über eine Level 1 Zertifizierung nach EN 1621-1. Diese Norm stellt sicher, dass Gelenkschoner den europäischen Sicherheits-Standards entsprechen.

Design

Die Protektorenjacke von Protectwear kommt in einem dezenten schwarzen Design daher. Lediglich ein Logo des Herstellers findet sich vorne auf dem Nierengurt.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenjacken keine besonders große Bedeutung zu, da sie üblicherweise unter der Kleidung getragen werden. So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Protectwear größtenteils schwarz und konzentriert sich mehr auf den Tragekomfort als das Aussehen.

Bei einem Rückenschutz für Kinder steht natürlich die Sicherheit an erster Stelle. Dennoch hat sich der Hersteller bemüht, die schwarzen Protektoren am Rücken und an den Gelenken optisch möglichst attraktiv zu gestalten. So sollen auch Kinder, die beispielsweise beim Motocross mit dieser Jacke unterwegs sind und Wert auf die Optik legen, zufrieden gestellt werden.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei der Protectwear Kinder Protektoren Jacke PJK ist ein Nierengurt bereits integriert. Spezielle thermogeformte Nierenpolster schützen das Kind vor Unterkühlung bei stärkerem Fahrtwind.

Ein Nierengurt sollte für einen optimalen Schutz möglichst direkt über der Unterwäsche getragen werden. Da bei Protektorenhemden ohne Nierengurt ein zusätzlicher Nierenschutz angeschafft werden muss und dieser nicht direkt über den Nieren aufliegt, ist ein integrierter Nierengurt für viele Käufer ein wichtiges Kaufkriterium.

Bei der PJK Jacke sorgen spezielle Nierenpolster, die direkt an der Haut anliegen, für einen optimalen Schutz. Die Anschaffung eines zusätzlichen Nierengurtes ist nicht nötig. Außerdem dient der Nierengurt über eine verstellbare Weiterführung über den Bauch auch einem festeren Halt.

Neben dem Nierengurt sind die wichtigsten Zusatz-Merkmale die vielfältigen Gelenkschoner, die den gesamten Oberkörper umfassend schützen.

Kundenbewertungen
Derzeit wird die Protectwear PJK Protektorenjacke von rund 95 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Wertung und vereinzelt eine 4 Sterne Wertung.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Die Passform
  • Das Sicherheitsgefühl
  • Das Aussehen
  • Die Strapazierfähigkeit

Besonders möchten wir den sehr umfassenden Schutz dieser Protektorenjacke hervorheben. Gerade wenn die Kinder selbstständig beim Motocross oder beim Wintersport unterwegs sind, ist es wichtig, dass sie möglichst umfassend geschützt sind.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 5 % aller Rezensionen bewertet.

Folgender Punkte wurde beanstandet:

  • Das gelegentliche Verrutschen einzelner Protektoren

Grundsätzlich machen die negativen Stimmen einen eher kleinen Anteil der Rezensionen aus. Die Protektoren sind bewusst beweglich gelagert, um eine hohe Bewegungsfreiheit beim Tragen zu gewährleisten.

Manche Rezensenten berichten jedoch, dass, sofern das Protektorenhemd unter einer Winterjacke oder Motorradkombi getragen wird, an manchen Stellen verrutscht und einzelne Protektoren neu angeordnet werden müssen.

FAQ
Kann die Protektorenjacke unter einem Motocross Trikot getragen werden?

Ja, die Protectwear PJK Protektorenjacke ist ein sehr dünner Rückenschutz, der sich besonders gut für das Tragen unter Motocross Trikots eignet.

Kann man die einzelnen Protektoren herausnehmen und auswechseln?

Einzelne Gelenkschoner sind abnehmbar. Die Weichschaum-Elemente für die übrigen Gelenke und die Thermo-Pads im Nierenbereich sind fest in die Mesh-Struktur des Protektorhemdes integriert. Der Rückenprotektor selbst ist ebenfalls fest angebracht.

Platz 4: Navigator Cocoon Rückenpanzer

Der Ortovox Free Rider Lawinenrucksack kombiniert Skirucksack und Rückenprotektor in einem Produkt. Mit seinem geringen Gewicht und der ergonomischen Form eignet er sich vor allem für sportliche Fahrer, die nicht in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden wollen.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Ortovox Free Rider handelt es sich um einen Skirucksack, in den zusätzlich ein Rückenprotektor integriert ist.

Die Ausführung als Protektor Rucksack bringt verschiedene Vor- und Nachteile mit sich. Welche das genau sind und weitere allgemeine Infos zu Protektor Rucksäcken erhältst Du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie die meisten Protektor Rucksäcke wird auch der Ortovox Free Rider an zwei Schultergurten getragen und zusätzlich mit einem Brustgurt und einem Bauchgurt aus Neopren fixiert.

An der Rückseite des Rucksacks befindet sich das Einschubfach für den Rückenprotektor. In diesem ist ein SPS Pro2 Rückenprotektor eingebaut. Dieser deckt zwar den Rücken ab, bietet allerdings keinen Schutz für den Nacken oder den Steißbein-Bereich.

Dafür bleibt die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt. Das zusätzliche Gewicht wird bestmöglich über das integrierte Tragegestell verteilt. Auch hierbei unterstützen der Bauch- und der Brustgurt den Träger.

Als Besonderheit beim SPS Pro2 Rückenprotektor sind die Extra-Tragegurte zu nennen. So lässt sich der Rückenschutz auch separat ohne Rucksack unter der Kleidung tragen.

Außerdem profitiert die Atmungsaktivität stark von der Bauform als Ski- bzw. Lawinenrucksack. Denn dadurch, dass keine größeren Körperpartien abgedeckt werden, kommt es auch nicht zu stärkerer Schweißbildung oder angestauter Wärme.

Damit auch am Rücken selbst das Tragegefühl angenehm ist, sind an der Auflagefläche atmungsaktive Polster befestigt, welche die Luftzirkulation positiv beeinflussen.

Der Rucksack ist sowohl mit 16 Litern als auch mit 18 Litern Fassungsvolumen erhältlich. Abhängig von dem Volumen des Rucksacks ist der Rückenprotektor unterschiedlich lang.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Das wichtigste Kriterium beim Rückenprotektor kaufen in Sachen Sicherheit ist die Schlagdämpfung. Diese testet der TÜV mit einem standardisierten Testverfahren.

Damit Rückenprotektoren in Deutschland diese Bezeichnung für den Motorrad-Bereich tragen dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Das Protektorelement im Ortovox Free Rider Rucksack hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 2 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen.

Mit einer Restkraft von unter 9 kN gilt der Rückenprotektor als sehr sicher, da die Schlagdämpfung besonders hoch ist. Dieser Wert entstammt jedoch standardisierten Testbedingungen. In der Praxis ist es für einen optimalen Schutz unerlässlich, dass der Protektor auch richtig sitzt.

Design

Der Protektorenrucksack von Ortovox ist in Anthrazit-Tönen gehalten. Einen kleinen Akzent setzen die lichtblauen Nähte.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenrucksäcken keine besonders große Bedeutung zu, denn die gebotene Sicherheit spielt eine größere Rolle, als das Aussehen.

So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Ortovox größtenteils anthrazit und konzentriert sich stärker auf die gebotenen Features als die Optik.

Extra-Ausstattung

Von allen Rückenprotektoren bieten Protektor-Rucksäcke die größte Ausstattungs-Vielfalt. So auch der Ortovox Free Rider: Von einer Signalpfeife am Brustgurt, über eine Pickel- und Stockhalterung, bis hin zur Trinksystemvorbereitung glänzt der Skirucksack mit einer Vielfalt an Extras.

Folgende Features wollen wir Dir hierbei kurz vorstellen:

  • Brustgurt mit Signalpfeife
  • Herausnehmbarer Rückenprotektor
  • Snowboard und Schneeschuhhalterung
  • Pickel-, Stock- und Skihalterung
  • Wasserabweisende Reißverschlüsse
  • Hauptfachzugang: Rücken

Brustgurt mit Signalpfeife

Wie der Brustgurt dazu dient, den Halt zu verbessern haben wir bereit unter „Passform“ weiter oben erklärt. Der Hersteller Ortovox hat beim Free Rider Modell am Brustgurt eine Signalpfeife angebracht.

In einer Notfallsituation kann man mit dieser mit wenig Kraftaufwand relativ laute und gut hörbare Töne produzieren. Das erhöht im Ernstfall die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Rettung.

Herausnehmbarer Rückenprotektor

Ein herausnehmbarer Rückenprotektor ist relativ üblich bei Protektor Rucksäcken und eher nichts Besonderes. Der Rückenprotektor des Ortovox Free Rider wird jedoch mit zusätzlichen Tragegurten geliefert. Dadurch kann man den Rückenprotektor nicht nur herausnehmen, sondern sogar separat als dünnen Rückenschutz ohne den Rucksack tragen.

Snowboard und Schneeschuhhalterung

An der Rückseite des Skirucksacks befinden sich zwei Gurte, an denen wahlweise ein Snowboard oder Schneeschuhe befestigt werden können.

Dieses Feature wird vor allem auf dem Weg zur eigentlichen Piste genutzt. So kann das Sportgerät bequem transportiert werden.

Pickel-, Stock- und Skihalterung

Ähnlich wie für Snowboard oder Schneeschuhe sind auch wahlweise für einen Eispickel oder Skistöcke Halterungen vorhanden.

Wasserabweisende Reißverschlüsse

Die Reißverschlüsse sind wasserabweisend gefertigt. Das bedeutet, dass auch bei stärkerem Schneefall oder einem Regenschauer Deine Wertgegenstände im Rucksack geschützt sind.

Hauptfachzugang: Rücken

Der Ortovox Free Rider hat einen Zugang zum Hauptfach am Rücken. Dieser bietet mehrere Vorteile. Zum einen entfällt dadurch das übliche Gewühle und Du hast direkt Zugriff auf die wichtigsten Sachen.

Zum anderen hast Du dadurch auch bei Schneefall die Möglichkeit, an Deine Sachen zu gelangen, ohne dass Nässe in Deinen Rucksack gelangt.

Kundenbewertungen
Im Internet finden sich derzeit noch nicht so viele Bewertungen zum Ortovox Free Ride. Die Vorhandenen sind jedoch durchweg positiv.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Das geringe Gewicht
  • Der hohe Tragekomfort
  • Die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

Besonders möchten wir den Tragekomfort dieses Rucksacks hervorheben. Vor allem für sportliche Fahrer, die uneingeschränkt ihren Rücken schützen und gleichzeitig die Vorteile eines Rucksacks haben wollen, ist der Free Rider bestens geeignet.

Die positiven Rezensionen beinhalten dennoch Kritikpunkte. Bemängelt werden vor allem das recht kleine Fassungsvermögen und die schwächere Polsterung an den Schultergurten.

Manche Käufer wünschten sich eine etwas stärkere Polsterung an den Schultergurten. Außerdem seien von den 18 Litern Fassungsvolumen effektiv maximal 12 nutzbar.

FAQ
Passen eine Lawinenschaufel und eine Sonde in den Rucksack?

Ja, sowohl die die Lawinenschaufel als auch für die Sonde gibt es eine extra Halterung und ein spezielles Fach.

Kann ich meinen Skihelm am Rucksack befestigen?

Ja, zu diesem Zweck liefert der Hersteller ein spezielles Helmnetz mit. In diesem kann der Skihelm am Rucksack getragen werden.

Kann man den Rucksack mit einem ABS nachrüsten?

Nein, der Rucksack ist nicht mit einem Airbag System nachrüstbar.

Platz 5: Atomic Herren Ski-Rückenprotektor

Der Rückenprotektor von Atomic ist ein sehr robuster Rückenpanzer mit speziellen Zirkulationskanälen, die Feuchtigkeit und überschüssige Wärme nach außen transportieren.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Atomic Rückenprotektor handelt es sich um einen Protektor für Ski und Snowboard, der typischerweise unter Kleidung getragen wird und schützend den gesamten Rücken abdeckt. Zusätzlich schützt ein EVA-Polster den Steißbeinbereich.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie bei Rückenpanzern üblich wird auch dieser über zwei Schultergurte und einen Bauchgurt befestigt. In letzterem ist auch ein Schutz für die Nieren integriert.

Der Schaum, aus dem die Protektoren gefertigt sind, ist stark wärmeleitend. Das bedeutet, dass auch bei intensiver sportlicher Betätigung, eine stärkere Schweißbildung vermieden wird.

Die Hartschalen-Komponenten dieses Rückenprotektors sind besonders leicht. Das macht das Tragen sehr angenehm. Andererseits ist auch die Passform auf eine höchstmögliche Bewegungsfreiheit optimiert. Der Bauchgurt wurde extra breit gefertigt, um einen stabilen Sitz zu gewährleisten.

Zusätzlich erstrecken sich die Hartschalen-Elemente beim Rückenprotektor von Atomic über die Schulterblätter, sodass auch hier ein guter Schutz gegen Schläge gewährleistet ist.

Aktuell ist der Protektor in allen üblichen Größen von S bis XXL erhältlich. Der Rückenpanzer wird wegen seines Designs vor allem Männer interessieren. Durch die flexiblen Anpassungs- und Fixiermechanismen eignet sich der Rückenschutz jedoch auch für Frauen.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Beim Kauf eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung das wichtigste Kriterium für die Sicherheit. Hinreichend geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Damit Rückenpanzer in Deutschland als Rückenprotektor für den Motorrad-Bereich bezeichnet werden dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Der Atomic Rückenpanzer hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen. Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Design

Der Atomic Rückenpanzer kommt vollständig in Schwarz daher. Auf der obersten Hartschale findet sich das Atomic-Logo.

Insgesamt kommt dem Design von Rückenpanzern keine besonders große Bedeutung zu. Der Sicherheitsaspekt ist wichtiger.

So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Atomic größtenteils schwarz und konzentriert sich mehr auf den Tragekomfort als das Aussehen.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei dem Rückenpanzer von Atomic ist ein Nierengurt bereits integriert. Die breiten Gurte schützen zusätzlich die Nieren

Für einen optimalen Schutz sollte ein Nierengurt möglichst direkt über der Unterwäsche getragen werden. Bei Protektorenhemden ohne Nierengurt muss ein zusätzlicher Nierenschutz angeschafft werden, welcher dann nicht direkt über den Nieren aufliegt.

Kundenbewertungen
Derzeit wird der Atomic Rückenpanzer von rund 89 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich fünf Sterne und vereinzelt auch drei oder vier Sterne.

Besonders positiv heben die Rezensenten dabei hervor:

  • Das Design
  • Das Gewicht
  • Die thermischen Eigenschaften

Besonders möchten wir den Tragekomfort dieses Rückenpanzers hervorheben. Die Rezensenten berichten fast einstimmig, dass man den Rückenschutz nach dem Anlegen kaum noch oder gar nicht mehr bemerke.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 11 % aller Rezensionen bewertet.

Die kritischen Rezensenten bemängeln vor allem die Passform für den Rücken. Da es sich bei den Protektoren um Hartschalen-Elemente handelt, müssen diese an eine gewisse Form angepasst werden. Die kritischen Rezensenten bemängeln hier, dass diese Form nicht am Rücken anliege.

FAQ
Eignet sich der Rückenprotektor auch für große Leute?

Ja, dieser Rückenpanzer ist für Träger bis 200 cm Körperhöhe geeignet.

Wird die gesamte Wirbelsäule abgedeckt?

Ja, die Hartschalen-Elemente beginnen im Steißbein-Bereich und decken die gesamte Wirbelsäule bis zum Nacken ab.

Schützt der Rückenprotektor auch vor Überstreckungen der Wirbelsäule?

Ja, die einzelnen Hartschalen sind zwar beweglich, aber nicht in unnatürliche Richtungen. Dadurch schützt der Rückenprotektor auch vor Überstreckung der Wirbelsäule.

Platz 6: Mint „STONE 2“ Rückenprotektor

Der Mint „STONE 2“ Rückenprotektor ist ein dicker Rückenpanzer. Zusätzlich ist ein Nierengurt integriert.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Mint „STONE 2“ Rückenprotektor handelt es sich um einen Protektor für Ski und Snowboard, der unter der Ski-Jacke oder der Kombi getragen wird. Die Protektoren decken die gesamte Fläche des Rückens ab.

Was genau Rückenprotektoren zu „Rückenpanzern“ macht und welche Vor- und Nachteile diese bieten erfährst du in unserem umfangreichen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie bei Rückenpanzern üblich wird auch dieser über zwei Schultergurte und einen Bauchgurt befestigt. Vorteil beim Rückenschutz von Mint ist der integrierte Nierengurt, welcher direkt in den Bauchgurt integriert wurde. Dieser sorgt für zusätzlichen Schutz gegen Unterkühlung der Nieren.

Die Hauptstruktur, an dem das Protektoren-Element befestigt ist, ist ein atmungsaktives Gemisch verschiedener Kunststoffe. Dazu gehören Nylon, Polyester und Spandex. Diese Materialien machen die Oberfläche sehr dehnbar. Daher ist der Rückenschutz sehr anschmiegsam.

Für eine bestmögliche Bewegungsfreiheit sind die einzelnen Platten dieses Rückenprotektors beweglich gelagert.

In Deutschland ist der Protektor aktuell in den Größen S bis XL erhältlich. Der Rückenpanzer eignet sich für Herren und Damen gleichermaßen.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Wichtigstes Kriterium für die Sicherheit beim Kauf eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung. Hinreichend geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Damit Rückenpanzer in Deutschland als Rückenprotektor für den Motorrad-Bereich bezeichnet werden dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Der Mint „STONE 2“ Rückenpanzer hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen.

Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Design

Der Mint „STONE 2“ Rückenpanzer kommt in einem schwarz-grauen Design daher. Mittig auf der Hartschale findet sich das Mint-Logo.

Insgesamt kommt dem Design von Rückenpanzern keine besonders große Bedeutung zu, da der Aspekt der Sicherheit wichtiger ist. Außerdem werden Rückenpanzer wie der „STONE 2“ ohnehin unter der Kleidung getragen, wo sie nicht zu sehen sind.

So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Mint größtenteils schwarz und grau gehalten und konzentriert sich mehr auf den Tragekomfort als das Aussehen.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei dem „STONE 2“ Rückenpanzer von Mint ist ein Nierengurt bereits integriert. Durch die breiten Gurte sind die Nieren zusätzlich geschützt.

Ein Nierengurt sollte für einen optimalen Schutz möglichst direkt über der Unterwäsche getragen werden.

Bei dem „MINT 2“ Rückenpanzer sind Nierenschoner, die direkt an der Haut anliegen, für einen optimalen Schutz direkt in dem Bauchgurt integriert. Die Anschaffung eines zusätzlichen Nierengurtes ist nicht nötig.

Kundenbewertungen
Derzeit wird der Mint „STONE 2“ Rückenpanzer von rund 91 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Wertung und vereinzelt eine 4 Sterne Wertung.

Besonders positiv werden dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Die Schutzwirkung
  • Die Dämpfungseigenschaften
  • Den Nierenkälteschutz

Negative Stimmen finden sich nicht. Allerdings gibt es eine neutrale Bewertung und den einen oder anderen kleineren Kritikpunkt in den positiven Rezensionen.

Die kritischen Rezensenten bemängeln vor allem das Tragegefühl. So sei der Rückenschutz etwas zu sperrig und bei wärmeren Temperaturen etwas Schweißtreibend, wobei die wärmende Wirkung zuweilen auch als positiver Aspekt genannt wurde.

FAQ
Kann man das Protektor-Element herausnehmen und auswechseln?

Nein, die Rückenauflage ist fest angebracht und nicht abnehmbar.

Eignet sich der Rückenpanzer auch bei größerem Bauchumfang?

Ja, der dehnbare Bauchgurt ermöglicht eine flexible Anpassung auf unterschiedlichste Bauchumfänge.

Platz 7: Protectwear RP-2 Rückenprotektor

Der Protectwear RP-2 Rückenprotektor ist ein robuster Rückenpanzer mit sehr guter Beweglichkeit.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Protectwear RP-2 Rückenprotektor handelt es sich um einen Protektor, der sowohl über als auch unter der Jacke getragen werden kann. Beim Snowboard- und Skifahren, beim Reiten und beim Motorradfahren senkt dieser Rückenpanzer das Verletzungsrisiko.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Je nach Wetter trägt man diesen Rückenprotektor unter der Jacke oder direkt über dem Funktionsshirt. Ein doppelter Bauchgurt und zwei Schultergurte dienen der Fixierung. Die Schulterriemen sind selbstverständlich in der Länge verstellbar.

Die Bauchriemen werden mit Klett geschlossen. Beide Riemen sind elastisch und können sich den Bewegungen sehr gut anpassen, was den Rückenprotektor auch für Reiter geeignet macht. Außerdem wärmt der Bauchgurt sehr gut, wodurch kein zusätzlicher Nierengurt nötig ist.

Die Einzelnen Protektoren-Elemente sind wie bei einem Fächer überlappend gelagert. Dadurch bleibt die Bewegungsfähigkeit des Trägers möglichst vollständig erhalten. Gleichzeitig verhindert diese Anordnung ein Überstrecken der Wirbelsäule in unnatürliche Positionen.

Das Gewebe, auf dem die Protektoren befestigt sind, ist gut dehnbar und trägt kaum auf. Der Rückenschutz von Protectwear eignet sich also auch als besonders dünner Rückenprotektor zum Tragen unter einer Motorrad-Kombi oder einem Ski-Anzug.

Im Internet bekommst Du den Rückenschutz in den Größen S, M, L, XL. Der Rückenpanzer eignet sich für Herren und Damen gleichermaßen.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Hersteller lassen die Schlagdämpfung ihres Rückenprotektors vom TÜV prüfen. Entsprechende Zertifizierungen bestätigen die Sicherheit des Rückenschutzes.

Damit Rückenpanzer in Deutschland als Rückenprotektor für den Motorrad-Bereich bezeichnet werden dürfen, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Der Protectwear RP-2 Rückenpanzer hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen. Dennoch liegt mit Level 1 die gemessene Restkraft unter 18 kN, was immer noch als sicher gilt.

Design

Der Protectwear RP-2 Rückenpanzer ist komplett in Schwarz gehalten.

Meistens kommt dem Design von Rückenpanzern keine besonders große Bedeutung zu. Der Aspekt der Sicherheit wichtiger ist.

Auch das Modell von Protectwear überzeugt durch hohe Sicherheit und guten Komfort, anstelle eines ausgefallenen Designs.

Alle Teile sind schwarz und dementsprechend eher dezent beim Reiten. Soll der Rückenprotektor beim Skifahren oder auf dem Motorrad getragen werden, spielt das Aussehen ohnehin keine Rolle, da der Schutz unter der Winterjacke bzw. der Kombi getragen wird.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei dem RP-2 Rückenpanzer von Protectwear ist ein Nierengurt bereits integriert. Die breiten Gurte schützen zusätzlich die Nieren

Beim Protectwear Rückenpanzer ist kein zusätzlicher Nierenschutz nötig, da der doppellagige Bauchgurt bereits sehr gut wärmt und vor Unterkühlung entsprechend gut schützt. Du musst Dir also keinen zusätzlichen Nierengurt kaufen, falls du den Rückenprotektor beim Motorradfahren tragen willst.

Weitere Extra-Ausstattung besitzt der Rückenpanzer nicht. Diese benötigt er auch nicht, da der Fokus auf guter Sicherheitswirkung und einem bequemen Tragegefühl liegt.

Kundenbewertungen
Im Internet wird der Protectwear RP-2 Rückenpanzer derzeit von rund 87 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Wertung und manchmal eine vier Sterne Wertung.

Besonders positiv werden dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Den stabilen Sitz
  • Die thermischen Eigenschaften
  • Die Einstellmöglichkeiten

Besonders möchten wir die Vielseitigkeit dieses Rückenpanzers hervorheben. Ob als Rückenprotektor zum Reiten Skifahren, Snowboardfahren oder auf dem Motorrad – der Rückenpanzer von Protectwear lässt sich flexibel einstellen und bietet eine hohe Bewegungsfreiheit, was den Protektor für eine Vielzahl an Sportarten geeignet macht.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell von rund 11 % aller Rezensionen bewertet.

Die kritischen Rezensenten bemängeln zum einen den optischen Eindruck des Protektors. Die Verarbeitung wirke „billig“ und die Befestigung der Rückenplatten sei optisch nicht ansprechend.

Vereinzelt wird außerdem der Tragekomfort unter dicken Jacken bemängelt, sowie der Umstand, dass der Protektor zu leicht nach oben rutsche.

FAQ
Kann man diesen Rückenprotektor auch beim Downhill oder Motocross tragen?

Ja, dieses Produkt eignet sich als Rückenprotektor beim Downhill oder Motocross, da eine sehr gute Schutzwirkung gewährleistet ist und die Bewegungsfreiheit sehr hoch bleibt.

Kann man das Protektor-Element herausnehmen und auswechseln?

Nein, die Rückenauflage mitsamt der Protektor-Elemente ist nicht abnehmbar. Soll also beispielsweise der Rückenschutz gewaschen werden, muss man diesen vorsichtig per Handwäsche waschen.

Kann man den Rückenprotektor auch mit etwas größerem Bauchumfang tragen?

Ja, der Bauchgurt des Rückenpanzers ist doppelt durch elastische Klettverschlüsse fixierbar, was ihn für eine Vielzahl an Körperformen geeignet macht

Eignet sich dieser Rückenprotektor für Damen und Kinder?

Der Rückenprotektor sitzt auch bei Frauen sehr angenehm. Kinder sollten mindestens 1,60 m groß sein, um den Rückenprotektor tragen zu können.

Platz 8: Navigator „ARMOR“ Protektorenweste

Die Protektorenweste „ARMOR“ von Navigator besticht durch ein besonders niedriges Gewicht. Ihre hohe Atmungsaktivität macht sie zum idealen Rückenprotektor auf dem Mountainbike. Auch für Snowboard- und Skifahrer eignet sich die Protektorenweste, da sie viel Bewegungsfreiheit lässt.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Die Navigator „ARMOR“ Protektorenweste ist ein Rückenprotektor, der unter der Kleidung getragen wird und den gesamten Rücken- und Nackenbereich schützt.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Die Protektorenweste der Marke „Navigator“ wird über einen Reisverschluss geschlossen. Für zusätzlichen Halt sorgt ein Gummiband im Taillenbereich.

Das Oberflächenmaterial der Weste nennt sich „Miharo 8 plus“. Dabei handelt es sich um ein Spezialtextil der Marke Miharo. Es wird unter anderem aus den Fasern der Kokosnussschale, aus speziell verarbeiteter Holzkohle und aus Polyester hergestellt

Das Gemisch aus organischen Materialien macht dieses Material sehr hautfreundlich, schweißabsorbierend und besonders schnell trocknend. Der synthetische Anteil sorgt für eine starke Dehnbarkeit, welche das Material besonders anschmiegsam und flexibel macht.

Die Passform der Weste passt sich komfortabel dem Körper an und bietet daher einen sicheren Halt und guten Tragekomfort. Ein weiterer Vorteil durch das verwendete Material und dessen Struktur ist die sehr hohe Atmungsaktivität.

Damit die Bewegungsfreiheit auch im Rücken erhalten bleibt, setzt der Hersteller hier auf einen speziellen Softshell-Kern aus Polyurethan mit Memory-Effekt. Die Körperwärme macht das Material beim Tragen biegsam genug, um sich den Bewegungen anzupassen. Durch die Materialzähigkeit des Schaums ist eine große Schlagdämpfung dennoch gegeben.

Der Protektor-Kern schützt den gesamten Rücken und die Schulterblätter. Um den Nacken herum wird eine Mesh-Struktur verwendet, die die Atmungsaktivität des Rückenbereichs steigert.

In Deutschland ist die Jacke aktuell nur in zwei Größen (S/M und L/XL) erhältlich und eignet sich gleichermaßen für Männer und Frauen unterschiedlicher Größe. Da sich die Auswahl auf zwei Größen beschränkt, solltest Du zunächst anhand unserer Größentabelle für Dich prüfen, ob und welches Modell sich für Dich eignet.

Folgende Größentabelle hilft Dir zu entscheiden, welche Größe die richtige beim Kauf dieses Rückenprotektors für Dich ist. Die Körperhöhe ist dabei nur ein Richtwert. Entscheidend für die richtige Größe ist vor allem die Rückenlänge. Miss hierfür zwischen dem Steißbein und dem siebenten Halswirbel. Das ist der Wirbel, der am unteren Nacken deutlich nach vorne gewölbt ist.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Wichtigstes Kriterium für die Sicherheit beim Kauf eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung. Hinreichend geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Der Navigator „ARMOR“ Rückenprotektor hat eine Zertifizierung nach EN 1621-2 Level 1. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 – Klasse zu gelangen. Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Als Material für den Rückenprotektor kommt PU-Schaum zum Einsatz. Dieser hat vor allem bei harten Stößen eine hohe Schutzwirkung, da die Aufprallenergie von dem zähen Schaummaterial zu sehr großen Teilen resorbiert wird, bevor sie auf den Rücken übertragen werden könnte.

Design

Die Protektorenweste von Navigator gibt es im neutralen schwarzen Look. Ein kleines Logo-Print befindet sich auf der Brust, zwei weitere auf dem Rücken.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenwesten keine besonders große Bedeutung zu, da sie üblicherweise unter der Kleidung getragen werden. Der Rückenschutz von Navigator ist bis auf die Logos vollkommen in dezentem Schwarz gehalten. Sicherheit und Tragekomfort spielen hier die größere Rolle, als das Aussehen. Auch die Protektoren-Elemente am Rücken sind komplett in Schwarz gehalten.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei der „ARMOR“ Protektorenweste ist kein Nierengurt integriert. Da der Rückenprotektor für Mountainbike, Snowboard und Ski Fahrer gedacht ist, ist dieser auch nicht nötig. Auf weitere Extras wurde ebenfalls verzichtet, um ein besonders niedriges Gewicht und eine gute Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Die Protektorenweste von Navigator wurde in erster Linie zum Fahren auf dem Mountainbike, dem Snowboard oder auf Skiern entwickelt. Daher ist ein spezieller Nierengurt nicht nötig. Geschwindigkeiten, bei denen ein Nierengurt wichtig wäre, werden beim Ski- oder Snowboardfahren nicht erreicht.

Auch ein Mountainbike Fahrer wird eher Wert auf eine gute Belüftung statt ein zusätzliches Thermo-Element legen. Da ein zusätzlicher Rückenprotektor nicht komfortabel über oder unter der Weste getragen werden kann, ist dieses Produkt für Motorrad und Motocross Fahrer eher ungeeignet.

Kundenbewertungen
Derzeit finden sich nur wenige Bewertungen zur Navigator „ARMOR“ Protektorenweste im Internet. Diese sind jedoch durchgängig sehr positiv und beinhalten lediglich kleinere kritische Anmerkungen.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Die hohe Bewegungsfreiheit
  • Die Dehnbarkeit des Materials
  • Das Wärmeklima

Besonders möchten wir das Wärmeklima dieser Protektorenweste hervorheben. Da der Rückenschutz vor allem zum Mountainbike, Ski und Snowboard fahren entwickelt wurde, stellt sie für viele Käufer die komfortablere Alternative zum Rückenpanzer beim Snowboard- oder Skifahren dar.

Folgende Punkte werden vereinzelt beanstandet:

  • Dass die Protektoren nicht entnehmbar sind
  • Dass die Weste bei kräftig gebauten Trägern recht eng sitzt
FAQ
Kann man den Protektor waschen?

Ja. Der Rückenprotektor lässt sich zwar nicht entfernen, aber die gesamte Weste kann per Handwäsche vorsichtig bei 30° C gewaschen werden.

Kann man die einzelnen Protektoren herausnehmen und auswechseln?

Alle Schutzelemente aus Polyurethan sind fest in der Struktur der Weste fest integriert.

Eignet sich der Rückenprotektor auch für Damen und Kinder?

Der Hersteller bezeichnet das Modell als Unisex, es eignet sich also selbstverständlich auch als Damen Rückenprotektor. Das dehnbare Material der Weste macht die Passform für eine Vielfalt an Körperformen gut geeignet.

Das Produkt fällt recht klein aus und kann schon ab einer Körperhöhe von ca. 155 cm getragen werden. Es ist es also auch als Rückenprotektor für Kinder durchaus geeignet.

Platz 9: Swing P06 Protektorenweste

Bei dem Swing P06 Rückenschutz handelt es sich um eine Protektorenweste mit besonders hoher Bewegungsfreiheit. Als Rückenprotektor beim Reiten eignet sie sich für alle, die auch ohne sperrigen Rückenpanzer sicher mit ihrem Pferd unterwegs sein wollen.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Der Swing P06 Rückenprotektor gehört zu den Protektorenwesten, die unter der Kleidung getragen werden und den gesamten Rücken und das Steißbein schützen.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Die Protektorenweste von Swing wird über einen Reißverschluss geschlossen. Damit Dich der Zipper beim Reiten nicht stört, kannst Du ihn mit einem zusätzlichen Klettverschluss fixieren. Ein elastisches Gurtband sorgt für einen besonders sicheren Halt der Weste.

Die Hauptstruktur besteht aus einem Elastan-Gemisch. Dieses Material ist stark dehnbar und bietet aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit einen sehr guten Tragekomfort. Ein weiterer Vorteil durch das verwendete Material und dessen Struktur ist die hohe Atmungsaktivität.

Während Rückenpanzer beim Reiten die Bewegungen durch ihre massive Bauweise beeinträchtigen, passt sich dieser Rückenprotektor den allermeisten Bewegungen an.

In Deutschland ist die Jacke aktuell in den Größen S bis XL erhältlich und eignet sich somit gleichermaßen für Männer und Frauen unterschiedlicher Größe. Auch für Kinder ab 1,41 m und große Reiter bis 2,11 m ist ein geeignetes Modell verfügbar.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Für die Sicherheit beim Kaufen eines Rückenprotektors ist vor allem die Schlagdämpfung entscheidend. Ein Test des TÜV sollte also möglichst niedrige Restkraftwerte sicherstellen.

Der Swing P06 Rückenprotektor hat eine Zertifizierung nach EN 1621-2 Level 2. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 – Klasse zu gelangen.

Lediglich für Vielseitigkeits- und Geländeprüfungen schreibt die Prüfungsordnung eine Weste nach EN 13158-2000 oder EN 13158-2009 vor. Hier darf die Swing P06 Protektorenweste nicht verwendet werden.

Design

Die Protektorenweste von Swing gibt es in neutralem schwarzem Look oder mit azaleefarbener Verzierung. Ein kleines Logo-Print befindet sich am Rücken. Ein Schriftzug findet sich entlang des Reisverschlusses.

Insgesamt kommt dem Design von Protektorenwesten keine besonders große Bedeutung zu, da sie üblicherweise unter der Kleidung getragen werden. So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch der Rückenschutz von Swing größtenteils schwarz und konzentriert sich mehr auf den Tragekomfort als das Aussehen.

Wer trotz des Fokus auf Komfort und Sicherheit auf eine dezente Verzierung Wert legt, kann die Weste mit azaleefarbener Verzierung an den Ärmelnähten kaufen.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei der P06 Protektorenweste ist kein Nierengurt integriert. Auf weitere Zusatz-Ausstattung wurde ebenfalls verzichtet, um maximale Freiheit beim Reiten zu gewährleisten.

Die Protektorenweste von Swing wurde in erster Linie zum Reiten entwickelt. Daher ist ein spezieller Nierengurt nicht nötig. Geschwindigkeiten, bei denen ein Nierengurt wichtig wäre, werden beim Reiten nicht erreicht.

Da der verbaute Rückenprotektor nach einem Standard aus dem Motorradsport zertifiziert wurde, besteht prinzipiell die Möglichkeit, diese Weste beim Motorrad fahren zu tragen. Dann muss allerdings für einen zusätzlichen Abriebs-Schutz an den übrigen Gelenken gesorgt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit finden noch nicht so viele Bewertungen zur Swing P06 Protektorenweste im Internet. Die meisten Stimmen haben einen positiven Grundtenor. Die Vorteile im Detail, sowie die von den Rezensenten kritisierten Punkte haben wir hier für Dich zusammengefasst.

Besonders positiv wird von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Der Tragekomfort
  • Die Bewegungsfreiheit
  • Die Verarbeitung

Besonders möchten wir die hohe Bewegungsfreiheit dieser Protektorenweste hervorheben. Da der Rückenschutz vor allem zum Reiten entwickelt wurde, stellt sie für viele Käufer die komfortablere Alternative zum Rückenpanzer beim Reiten dar.

Folgende Punkte werden vereinzelt beanstandet:

  • Ein leichtes Verrutschen nach oben
  • Unzutreffende Größenangaben
  • Vorne zu kurz geschnittene Passform

Bei einigen Käufern scheint die Weste bei stärkeren Erschütterungen auf dem Pferd kurz nach oben zu rutschen, anschließend aber wieder in die ursprüngliche Position zurückzukehren.

Weiterhin wird oft kritisiert, dass die Weste vorne zu kurz gearbeitet sei. Das ist in erster Linie ein reines optisches Problem, führte aber bei einigen Käufern auch zu einem unangenehmen Druck am Bauch.

FAQ
Kann man den Protektor waschen?

Ja. Der Rückenprotektor lässt sich zwar nicht entfernen, aber die gesamte Weste kann vorsichtig per Handwäsche gewaschen werden.

Eignet sich der Rückenprotektor auch für Damen und Kinder?

Das dehnbare Material der Weste ist auch für Damen gut geeignet. Da die kleinsten Modelle bereits ab einer Körperhöhe von 141 cm getragen werden können ist die Protektorenweste auch für Kinder geeignet, sofern die Rückenlänge zum Kind passt.

Darf man diese Weste auch in Vielseitigkeits- oder Geländeprüfungen tragen?

Nein. Diese Weste bietet mit der Motorradnorm EN 1621-2, Level 2 einen sehr guten Schutz. Dennoch schreibt die Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) eine Weste nach EN 13158-2000 oder EN 13158-2009 Norm vor.

Platz 10: ALPINA JSP Rückenprotektor

Der ALPINA JSP Rückenprotektor ist ein solider Rückenpanzer, der ähnlich wie eine Protektorenweste getragen werden kann. Als sehr dünner Rückenschutz ist die Bewegungseinschränkung beim Rückenprotektor von ALPINA minimal.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim ALPINA JSP Rückenprotektor handelt es sich um eine Protektorenweste für Ski- und Snowboardfahrer, die unter der Kleidung getragen wird und den gesamten Rücken schützt. Zusätzlich hält sie den Körper beim Ausüben des Wintersports warm.

Was genau diese Art von Rückenprotektor auszeichnet, welche Vor- und Nachteile dieser bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Anders als sonst bei Rückenpanzern üblich ist hier der Hartschalen-Protektor in eine Weste eingearbeitet. Diese wird klassisch über einen Zipper geschlossen. Da die Weste am gesamten Oberkörper anliegt, sitzt der Rückenschutz besonders sicher.

Eine weitere Anpassungsmöglichkeit für den Träger stellt der Bauchgurt dar. Der Bauchgurt schließt durch einen Klettverschluss und ermöglicht eine optimale Anpassung auf unterschiedliche Bauchumfänge.

Die Hauptstruktur, die die Protektoren zusammenhält, ist atmungsaktiv und sehr anschmiegsam.

In Deutschland ist der Protektor aktuell nur in der Größe S erhältlich. Der Rückenpanzer eignet sich für Herren und Damen gleichermaßen, beschränkt sich aber auf jene mit einer ungefähren Körpergröße von 164 bis 172 cm.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Beim Kauf eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung das wichtigste Kriterium für die Sicherheit. Hinreichend geringe Restkraftwerte weist der Hersteller mit einer Zertifizierung nach.

Damit ein Rückenprotektor in Deutschland als solcher bezeichnet werden darf, muss eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Der ALPINA JSP Rückenpanzer hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Damit sind die gemessenen Restkraftwerte nicht niedrig genug, um in die besonders sichere Level 2 Klasse zu gelangen. Dennoch bedeutet Level 1, dass die gemessene Restkraft unter 18 kN liegt, was immer noch als sicher gilt.

Ein besonderer Vorteil bei diesem Rückenschutz von ALPINA ist, dass die vorgeschriebenen Restkraftwerte ohne Hartplastik im Protektor-Kern erreicht wurden. Zu diesem Zweck hat der Hersteller fünf verschiedene Schichten aus einem Spezialschaum kombiniert, die aus Ethylen gefertigt werden.

Design

Der ALPINA JSP Rückenpanzer kommt in einem weiß-roten Design mit blauen Verzierungen daher. Auf der Rückseite findet sich das ALPINA-Logo.

Insgesamt kommt dem Design von Rückenpanzern keine besonders große Bedeutung zu, da der Aspekt der Sicherheit wichtiger ist. Außerdem wird der Protektor meistens unter der Skiwäsche getragen, so auch der von ALPINA.

Dennoch hat sich der Hersteller Mühe gegeben, den Protektor ansprechend zu gestalten. Dafür setzt er auf ein Design aus roten, blauen und weißen Farben und gibt dem Rückenschutz so neben den Komfort- und Sicherheitsmerkmalen auch noch einen interessanten Designaspekt.

Extra-Ausstattung / Integrierter Nierengurt

Bei dem JSP Rückenpanzer von ALPINA ist ein Nierengurt bereits integriert. Die breiten Gurte schützen zusätzlich die Nieren

Ein Nierengurt sollte für einen optimalen Schutz möglichst direkt über der Unterwäsche getragen werden. Da der Rückenpanzer von JSP eher als Rückenprotektor zum Skifahren oder Snowboardfahren konzipiert ist, kommt dem Nierenschutz keine so hohe Bedeutung zu.

Umso erfreulicher ist es dennoch, dass ALPINA an Nierenschoner gedacht hat. Sie sind Bestandteil des Bauchgurtes, der die Weste zusätzlich fixiert.

Kundenbewertungen
Derzeit wird der ALPINA JSP Rückenpanzer in sämtlichen Rezensenten positiv, also mit vier oder fünf Sternen, bewertet.

Besonders positiv werden dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Die wärmenden Eigenschaften
  • Das Tragegefühl
  • Die Bewegungsfreiheit

Besonders möchten wir den Tragekomfort dieses Rückenpanzers hervorheben. Die Rezensenten berichten fast einstimmig, dass man den Rückenschutz nach dem Anlegen kaum noch oder gar nicht mehr bemerke. Außerdem wird öfters gelobt, dass das Schaumpolster sehr leicht entnehmbar und in Folge dessen der Rückenschutz besonders leicht zu reinigen sei.

Negative Rezensionen über das Produkt finden sich bislang nicht. Vereinzelt wird bemängelt, dass der Klettverschluss des Bauchgurtes zu knapp bemessen sei.

FAQ
Kann der Rückenprotektor unter einem Motocross Trikot getragen werden?

Beim JSP Rückenpanzer von ALPINA handelt es sich um einen sehr dünen Rückenschutz, der theoretisch unter einem Motocross Trikot getragen werden könnte. Auch die Zertifizierung stammt aus dem Motorrad-Bereich.

Allerdings hat der Hersteller das Produkt als Rückenschutz beim Ski und Snowboard fahren konzipiert. Daher könnte es in wärmeren Gebieten schnell zu warm unter dem Protektor werden.

Wie wird der Rückenprotektor gewaschen?

Zum Waschen muss zunächst das Protektor-Element herausgenommen werden. Anschließend kann die Weste in der Maschine oder per Hand gewaschen werden.

Platz 11: Montis ProRide Protektor Rucksack

Der ProRide Protektor Rucksack von Montis ist ein vielseitiger Rucksack mit Rückenprotektor. Ob beim Wandern, Motocross, oder auf Skitouren: Die gepolsterte Rückenauflage mit Frischluftkanälen sorgt genauso für Komfort, wie der integrierte Rückenprotektor der Marke Navigator für Sicherheit.

Redaktionelle Einschätzung

Art des Protektors / Passform / Abdeckungsfläche / Atmungsaktivität / Fixierung

Beim Montis ProRide handelt es sich um einen Rucksack mit eingebautem Rückenprotektor.

Welche Vor- und Nachteile die Ausführung als Protektor Rucksack mit sich bringt und weitere allgemeine Infos zu Protektor Rucksäcken erhältst Du in unserem großen Rückenprotektor Ratgeber.

Wie die meisten Protektor Rucksäcke wird auch der Montis ProRide an zwei Schultergurten getragen und zusätzlich mit einem Brustgurt und einem Bauchgurt fixiert. Der Brustgurt ist höhenverstellbar.

An der Rückseite des Rucksacks befindet sich das Einschubfach für den Rückenprotektor. Hier kommt ein dünner Rückenschutz der Marke Navigator zum Einsatz. Dieser deckt jedoch nur den Rücken ab, bietet allerdings keinen Schutz für den Nacken oder den Steißbein-Bereich.

Dafür bleibt die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt. Auch ein höheres Gewicht wird beim Montis ProRide durch Polster an den Gurten und am Rücken sehr gut abgedämpft. Zusätzlich kann man die Gurte so einstellen, dass sie die Last bestmöglich verteilen.

Auch die Atmungsaktivität profitiert stark von der Bauform als Protektor Rucksack. Denn dadurch, dass keine größeren Körperpartien abgedeckt werden, kommt es auch nicht zu angestauter Wärme oder stärkerer Schweißbildung.

Damit auch am Rücken selbst das Tragegefühl angenehm bleibt, sind an sämtlichen Auflagefläche am Rücken, an den Schultern und am Bauch atmungsaktive Polster befestigt was stetige Luftzirkulation ermöglicht.

Das Fassungsvolumen des Rucksacks fällt mit 28 Litern recht üppig aus. Wegen des soliden Materials und dem besonders robusten Rückenprotektor ist jedoch auch das Gewicht mit 1450 Gramm relativ hoch.

Da der Montis ProRide nur in einer Größe erhältlich ist, solltest Du gleich nach dem kaufen prüfen, ob der Rückenprotektor gut sitzt.

Schlagdämpfung / Zertifizierung

Das wichtigste Kriterium beim Rückenprotektor kaufen in Sachen Sicherheit ist die Schlagdämpfung. Damit diese auch zuverlässig erfolgt, werden Rückenprotektoren zunächst vom TÜV getestet.

Wenn Rückenprotektoren in Deutschland als solche für den Motorrad-Bereich in Deutschland bezeichnet werden sollen, muss zunächst eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2 vorliegen.

Das Protektorelement im Montis ProRide Rucksack hat eine solche Zertifizierung und erfüllt die Level 1 Standards. Ein zuverlässiger Schutz ist also gegeben, auch wenn die Restkraftwerte nicht für die besonders sichere Level 2 Klasse reichten.

Mit einer Restkraft von unter 18 kN gilt der Rückenprotektor dennoch als sehr sicher, da die Schlagdämpfung sehr hoch ist. Dieser Wert entstammt jedoch standardisierten Testbedingungen. In der Praxis ist es für einen optimalen Schutz unerlässlich, dass der Protektor auch richtig sitzt.

Design

Der Protektorenrucksack von Montis ist wie manch anderer Skirucksack mit Rückenprotektor komplett in Schwarz gehalten.

Wie bereits im Rückenprotektor Ratgeber beschrieben, kommt dem Design von Protektorenrucksäcken insgesamt keine besonders große Bedeutung zu, denn die gebotene Sicherheit ist viel wichtiger, als das Aussehen.

So wie die meisten Rückenprotektoren dieser Art ist auch das Modell von Montis größtenteils schwarz und konzentriert sich stärker auf die gebotenen Features als das Aussehen.

Extra-Ausstattung

Mit einer speziellen Skihalterung, einer Snowboardbefestigung und einer Trinksystemvorbereitung eignet sich der Rucksack sowohl für Skisport, Snowboard, Motorrad und Freizeit.

Von allen Rückenprotektoren bieten Protektor-Rucksäcke die größte Ausstattungs-Vielfalt. Das gilt auch für den Montis ProRide.

Zunächst sind die vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten zu nennen. Egal ob Wanderstöcke, Skier oder das Snowboard: Alles lässt sich einfach am Rucksack befestigen.

Ebenfalls besonders nützlich für lange Ski Ausflüge und schweißtreibende Freizeitaktivitäten ist die Trinksystemvorbereitung. Zwar ist keine Trinkblase im Lieferumfang enthalten, allerdings machen eine eingebaute Schlauchhalterung sowie die Trinkbeutelvorbereitung den Einbau eines Trinksystems sehr leicht.

Kundenbewertungen
Im Internet finden sich derzeit noch nicht so viele Bewertungen zum Montis Proride. Die Vorhandenen sind jedoch durchweg positiv und vergeben volle fünf Punkte.

Besonders positiv wird dabei von den Rezensenten hervorgehoben:

  • Tragekomfort
  • Verarbeitungsqualität
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Besonders möchten wir das Preis-Leistungsverhältnis dieses Rückenprotektors hervorheben. Mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und einem sehr günstigen Preis ist der Montis ProRide die beste Universallösung.

Die positiven Rezensionen beinhalten dennoch Kritikpunkte. Bemängelt werden vor allem das recht hohe Gewicht und der fehlende Regenschutz.

Manche Käufer empfanden das Gewicht als recht hoch, was sich aber in den eingesetzten robusten Materialien begründet. Außerdem vermissten manche Käufer einen Regenschutz.

Dank des niedrigen Preises ist der Rucksack oft jedoch, selbst wenn man den Aufpreis eines Regenschutzes mit einberechnet, immer noch niedriger als Konkurrenz-Produkte.

FAQ
Kann man den Rückenprotektor herausnehmen?

Ja, danach kann der Rucksack auch für den Alltag verwendet werden.

Eignet sich der Protektor Rucksack auch für längere Touren?

Ja, dank des Tragesystems wird die Last gut verteilt. Außerdem sorgen Polster für die nötige Dämpfung, sodass auch längere Touren mit dem Montis ProRide möglich sind.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Rückenprotektor kaufst

Worin liegen die Vorteile beim Tragen eines Rückenprotektors?

Unsere Wirbelsäule ist bei einer Vielzahl an sportlichen Tätigkeiten einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Ob beim Motorradfahren, im Skiurlaub oder beim Reiten: Während das Tragen eines Helmes selbstverständlich ist, wird oft der Schutz des Rückens vernachlässigt.

Protektor Ski

Rückenprotektor schützt die Wirbelsäule und den Rücken beim Motorradfahren. Auf den Rückenschutz wird oft vergessen, jedoch ist es sehr wichtig, da bei Unfällen sehr oft der Rücken verletzt wird. (Foto: Joris Berthelot / unsplash.com)

Dabei legen Statistiken nahe, dass der Nacken- und Rückenbereich besonders häufig bei Unfällen verletzt wird. Das empfindliche Konchengerüst bekommt durch einen Rückenprotektor oder eine Protektorenjacke die nötige Sicherheit.

Wir zeigen dir hier:

  • Welcher Protektor für deinen Sport am besten geeignet ist
  • Mit welchen Kosten du rechnen musst
  • Welche Größe du brauchst
  • Wie der Rückenschutz sitzen muss
  • Wo du einen Protektor kaufen kannst
  • Worauf du beim Kauf achten solltest

Je nach Ausführung bietet ein Rückenprotektor weitere Vorteile. Gerade Protektorwesten stabilisieren und wärmen den Rumpf, was vor allem Skifahrern und Reitern sehr willkommen ist. Rückenpanzer für Motorradfahrer haben außerdem oft einen Nierengurt integriert, um dort Unterkühlungen zu vermeiden.

Was kostet ein Rückenprotektor?

Beim Kauf eines Rückenprotektors sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Es lohnt sich nicht, das nächstbeste Schnäppchen nur wegen des Preises auszuwählen. Wir stellen dir daher auf unserer Seite ausschließlich TÜV-geprüfte Rückenprotektoren vor, die mit dem offiziellen Prüf- und TÜV Siegel ausgezeichnet sind.

Generell sind Rückenpanzer die günstigste Art, wirksam den Rücken zu schützen. Sie bestehen nur aus dem Protektor-Element und den nötigen Befestigungs-Riemen. Daher sind sie besonders günstig in der Herstellung und schon ab circa 45 Euro erhältlich.

Typ Preis
Hartschalen Rückenpanzer ab 40 €
Protektorwesten etwa 100 €
Protektor-Rucksäcke ab 120 €
Protektorjacken 120 bis150 €

Rucksäcke mit integriertem Rückenprotektor sind nicht die günstigste Option, wenn man sie mit anderen Rückenprotektoren vergleicht. Benötigt man aber ohnehin noch einen Mountainbike- oder Skirucksack, ist der Aufpreis für ein Modell mit integriertem Rückenprotektor wesentlich günstiger, als ein separat gekaufter Rückenschutz. Protektoren-Rucksäcke für Mountainbiker und Skifahrer sind ab circa 120 Euro erhältlich.

Den zusätzlichen Schutz von Protektorwesten und -jacken gibt es für etwa 120 Euro. Bei diesen Modellen gibt es große Unterschiede in Ausstattung und Komfort. Deshalb findest du budgetorientierte Modelle für 70 Euro, sowie Profiausstattungen für über 250 Euro.

Welche Größe und welche Passform brauche ich?

Der beste und teuerste Schutz nützt nichts, wenn er dir nicht richtig passt. Achte daher bei Schutzprotektoren für den Rücken besonderes auf die Passform. Der Protektor muss eng anliegen, darf aber die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Wichtig ist, dass Wirbelsäule, Lenden und im besten Fall die Schultern geschützt werden.

Falls du einen Rückenpanzer verwendest, sollte dieser an keiner Stelle drücken oder zwicken. Gleichzeitig darf er keinesfalls verrutschen. Üblicherweise sind ein Hüft- und ein Brustgurt vorhanden, um ihn perfekt auf deine Größe einzustellen. Manche Rückenpanzer haben außerdem noch einen Schrittgurt, der zusätzlichen Halt bietet.

Zur groben Orientierung reicht zunächst deine Körperhöhe. Für eine enauere Einschätzung solltest du jedoch zusätzlich deine Rückenlänge sowie den Schulter-Taillenabstand vermessen.

Um die benötigte Größe zu bestimmen, kannst du dich an unserer Tabelle orientieren:

Größe Körperhöhe
XS 158 bis 162 cm
S 162 bis 168 cm
M 168 bis 177 cm
L 177 bis 181 cm
XL 181 bis 184 cm
XXL 184 bis 187 cm

Manche Hersteller veröffentlichen auch eigene Rückenprotektor Größentabellen. Diese Tabellen gelten allerdings immer nur zur Orientierung und ersetzen nie das persönliche anprobieren.

Achte bei der Anprobe darauf, dass die verwendeten Materialien die nötige Flexibilität haben. Trage den Protektor bei der Anprobe ruhig etwas länger, um festzustellen, ob er Druckstellen an deinem Körper hinterlässt.

Bewege dich beim Anprobieren ausgiebig. Hocke dich hin und strecke die Arme weit ab. Dabei solltest du idealerweise die Sportkleidung tragen, die du später tatsächlich tragen wirst. So merkst du, ob dein Rückenprotektor zur restlichen Funktionswäsche passt und kannst auch die nötige Atmungsaktivität prüfen.

Wie funktioniert ein Rückenprotektor?

Die meisten gängigen Protektoren basieren auf dem Wirkungsprinzip der Energieverteilung und der Energieabsorption. Das heißt, die beim Unfall auftretende Energie wird entweder verteilt oder aufgenommen. Manche Protektoren vereinen beide Konzepte.

Das Prinzip der Energieverteilung wird vor allem bei Rückenpanzern mit Hartschalenprotektoren umgesetzt. Bei einem Aufprall würde die Energie sehr punktuell auf einen kleinen Bereich deines Rückens wirken, was zu Prellungen oder Knochenbrüchen führen kann. durch den Rückenpanzer wird die Energie auf eine große Fläche verteilt, womit schwere Verletzungen verhindert werden können.

Für das Prinzip der Energieabsorption werden meistens Softprotektoren oder Spezialschaum verwendet. Diese werden bei einwirkenden Stößen verformt und absorbieren so die auftretende Energie des Sturzes.

Wo kann man einen Rückenprotektor kaufen

Verfügbare Rückenprotektoren findest du sowohl im gut sortierten Fachhandel für Ski-, Motorrad-, Mountainbike- und Snowboard- und Reitbedarf, manchmal auch in der Filiale einzelner Supermärkte.

In den letzten Jahren verkaufen sich Rückenprotektoren für den Freizeitsport vermehrt über das Internet, da dort die Auswahl größer, die Lieferung oft versandkostenfrei und die Preise in vielen Fällen niedriger sind.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Rückenprotektoren in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Polo-Motorrad
  • Lidl

Alle Produkte, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Schutz gefunden hast, der dir zusagt. Online-Bestellungen sind in den meisten Fällen sogar versandkostenfrei und der Weg zur Filiale entfällt.

Wie wird der Rückenprotektor gepflegt?

Hartschalenprotektoren und Rückenpanzer lassen sich im Normalfall einfach in der Waschmaschine reinigen. Bei maximal 30 Grad werden die Protektoren einzeln oder mit weiteren harten Zubehörteilen gewaschen. Protektor-Elemente mit Klett- oder Reißverschlüssen sollten nicht in der Waschtrommel landen, da sie nur durch eine schonende Behandlung ihre lange Lebensdauer behalten.

Die Protektoren, die bei Sportarten wie Downhill, dirtbike und Motocross eingesetzt werden, benötigen häufiger eine Reinigung. Diese sollten bei starker Verschmutzung zunächst in Wasser eingeweicht werden. Das vereinfacht die anschließende Reinigung von Hand oder in der Waschmaschine.

Für die Hartschalen- sowie für die Softprotektoren reicht häufig auch eine einfache Pflege mit einem weichen Lappen aus. Für einen stärkeren Reinigungseffekt kann dieser bei Bedarf mit etwas Zitronenreiniger oder Essig befeuchtet werden.

Zu starkes Reiben führt dazu, dass die betroffenen Stellen ihre Farbe verlieren. Auf den Schutzeffekt wirkt sich diese optische Beeinträchtigung jedoch nicht aus. Bei scharfen Putzmitteln besteht das Risiko, dass diese auf Dauer die Oberfläche beschädigen, wodurch der Protektor seine Robustheit verliert.

Kann man den Rückenprotektor nach einem Sturz noch verwenden?

Ob man einen Rückenprotektor nach einem Sturz noch verwenden kann ist von den eingesetzten Materialien abhängig. Auf jeden Fall muss der Protektor nach einem Unfall vom Hersteller geprüft werden.

Grundsätzlich muss man bei dieser Frage zwischen Energie verteilenden und Energie resorbierenden Elementen unterscheiden. Softshell-Protektoren mit Elementen aus Spezialschaum oder Soft-Protektoren absorbieren die Energie bei einem Sturz und werden dabei typischerweise stark verformt. Dieser Vorgang ist irreversibel. Danach bietet der Protektor keinen ausreichenden Schutz mehr und muss unbedingt ersetzt werden.

Anders verhält es sich bei Hartschalen-Protektoren, welche die Sturzenergie verteilen. Allerdings sollten auch diese nicht einfach weiterverwendet werden, da Schäden nicht immer von außen erkennbar sind. Es empfiehlt sich, sie beim Hersteller prüfen zu lassen. Dieser kann im Werk feststellen, ob die Schutzelemente noch intakt sind oder ausgewechselt werden müssen. Bei manchen Herstellern erfolgt sogar ein kostenloser Austausch.

Entscheidung: Welche Arten von Rückenprotektoren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Arten von Rückenprotektoren unterscheiden:

  • Hartschalenprotektor
  • Protektorweste
  • Protektorjacke
  • Rucksack mit Rückenprotektor

Sämtliche dieser Ausführungen bieten einen hohen zusätzlichen Schutz, unterscheiden sich aber sehr in ihrem Tragekomfort, ihrer Stabilität, ihren Einsatzzwecken und kleineren Details. Abhängig davon, wo dein Rückenschutz zum Einsatz kommen soll und auf welche Eigenschaften du am meisten Wert legst, eignet sich daher eine andere Art von Protektor für dich.

Protektor Freestyle

Falls du einen Rückenpanzer verwendest, sollte dieser an keiner Stelle drücken oder zwicken. Gleichzeitig darf er keinesfalls verrutschen. (Foto: Jörg Angeli / unsplash.com)

Wir stellen dir im Folgenden die verschiedenen Varianten der Protektoren vor und gehen auf deren unterschiedliche Vor- und Nachteile genauer ein.

Wofür eignet sich ein Hartschalenprotektor und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Dieser Rückenprotektor besteht meist aus robustem Plastik oder Polyester und bietet einen sehr guten Schutz bei härteren Schlägen, Stürzen und beim Aufprallen. Er wird wegen seiner soliden Bauweise auch als „Rückenpanzer“ bezeichnet und eignet sich gleichermaßen für Motorradfahrer, Snowboarder und Skifahrer, die einen besonders sicheren und stabilen Schutz benötigen.

Die meisten Hartschalenprotektoren werden mit einem Hüft- und Bauchgurt befestigt und können je nach Ausführung über oder unter der Kleidung getragen werden. Sie schützen den gesamten Rücken sehr effektiv und reichen von den Nacken- bis zu den Lendenwirbeln. Manche haben bereits einen Nierengurt integriert, was besonders für Motorradfahrer sehr praktisch ist.

Vorteile
  • Umfassender Schutz des gesamten Rückens
  • Sehr atmungsaktiv
  • Schutz vor spitzen Gegenständen
Nachteile
  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Wenig flexibel
  • Kann verrutschen

Wegen der Bauweise des Rückenprotektors ist zwar ein stärkerer Schutz für den Rücken geboten, allerdings ist die Hartschalen-Variante daher auch weniger flexibel und bietet einen geringeren Tragekomfort. Insbesondere beim Ski- oder Snowboardfahren solltest du deshalb abwägen, ob dir ein stärkerer Schutz oder eine höhere Beweglichkeit wichtiger ist.

Hartschalenprotektoren sind der stabilste Schutz für den Rücken und bieten eine sehr hohe Sicherheit, sind dafür aber bauartbedingt weniger flexibel und schränken den Träger stärker in seiner Bewegung ein.

Wann eignet sich eine Protektorenweste und was sind deren Vor- und Nachteile?

Die Protektorenweste bietet den besten Gesamtschutz, da sie mit ihren Protektorelementen gleichermaßen die Wirbelsäule, den Lendenwirbel und den Steißbeinbereich schützt. Als relativ dünner Rückenprotektor kannst du die Protektorenweste bequem unter der Winterjacke tragen. Hier erweist sich auch die Bauart als Vorteil für den Tragekomfort: Die Weste sitzt stabil ohne zu rutschen und bietet eine große Bewegungsfreiheit.

Vorteile
  • Geringes Gewicht
  • Hoher Tragekomfort
  • Weitere Körperteile werden geschützt
Nachteile
  • Etwas teurer
  • Empfindlicher gegenüber spitzen Gegenständen
  • Manchmal schweißtreibend

durch das geringe Gewicht und den hohen Tragekomfort kommt die Rückenprotektor-Weste besonders häufig bei Reitern zum Einsatz, wo auch noch weitere Körperregionen geschützt werden sollen. Auch beim Motorrad, Ski oder Snowboard fahren eignet sich die Protektorenweste als bequemere Alternative zum klassischen Rückenpanzer. Außerdem eignet sich diese Art des Protektors besonders gut für Kinder, die beim Winter- oder Reitsport gegen möglichst viele Risiken geschützt werden sollen.

Die Protektorenweste bietet den umfassendsten Schutz bei einer Vielzahl an Tätigkeiten. Dabei hat sie einen sehr hohen Tragekomfort und ein niedriges Gewicht. Allerdings gehört diese Rückenprotektor-Variante eher zu den teureren und kann im Sommer auch schneller zum Schwitzen führen.

Für wen eignet sich die Protektorenjacke und was sind deren Vor- und Nachteile?

Die Protektorenjacke schützt über integrierte Protektoren nicht nur den Rücken, sondern je nach Ausführung auch Gelenke, Brust, Schultern und Arme. Sie wird typischerweise unter der Winterjacke beim Ski fahren oder unter einer Motorradkombi getragen.

Vorteile
  • Angenehm zu tragen
  • Kein Verrutschen
  • Atmungsaktiv
Nachteile
  • Im Sommer ziemlich warm
  • Empfindlicher gegenüber spitzen Gegenständen
  • Hohe Anschaffungskosten

Die Qualität der verbauten Schutzelemente schwankt bei dieser Protektor-Variante relativ stark. durch dynamische Verbindung der einzelnen Protektor-Teile passt sich die Schutzjacke gut dem Körper an. Eine atmungsaktive Bauweise soll außerdem für Belüftung sorgen und das Schwitzen vermeiden.

Die Protektorenjacke ist mehr als ein Rückenschutz und eignet sich vor allem für Motorradfahrer, die gerne etwas mehr Geld für einen guten Gesamtschutz ausgeben möchten.

Wie schützt ein Rucksack mit Rückenprotektor und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Der Rucksack mit Rückenprotektor stellt eine Sonderform der Rückenprotektoren dar. Er hat einen Schutz für den Rücken integriert und wird zusätzlich zu den Tragegurten über einen Bauch- und einen Brustgurt fixiert.

Dank moderner Materialien bietet der im Rucksack integrierte Protektor fast dieselbe Aufpralldämpfung wie direkt am Körper getragene Schutzausrüstung. Allerdings ist durch die kürzere Länge kein ausreichender Schutz beim Lendenwirbel und im Steißbeinbereich geboten.

Vorteile
  • Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit
  • Bereits im Rucksack integriert
  • Kein zusätzlicher Rückenprotektor benötigt
Nachteile
  • Weniger geschützte Fläche
  • Ungeeignet für Aktivitäten, bei denen kein Rucksack benötigt wird

Dafür bleibt die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt, was den Protektor-Rucksack besonders für Mountainbike und Motocross Fahrer sehr attraktiv macht. Auch Skifahrer, die ohnehin einen Skirucksack benötigen, finden hier eine geeignete Variante mit integriertem Rückenprotektor.

Da viel weniger Fläche abgedeckt wird, kommt man außerdem nicht so schnell ins Schwitzen, was vor allem im Sommer von Motorrad und Mountainbike Fahrern gleichermaßen geschätzt wird.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rückenprotektoren vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt zeigen wir dir, anhand welcher Faktoren du Rückenprotektoren vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Rückenschutz für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Art des Protektors
  • Schlagdämpfung
  • Abdeckungsfläche
  • Passform
  • Fixierung
  • Atmungsaktivität
  • Design
  • Extra-Ausstattung

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Punkten auf sich hat, und wie du diese beim Kauf eines Rückenprotektors einordnen kannst.

Art des Protektors

Auf die verschiedenen Bauarten der Rückenprotektoren, den Rückenpanzer, die Protektorenweste, die Protektorenjacke und den Rucksack mit Rückenprotektor sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass die Art des Protektors das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Rückenprotektors ist.

Stell dir also als Erstes die Frage, bei welchen Aktivitäten dein Rückenprotektor zum Einsatz kommen soll. Als Snowboarder oder Skifahrer hast du die größte Auswahl und kannst dich frei zwischen Rückenpanzer, Protektorenjacke und Protektorweste entscheiden. Auch ein Skirucksack mit Rückenprotektor ist eine gute Wahl und vereint die Sicherheit des Rückenprotektors mit den praktischen Vorzügen des Skirucksacks.

Benötigst du einen Rückenprotektor zum Reiten, ist die Protektorenweste vermutlich die beste Wahl. Als Motorradfahrer kommen für dich prinzipiell dieselben Arten in Frage, wie für Skifahrer, allerdings gibt es auch spezielle Motorrad Protektorenwesten, die sich bequem unter der Kombi tragen lassen. Außerdem werden mittlerweile auch Motorradjacken mit integriertem Rückenprotektor angeboten.

Für Mountainbike Fahrer gelten dieselben Empfehlungen wie für Reiter, da die Ansprüche an Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität sehr ähnlich sind. Dank der stetig wachsenden Produktvielfalt gibt es auch für Kinder eine große Auswahl an Rückenprotektoren.

Schlagdämpfung

Das wichtigste Kriterium für die Sicherheit eines Rückenprotektors ist die Schlagdämpfung. Hoher Komfort und tolle Extras nützen nichts, wenn die Schlagdämpfung zu gering ist. Achte daher beim Kauf auf eine Zertifizierung nach CE EN 1621-2.

Neben all den zusätzlichen Vorteilen, wie ein Nierengurt oder eine Snowboard-Halterung dient der Rückenprotektor in erster Linie dem Zweck, dich vor Verletzungen zu schützen. Dafür muss die Kraft, die beim Aufprall entsteht verteilt oder resorbiert werden. Wie das genau funktioniert, kannst du in unserem Ratgeber unter „Wie funktioniert ein Rückenprotektor?“ nachlesen.

Um dich wirkungsvoll vor Verletzungen zu schützen, darf die Restenergie nach einem Aufprall bestimmte Werte nicht überschreiten. Die Zertifizierung nach CE EN 1621-2 stellt dies sicher. Sie beschreibt einen standardisierten Test für Rückenprotektoren und teilt diese anhand der verbleibenden Restenergie in die besonders sicheren Level 2 und die ebenfalls gut schützenden Level 1 Rückenprotektoren ein.

Im unteren Abschnitt „Trivia“ findest du eine detaillierte Erklärung, wie das Testverfahren eigentlich abläuft und wie der TÜV beim Testen vorgeht. In Deutschland dürfen Schutzelemente für den Motorradbereich übrigens nur dann als Rückenprotektor bezeichnet werden, wenn sie den Test nach CE-Norm bestehen.

Abdeckungsfläche

Der Bereich vom Nacken bis zu den Lenden sollte grundsätzlich geschützt werden. Manche Ausführungen schützen zusätzlich noch die Schultern, Ellbogen oder die Brust.

Ein weiteres wichtiges Kriterium, wenn du einen Rückenprotektor kaufst, ist die Abdeckungsfläche. Der Schutz der Rückenwirbel ist essentiell und sollte immer gegeben sein. Je nach Anwendungszweck kann allerdings die Anschaffung eines Rückenschutzes mit weiteren Protektorenflächen sinnvoll sein.

In puncto Abdeckungsfläche glänzen hier vor allem die Protektorenjacken und -westen für Motorrad- und Skifahrer. Sie schützen meist den gesamten Oberkörper und sind so nicht nur bei einem Sturz auf den Rücken die sicherste Wahl.

Auch beim Reiten kann es durchaus ratsam sein, sich nicht mit dem Schutz des Rückens alleine zu begnügen. Deswegen sind in die Rückenprotektor Weste für Reiter meistens weitere Schutzelemente integriert, die auch Schultern, Ellbogen und die Brust vor Verletzungen bewahren.

Passform

Ein guter Sitz des Rückenprotektors ist notwendig, damit der Rückenschutz nicht verrutscht und sicher schützt. Achte darauf, dass dein Protektor sicher hält, dich nirgendwo einklemmt und keine Druckstellen hinterlässt. Sitzt dein Rückenprotektor nicht ideal, kann das nicht nur unangenehm werden, sondern sogar die Schutzwirkung erheblich beeinträchtigen.

Weiche Protektor-Elemente passen sich dem Körper an. Sie sind bis zu einer gewissen Grenze biegsam. Am wichtigsten ist hierbei, dass die Verbindungselemente, die die Softprotektoren zusammenhalten für deine Körperproportionen geeignet sind. Der Anpassungsspielraum ist begrenzt. Deshalb musst du sicherstellen, dass die Schutzelemente eng anliegen, weil sonst die Schutzwirkung nicht vollständig gewährleistet ist.

Hartschalen-Elementen umschließen durch eine ergonomische Formung den Körper. Da sich die einzelnen Protektor-Teile nicht allzu sehr anpassen, kann es bei einer falschen Passform schnell passieren, dass der Rückenprotektor Teile der Haut einklemmt. Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann bei viel Bewegung zu Irritationen und Reizungen auf der Haut führen.

Bewege dich daher bei der Anprobe genügend, um sicherzustellen, dass der Rückenschutz nirgendwo zwickt. Denke daran, dass du später möglicherweise steile Pisten mit Skiern oder Snowboard befährst. Auch in engen Kurven auf dem Motorrad darf dein Rückenprotektor nicht verrutschen.

Fixierung

Über verschieden anpassbare Gurte und Riemen befestigst du den Rückenprotektor. Wichtig ist hierbei, dass die Gurte genau an deinen Körper anpassbar sind. Auch die Art der Fixierung spielt eine wichtige Rolle für einen stabilen Halt.

Üblich sind meistens ein Brust- sowie Beckengurt. Manchmal erübrigen sich diese allerdings, wenn die Protektoren in eine Jacke oder Weste eingearbeitet sind. Achte auf jeden Fall darauf, dass du den Rückenschutz genau so anpassen kannst, dass dieser sicher hält.

Wenn du einen Rückenpanzer zum Skifahren tragen willst, kann eine Ausführung mit Schrittgurt für dich geeignet sein. Snowboard Rückenpanzer haben darüber hinaus oft einen Doppelklettverschluss, um auch in rauer Witterung gut zu halten.

Atmungsaktivität

Umso schweißtreibender dein Sport, desto mehr solltest du auf die Atmungsaktivität deines Rückenprotektors achten. Diese ist vor allem von dessen Dicke und den eingesetzten Materialien abhängig.

Besonders dünne Rückenprotektoren und Protektor-Rucksäcke mit Belüftungssystem sind eine gute Wahl, wenn du beispielsweise mit dem Mountainbike weder ungeschützt, noch schweißgebadet unterwegs sein willst.

Fällt die Wahl auf Protektorenwesten oder –jacken, so kommt es vor allem auf das verwendete Material, dessen Atmungsaktivität und die integrierten Belüftungskanäle an. Polyester, Nylon und Softshell gelten als atmungsaktive Materialien. Auch Weichschaum und Leder sind hier im Vorteil gegenüber luftundurchlässigen Hartschalen Protektoren.

In der Praxis werden meist mehrere Materialien gemischt, um die beste Kombination aus Schutzwirkung, Anschmiegsamkeit und Atmungsaktivität zu erreichen. Grundsätzlich erreicht man mit einer größeren abgedeckten Fläche einen besseren Rundumschutz, gibt aber eventuell ein wenig Tragekomfort auf.

Design

Das Aussehen ist kein Sicherheits- oder Komfortmerkmal. Dennoch spielt es bei Rückenprotektoren, die über der Kleidung getragen werden, für viele eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung.

Trägt man den Rückenprotektor ohnehin unter der Kleidung, spielt das Aussehen nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund sind viele Rückenprotektoren, die unter der Kleidung getragen werden einfach in neutralem Schwarz.

Viele Rückenpanzer für Snowboard- oder Skifahrer trägt man allerdings über der Kleidung. Hier lohnt es sich also, einen genaueren Blick auf das Aussehen zu werfen. Auch bei Rucksäcken mit Rückenprotektor achten vor allem Mountainbike-Fahrer darauf, dass diese optisch zur Kleidung und zum Rad passen.

Protektor Snowboard

Besonders dünne Rückenprotektoren und Protektor-Rucksäcke mit Belüftungssystem sind eine gute Wahl, wenn du beispielsweise mit dem Mountainbike weder ungeschützt, noch schweißgebadet unterwegs sein willst. (Foto: Mattias Olsson / unsplash.com)

Oft sind die Designs so gewählt, dass sie möglichst universell mit allen Outfits harmonieren. Damit du dennoch das verfügbare Design mit in deine Entscheidung einbeziehen kannst, haben wir die jeweiligen Ausführungen in unserem Rückenprotektor Vergleich mit aufgeführt.

Extra-Ausstattung

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale verbessern den Komfort und erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Typische Extras sind ein integrierter Nierengurt, eine Skier- oder Snowboard-Halterung und weiterführende Sicherheitsmerkmale.

Die wohl häufigste Extra-Ausstattung ist der integrierte Nierengurt, der die Unterkühlung durch Fahrtwind verhindert. Bei Protektorenjacken und –westen ist dieser direkt in das Material eingearbeitet. Bei Rückenpanzern ist der Nierengurt meistens Bestandteil des Fixierungssystems.

Einer besonders großen Vielfalt an zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen begegnet man bei Snowboard- und Skirucksäcken mit Rückenprotektor. Viele haben eine Halterung für das Sportgerät integriert. Weiterhin befindet sich am Brustgurt oft eine Extra-Halterung für Skistock oder Eispickel, sowie eine Signalpfeife für Notfälle.

Natürlich gibt es bei den Rucksäcken mit Rückenprotektor auch die üblichen Extras, die man von klassischen Rucksäcken erwarten würde. Dazu gehören eine Trinksystemvorbereitung, ein separates Sicherheitsfach und wasserabweisende Reißverschlüsse. Lediglich auf einen integrierten Nierengurt muss man hier verzichten und stattdessen, falls benötigt, zusätzlich tragen.

Für Snowboard- und Skifahrer in entlegeneren Gebieten kann Schutzkleidung mit Peilsender sinnvoll sein. Wird der Fahrer von einer Lawine verschüttet, kann dieser schneller aufgefunden werden und so vor gesundheitlichen Schäden wie Unterkühlung bewahrt werden. Da dieses Merkmal auf offiziellen Pisten eher uninteressant ist, gehen wir in unserer Rückenprotektoren Vergleichstabelle jedoch nicht weiter darauf ein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rückenprotektor

Die Geschichte der Rückenprotektoren

Die Geschichte der Rückenprotektoren ist noch sehr jung. Belege über Protektoren in früheren Zeiten gibt es kaum. Nur bei den Skifahrern ist schon länger die Bedeutung schützender Winterjacken bekannt.

Bei den meisten Sportarten hatten die Protektoren jedoch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts nur eine geringe Bedeutung. Seit etwa 100 Jahren erleben wir eine rapide Beschleunigung in den motorisierten Sportarten. Diese Beschleunigung führte in vielen Bereichen dazu, dass die Sicherheit verstärkt in den Fokus rückte. Immer mehr Unfälle im Wintersport brachten die Hersteller von Schutzausrüstung dazu, ihr Sortiment zu erweitern. Ein Helm alleine reichte nicht mehr aus, um den Körper zu schützen.

In den 1970er und 1980er Jahren legte man immer mehr Wert auf Sicherheit. Zunächst vor allem im Profibereich, später aber auch im Privaten. Umfassende Gelenkschoner sind heutzutage der absolute Standard beim Inline-Skating. Die ersten Einsatzbereiche für die Rückenprotektoren waren jedoch der Motorradsport und die Wintersportarten.

Durch innovative Materialverbesserungen und neue ergonomische Konzepte zeigen sich die Rückenprotektoren inzwischen nicht mehr als hinderliche Objekte: Sie dienen vor allem einem hervorragenden Schutz und schränken die Sportler immer weniger ein.

Während es in früheren Zeiten sehr viel häufiger zu Knochenbrüchen, Prellungen und dauerhaften Schädigungen an der Wirbelsäule kam, gibt es inzwischen deutlich weniger Verletzungen. Im Profisport ist diese Verbesserung eindeutig belegbar. Auch Privatpersonen, die Mountainbiking oder Motorradsport betreiben, legen großen Wert darauf, ihre Körper ausreichend zu schützen.

durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Rückenprotektoren bietet sich dem Interessenten heute eine Vielfalt an Schutzvarianten und Ausrüstungsmöglichkeiten an. So existiert heute für so ziemlich jede Preisklasse und Anwendungsart eine geeignete Lösung.

Wie werden Rückenprotektoren getestet?

Der TÜV misst bei Rückenprotektoren die Aufpralldämpfung anhand der Restkraft eines auf den Protektor fallenden Gewichtes.

Bei dem Rückenprotektor Test des TÜV trifft eine 5 kg schwere Last aus einem Meter Höhe auf die Protektoren. Am Prüfstnad erreicht die Last hierbei eine Spitzenschlagkraft von 150–180 kN. Dabei werden mehrere Messwerte über die Stoß- und Aufpralldämpfung sowie die entsprechende Restkraft gemessen.

Aus den verschiedenen Messwerten am Prüfstand des Rückenprotektor Test wird schließlich ein Mittelwert ermittelt.

Nur wenn der Messwert der Restkraft unter 18 kN liegt, erhält der Rückenschutz die Level 1 Zertifizierung nach der EN 1621-2 Norm. Für eine Level 2 Zertifizierung darf die Restkraft höchstens 9 kN betragen. Damit ist das von Rückenprotektoren geforderte Dämpfungsvermögen deutlich höher als bei anderen Protektoren.

Welche Materialien werden bei einem Rückenprotektor eingesetzt?

Am häufigsten wird Nylon für den Rückenprotektor eingesetzt. Nylon besteht aus einer chemischen Zusammensetzung, die es besonders dehnbar und zäh macht, sodass eine hohe Beständigkeit gewährleistet ist.

Auch Polyester wird für die Herstellung von Rückenprotektoren verwendet. Polyester hat sich seit vielen Jahren als hochwertiges Element in der Funktionsbekleidung und –Ausrüstung bewährt.

Als drittes Hauptmaterial für die Rückenprotektoren ist der Spezialschaum zu nennen. Dieser Schaumstoff besteht zumeist aus Kunststoff und ähnlichen Materialien. Seine speziellen Eigenschaften der Verformbarkeit sorgen für eine effiziente Energieabsorption bei etwaigen Stößen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.netzathleten.de/gesundheit/dr-sport/item/3426-woran-erkennt-man-einen-guten-rueckenprotektor-dr-sport-gibt-einkaufstipps


[2] https://www.tz.de/outdoor/schildkroeten-schnee-braucht-protektoren-1576755.html

Bildnachweis: Pete Johnson / pexels.com

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