Willkommen bei unserem großen Ski Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Ski. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Ski zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Ski kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Je nachdem, ob du Langlauf betreibst, Alpin Skifährst oder den Freestyle Stil bevorzugst, gibt es passende Ski für deine Bedürfnisse
  • Das Material macht den Unterschied. Ski mit Holzkern sind langlebiger, flexibler und leichter, aber auch teurer als solche mit PVC-Kern
  • Für Einsteiger sind Kurzski besonders geeignet. Mit ihnen kannst du schnell und ungefährlich Carven lernen.

Ski Test: Das Ranking

Platz 1: Atomic „Redster“ Race Carver

Ein sportlicher Ski für sportliche Fahrer. Der „Redster“ von Atomic hat durch seine Konstruktion einzigartige Pistenqualitäten. Dafür solltest du allerdings auch etwas mehr Geld einplanen.

Für fortgeschrittene Skifahrer, die häufig auf der Piste unterwegs sind, ist er definitiv eine Investition die sich lohnt.

Redaktionelle Einschätzung

Material / Bauweise

Der Atomic Race Carver „Redster“ ist von Fertigung und Material her einer der hochwertigsten Carvingski auf dem Markt.

Ski, die aus PVC gefertigt sind gibt es schon für kleines Geld am Markt. Das liegt vor allem daran, dass Ski mit einem Kunststoffkern besonders günstig sind. Das Atomic Race Carver Modell „Redster“ ist ein Argument, warum es sich lohnt etwas mehr in hochwertiges Material zu investieren. Denn sein Kern bringt einige Vorteile mit sich.

Der „Redster“ Carvingski ist aus einer Kombination aus hartem Eschenholz und leichtem Pappelholz gefertigt. Der Hersteller Atomic nennt die Art der Fertigung „Power Woodcore“. Diese Eigenschaften des Kerns aus hochwertigen Hölzern machen den „Redster“ einerseits sehr robust und andererseits sehr sportlich. Der Carver ist biegfreudig, drehfreudig und liegt gut in der Kurve.

Design

Der „Redster“ von Atomic ist in zwei verschiedenen Designs erhältlich.

Du kannst dich zwischen einer Kombination aus rot und blau sowie aus schwarz und orange entscheiden. Egal, welchen Ski du wählst – beide Designs bestechen durch ihre klare Linienführung. Allerdings ist auch der Schriftzug des Herstellers Atomic sehr groß auf dem Ski angebracht. Ob dir das gefällt ist Geschmackssache.

Länge / Radius / Fahrverhalten / Bindung / Bindungsplatte

Wie fährt sich der hochwertige Carver „Redster“ von Atomic? Wir haben die Fahreigenschaften im folgenden Abschnitt für dich zusammengefasst:

Der „Redster“ Carvingski von Atomic lässt sich sowohl in längeren Schwüngen, als auch bei kurzen Radien ideal fahren. Er ist eher schwer und verfügt über einen verhältnismäßig weiten Radius von 16 Metern.

Der Race Carver bietet eine gute Dämfpung bei unebenen Pisten. Das hat besonders für Skifahrer die schon über eine fortgeschrittene Technik verfügen seine Vorteile. Denn auch abseits der Piste zeigt der „Redster“ ein gutes Fahrverhalten. Wer also im Tiefschnee kurven will, ist mit diesem Ski gut beraten.

So sportlich wie der Ski sollte auch dessen Fahrer sein. Der „Redster“ Race Carver ist nicht für Anfänger geeignet. Diese sollten auf einen Ski setzen, der ihnen viel Halt und Spursicherheit bietet. Anfängerski sind für langsameres Fahren auf der präparierten Piste konstruiert. Nicht so der „Redster“ Carver von Atomic!

Durch die leichte und stabile Bauweise und die guten Kantenfähigkeiten ist der Carvingski speziell für hohe Geschwindigkeiten gefertigt. Diese sollte der Skifahrer auch fahren können, denn dann beginnt der wahre Fahrspaß. Der Carver hat einen guten Kurvengrip. Das liegt einerseits an seiner Robustheit – gegeben durch das Material.

Der „Redster“ Carvingski von Atomic hat einen weiteren Vorteil für sportliche Skifahrer, die das Carven beherrschen und lieben. Er besitzt widerstandsfähige Skikanten aus Titanium. Dadurch macht es besonders Freude, seine Linien in den Schnee zu ziehen.

Der Carvingski wird ohne Bindung und Bindungsplatte geliefert. Diese muss mitbestellt werden. Hierbei empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Kundenbewertungen
Der „Redster“ erhielt zwar nicht viele Bewertungen, diese waren allerdings ausschließlich positiv. Einziges Manko? Die Bindung muss man selbst montieren. Lies mehr darüber in diesem Abschnitt.

Die Rezensenten hoben vor allem folgende Eigenschaften des „Redster“ hervor:

  • Schnelles Anpassen an den Ski
  • Sehr stabil
  • Viel Fahrspaß

Von den drei Rezensenten, die den Race Carver bewerteten, gaben alle 5 Sterne. Der Grundtenor sprach von einem guten, soliden Carvingski. Ein Skibesitzer, der früher vor allem Slalom Carver gefahren hatte, brauchte gerade einmal eine halbe Stunde um sich auf die Länge des Ski einzustellen.

Der Carver überzeugte die Rezensenten mit seiner Stabilität auf der Piste. Zudem soll er sich besonders laufruhig fahren und in der Kurve gut stabil bleiben und zusätzlich durch seine Schnittigkeit enormen Fahrspaß ermöglichen.

Folgende negative Aspekte hoben die Rezensenten hervor:

  • Nicht so schnittig wie ein Slalom-Carver
  • Bindung nicht montiert

Der „Redster“ ist etwas schwerer als ein Slalom Carver. Einige Rezensenten bemerkten, dass er dadurch nicht so schnittig ist, wie ein Ski, der zum Slalomsport entwickelt wurde. Dies bemerkten vor allem jene Skifahrer, die zuvor einen solchen Ski besessen hatten.

Der Hersteller liefert den Ski ohne montierte Bindung. Die Selbstmontage ist allerdings einfach und sollte grundsätzlich von einem Fachmann überprüft werden.

“FAQ”
Gibt es den „Redster“ auch als Damenski?

Grundsätzlich stellen viele Hersteller explizit Ski für Frauen her. Diese unterscheiden sich allerdings meist nur durch Länge und Design von Herrenski. Wenn die Skilänge und die Bindungseinstellungen passen, können Frauen jeden Ski fahren. Der Unterschied liegt nicht im Geschlecht sondern im Fahrkönnen. Der „Redster“ ist ein sportlicher Ski, mit dem geübte Skifahrerinnen ihre Freude haben werden.

Was ist die korrekte Bezeichung für den Ski?

Es gibt eine XT und eine XTi Ausstattung des Ski. Wir stellen dir hier den Redster XTi vor.

Wie wird die Bindung auf den Ski montiert?

Die Ski werden in Karton und Folienverpackung zusammen mit der Bindung versandt. Die Montage der Bindung muss selbst übernommen werden. Dazu am besten mit Bindung, Ski und Skischuhen zum Fachhändler oder Fachmann gehen und sich den Ski für wenig Geld einstellen lassen.

Platz 2: Gaspo „Ventu“ Fun Carver

Mit dem „Ventu“ von Gaspo hast du einen hochwertigen Ski, der Spaß macht. Er überzeugt besonders durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Allerdings sollten ungeübte Skifahrer lieber einen normalen Carver wählen.

Redaktionelle Einschätzung

Material / Bauweise / Design

Ein qualitätsvoller, robuster Kurzski für auf und abseits der Piste gesucht? Du bist ein fortgeschrittener Skifahrer? Dann wirst du mit dem Fun Carver „Ventu“ deine Freude haben!

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen, günstigen Fun Carver auf dem Markt. Diese sind allerdings nicht sehr langlebig, da sie meist aus PVC gefertigt werden. Nicht so der „Ventu“ von Gaspo. Dieser Kurzski ist sehr hochwertig gefertigt und langlebig. Er verfügt über einen dynamischen Sandwich-Holzkern, das ihn beständig und robust macht.

Die Oberfläche ist aus einem kratzfesten Material, sodass man beim Skifahren nicht zimperlich sein muss. Der „Ventu“ Fun Carver von Gaspo kommt in einem schnittigen Design. Es ist in den Nichtfarben schwarz und grau gehalten. Die Gestaltung des Skis ist zugleich schlicht und dynamisch.

Länge / Radius / Fahrverhalten

Durch diese dynamische Bauweise ist der Ski eher für fortgeschrittene Skifahrer geeignet. Die können damit jedoch auf der Piste und abseits davon viel Freude haben. Auch in der Halfpipe kann der „Ventu“ Fun Carver zum Einsatz kommen, denn der Ski hat einen verhältnismäßig engen Radius von 8,5 Metern bei einer Skilänge von 125 Zentimetern.

Damit können geübte Skifahrer vonm schnellen Fahren auf der Piste sowie im Tiefschnee, über Stunts in der Halfpipe und Rückwärtsfahren sämtliche Disziplinen bewältigen. Durch die Kürze der Ski vermitteln diese allerdings nicht viel Stabilität. Für Fortgeschrittene und professionelle Skifahrer sollte dies kein Problem sein. Anfänger sollten sich für einen längeren Ski entscheiden.

Bindung / Bindungsplatte

Nicht nur der Ski, auch die Bindung des „Ventu“ Fun Carvers ist sehr hochwertig. Sie macht den Ski stabiler und erweitert den Fahrspaß und die Sicherheit.

Viele Anbieter stellen die Bindungsplatten und Bindungen ihrer Ski selbst her. Der Hersteller Gaspo hat sich beim „Ventu“ Fun Carver für einen Qualitätshersteller entschieden. Die Sicherheitsbindung der Ski werden von Tyrolia und Head gefertigt.

Diese Entscheidung war clever, denn die Bindung ist sehr hochwertig. Durch die Sicherheitsbindung bietet der „Ventu“ mehr Stabilität, was ihn auch für weniger Fortgeschrittenere Skifahrer interessant macht.

Die Bindung ist sehr leicht Hand zu haben und du kannst sie sogar selbst verstellen. Die Spanne liegt dabei bei 260 – 380 mm. Das entspricht einer Schuhgröße von 36-52. Die Feinabstimmung sollte dennoch immer im Fachgeschäft vorgenommen werden. Die Bindung hat einen Z-Wert 2,5-11. Das bedeutet, dass sie für Skifahrer mit einem Gewicht von 40 bis 120 Kilogramm perfekt geeignet ist. (ca.40-120kg)

Kundenbewertungen
Der „Ventu“ Fun Carver macht Spaß. Von den wenigen Bewertungen, die der Ski erhalten hat, waren alle überschwänglich begeistert und gaben ihm 5 Sterne.

Grundsätzlich wurden 3 Kriterien von den Rezensenten als besonders positiv genannt:

  • Das große Fahrvergnügen
  • Die Flexibilität
  • Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Carver ist jedoch nicht für Anfänger geeignet, hierbei sind sich fast alle Rezensenten einig. Für geübte Skifahrer versprechen sie allerdings ein phänomenales Fahrvergnügen. Ein Skibesitzer der sich selbst als Anfänger bezeichnet, kam auch gut mit dem „Ventu“ Fun Carver zurecht.

Ob auf der präparierten Piste oder im Tiefschnee, der „Ventu“ Fun Carver zeigte sich, so die Rezensenten, in allen Verhältnissen zuverlässig. Man kann damit sogar abseits der Pisten Spaß haben. Auch Tricks sind durch die Kürze der Ski ein leichtes Unterfangen. Es komme, so die Rezensenten, viel seltener vor, dass man mit den Fun Carvern überkreuzt oder verkantet, als es bei normalen Carvern der Fall ist.

Auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die generelle Qualität des Skis wurde hervorgehoben. Demnach ist nicht nur der Ski, sondern auch die Bindung, so die Besitzer, hochwertig und absolut sein Geld wert.

Ein negativer Aspekt wurde von den Rezensenten betont:

  • Nicht für Anfänger geeignet

Einige Rezensenten waren der Ansicht, dass der „Ventu“ Fun Carver nur von geübten Skifahrern verwendet werden sollte. Obwohl er leicht zu fahren ist, benötigt man trotzdem viel Kraft um Kontrolle über den Kurzski zu behalten.

“FAQ”
Wie viel Kilogramm Eigengewicht hält der Ski aus?

Der Ski hat keine Gewichtsbeschränkung, einzig bei der Bindung solltest du dich genau informieren. Bei der Tyrolia/Head Sicherheitsbindung die mit dem Ski mitgeliefert wird, liegen die Gewichtsbeschränkungen bei 40 – 120 Kilogramm.

Ist der Ski auch zum Fahren im Tiefschnee geeignet?

Laut Meinungen der Rezensenten kann man den „Ventu“ Fun Carver auch im Tiefschnee fahren. Allerdings sollte man dafür zumindest fortgeschrittener Skifahrer sein, da dieser Fahrstil viel Kraft erfordert.

Platz 3: Atomic „Redster“ Race Carver

Ein sportlicher Ski für sportliche Fahrer. Der „Redster“ von Atomic hat durch seine Konstruktion einzigartige Pistenqualitäten.

Dafür solltest du allerdings auch etwas mehr Geld einplanen. Für fortgeschrittene Skifahrer, die häufig auf der Piste unterwegs sind, ist er definitiv eine Investition die sich lohnt.

Redaktionelle Einschätzung

Material / Bauweise

Der Atomic Race Carver „Redster“ ist von Fertigung und Material her einer der hochwertigsten Carvingski auf dem Markt.

Ski, die aus PVC gefertigt sind gibt es schon für kleines Geld am Markt. Das liegt vor allem daran, dass Ski mit einem Kunststoffkern besonders günstig sind. Das Atomic Race Carver Modell „Redster“ ist ein Argument, warum es sich lohnt etwas mehr in hochwertiges Material zu investieren. Denn sein Kern bringt einige Vorteile mit sich.

Der „Redster“ Carvingski ist aus einer Kombination aus hartem Eschenholz und leichtem Pappelholz gefertigt. Der Hersteller Atomic nennt die Art der Fertigung „Power Woodcore“. Diese Eigenschaften des Kerns aus hochwertigen Hölzern machen den „Redster“ einerseits sehr robust und andererseits sehr sportlich. Der Carver ist biegfreudig, drehfreudig und liegt gut in der Kurve.

Design

Der „Redster“ von Atomic ist in zwei verschiedenen Designs erhältlich. Du kannst dich zwischen einer Kombination aus rot und blau sowie aus schwarz und orange entscheiden. Egal, welchen Ski du wählst – beide Designs bestechen durch ihre klare Linienführung. Allerdings ist auch der Schriftzug des Herstellers Atomic sehr groß auf dem Ski angebracht. Ob dir das gefällt ist Geschmackssache.

Länge / Radius / Fahrverhalten / Bindung / Bindungsplatte

Wie fährt sich der hochwertige Carver „Redster“ von Atomic? Wir haben die Fahreigenschaften im folgenden Abschnitt für dich zusammengefasst:

Der „Redster“ Carvingski von Atomic lässt sich sowohl in längeren Schwüngen, als auch bei kurzen Radien ideal fahren. Er ist eher schwer und verfügt über einen verhältnismäßig weiten Radius von 16 Metern.

Der Race Carver bietet eine gute Dämfpung bei unebenen Pisten. Das hat besonders für Skifahrer die schon über eine fortgeschrittene Technik verfügen seine Vorteile. Denn auch abseits der Piste zeigt der „Redster“ ein gutes Fahrverhalten. Wer also im Tiefschnee kurven will, ist mit diesem Ski gut beraten.

So sportlich wie der Ski sollte auch dessen Fahrer sein. Der „Redster“ Race Carver ist nicht für Anfänger geeignet. Diese sollten auf einen Ski setzen, der ihnen viel Halt und Spursicherheit bietet. Anfängerski sind für langsameres Fahren auf der präparierten Piste konstruiert. Nicht so der „Redster“ Carver von Atomic!

Durch die leichte und stabile Bauweise und die guten Kantenfähigkeiten ist der Carvingski speziell für hohe Geschwindigkeiten gefertigt. Diese sollte der Skifahrer auch fahren können, denn dann beginnt der wahre Fahrspaß. Der Carver hat einen guten Kurvengrip. Das liegt einerseits an seiner Robustheit – gegeben durch das Material.

Der „Redster“ Carvingski von Atomic hat einen weiteren Vorteil für sportliche Skifahrer, die das Carven beherrschen und lieben. Er besitzt widerstandsfähige Skikanten aus Titanium. Dadurch macht es besonders Freude, seine Linien in den Schnee zu ziehen.

Der Carvingski wird ohne Bindung und Bindungsplatte geliefert. Diese muss mitbestellt werden. Hierbei empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Kundenbewertungen
Der „Redster“ erhielt zwar nicht viele Bewertungen, diese waren allerdings ausschließlich positiv. Einziges Manko? Die Bindung muss man selbst montieren. Lies mehr darüber in diesem Abschnitt.

Die Rezensenten hoben vor allem folgende Eigenschaften des „Redster“ hervor:

  • Schnelles Anpassen an den Ski
  • Sehr stabil
  • Viel Fahrspaß

Von den drei Rezensenten, die den Race Carver bewerteten, gaben alle 5 Sterne. Der Grundtenor sprach von einem guten, soliden Carvingski. Ein Skibesitzer, der früher vor allem Slalom Carver gefahren hatte, brauchte gerade einmal eine halbe Stunde um sich auf die Länge des Ski einzustellen.

Der Carver überzeugte die Rezensenten mit seiner Stabilität auf der Piste. Zudem soll er sich besonders laufruhig fahren und in der Kurve gut stabil bleiben und zusätzlich durch seine Schnittigkeit enormen Fahrspaß ermöglichen.

Folgende negative Aspekte hoben die Rezensenten hervor:

  • Nicht so schnittig wie ein Slalom-Carver
  • Bindung nicht montiert

Der „Redster“ ist etwas schwerer als ein Slalom Carver. Einige Rezensenten bemerkten, dass er dadurch nicht so schnittig ist, wie ein Ski, der zum Slalomsport entwickelt wurde. Dies bemerkten vor allem jene Skifahrer, die zuvor einen solchen Ski besessen hatten.

Der Hersteller liefert den Ski ohne montierte Bindung. Die Selbstmontage ist allerdings einfach und sollte grundsätzlich von einem Fachmann überprüft werden.

“FAQ”
Gibt es den „Redster“ auch als Damenski?

Grundsätzlich stellen viele Hersteller explizit Ski für Frauen her. Diese unterscheiden sich allerdings meist nur durch Länge und Design von Herrenski. Wenn die Skilänge und die Bindungseinstellungen passen, können Frauen jeden Ski fahren. Der Unterschied liegt nicht im Geschlecht sondern im Fahrkönnen. Der „Redster“ ist ein sportlicher Ski, mit dem geübte Skifahrerinnen ihre Freude haben werden.

Was ist die korrekte Bezeichung für den Ski?

Es gibt eine XT und eine XTi Ausstattung des Ski. Wir stellen dir hier den Redster XTi vor.

Wie wird die Bindung auf den Ski montiert?

Die Ski werden in Karton und Folienverpackung zusammen mit der Bindung versandt. Die Montage der Bindung muss selbst übernommen werden. Dazu am besten mit Bindung, Ski und Skischuhen zum Fachhändler oder Fachmann gehen und sich den Ski für wenig Geld einstellen lassen.

Platz 4: Fischer Sports „Summit“ Langlaufski

Der „Summit“ von Fischer Sport hat alles, was einen klassischen Langlaufski ausmacht. Er ist sehr hochwertig gebaut und besticht des Weiteren durch seine guten Eigenschaften beim Gleiten, aufgrund seiner speziell beschichtete Steigzone.

Er ist somit ein robuster Allrounder für alle Loipenverhältnisse.

Redaktionelle Einschätzung

Material

Der „Summit“ Langlaufski von Fischer Sports ist ein hochwertiger, klassischer Langlaufski. Wie er aufgebaut ist, haben wir hier für dich zusammengefasst:

Der Kern dieses Klassik-Langlaufskis ist aus Fiberglas und Holz. Dieser Kern macht den „Summit“ Langlaufski von Fischer Sports besonders lange haltbar. Zudem sorgt er dafür, dass der Ski elastisch ist und gut dämpft.

Der Hersteller Fischer Sports nennt die spezielle Bauweise „Air Channel“. Hierbei werden in den Fiberglas-Holzkern Luftkanäle eingearbeitet. Das führt dazu, dass der Druck besser auf die Fläche des Skis verteilt wird. Der Vorteil daran? Die „Summit“ Langlaufski sind leichter und bruchfester, als Ski mit reinem Holzkern.

Länge / Bauweise / Design

So kommt ein Ski der Länge 192 Zentimeter auf ein geringes Gewicht von gerade einmal 1650 Gramm. Grundsätzlich ist der leichte Langlaufski in verschiedenen Längen – von 172 bis 207 Zentimeter – erhältlich.

Die Steigzone des „Summit“ ist ebenfalls sehr hochwertig. Dieser Nowax-Ski verspricht uneingeschränktes Gleitvergnügen. Erreicht werden soll das durch eine besondere Prägestruktur. Diese ist bei dem Langlaufski versetzt. Das macht ihn vielseitig einsetzbar und zudem sehr schnell.

Der Langlaufski „Summit“ von Fischer Sports hat ein ausgesprochen schlichtes Design. In den Nichtfarben weiß und schwarz, sowie mit klaren Linien besticht er durch sein minimalistisches Design. Das bedeutet, dass du diesen Ski zu jeder Skiausrüstung kombinieren kannst.

Fahrverhalten / Bindung / Bindungsplatte

Der Hersteller Fischer Sports verspricht uneingeschränktes Gleiten. Ob das Fahrverhalten des „Summit“ Langlaufskis diesem Versprechen gerecht wird, erläutern wir hier für dich:

Durch die besondere Bauweise ist der Langlaufski tatsächlich sehr schnell. Fischer Sports setzt auf eine Kombination aus Single Crown und Double Crown. Dadurch, kann der „Summit“ in sämtlichen Verhältnissen zum Einsatz kommen.

Ob in der Loipe oder im Tiefschnee. Dieser Langlaufski bleibt immer stabil und schnell. Durch die besondere Beschichtung ist er auch im Bereich der Steigfähigkeit im oberen Segment der klassischen Langlaufski einzuordnen.

Der sehr klassische Ski kann von Damen und Herren gleichermaßen verwendet werden. Er ist somit ein perfekter Allrounder, der ohne viele Extras auskommt. Für sportliche, längere Touren ist dieser Langlaufski gut geeignet.

Hier macht er durch seine leichte und schnelle Bauweise Anfängern und Fortgeschrittenen gleichermaßen Freude. Durch seine Langlebigkeit kann der Ski viele Saisonen überstehen – selbst, wenn er mehrmals die Woche zum Einsatz kommt.

Der „Summit“ wird ohne Bindung und Bindungsplatte geliefert. Im Set enthalten sind bei diesem Ski nur die Skischuhe. Beim Kauf der passenden Bindung sowie Bindungsplatte empfehlen wir dir, dich von einem Fachmann beraten zu lassen. Im Skifachgeschäft erhältst du das passende Material für deine Bedürfnisse und Kenntnisse und kannst dir dieses auch einstellen lassen.

Kundenbewertungen
Die Bewertungen des „Summit“ Langlaufski von Fischer Sports sind unterschiedlich. Die meisten Rezensenten, die ihn bewertet haben waren aber durchaus positiv gestimmt. Hier haben wir für dich die Kundenmeinungen kurz und prägnant zusammengefasst:

Der Ski erhielt insgesamt 8 Bewertungen von Rezensenten. 87% dieser vergaben ausgezeichnete Punkte, also 4 bis fünf Sterne. Nur ein Rezensent bewertete den „Summit“ Langlaufski von Fischer Sports mit 3 Sternen. Grundsätzlich waren sich alle Rezensenten über folgende Vorteile einig:

  • gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • hohes Fahrvergnügen
  • bequeme Schuhe

Die Rezensenten freuten sich über das gute Fahrgefühl, das der Ski vermittelt. Besonders für Personen, die einmal wöchentlich Skilanglauf betreiben seien sie die perfekte Wahl. Die Langlaufski machen Spaß in der Loipe.

Durch das stilvolle Design fühlten sich viele angesprochen. Der „Summit“ Langlaufski von Fischer kommt in Kombination mit Stecken, Skischuhen und Langlaufstecken. Für diese Anzahl an Artikeln und die gute Qualität dieser, halten die Rezensenten den Preis des Produktes für angemessen. Die Skischuhe, die mitgeliefert werden sind sehr angenehm zu tragen. Aufgrund dessen spricht ein Rezensent eine Kaufempfehlung aus.

Ein einziges Manko hat dieser ansonsten sehr hochwertige Langlaufski allerdings. Diese bezogen sich vor allem auf folgende Aspekte:

  • Bindung gibt keinen Halt

Nicht für Tiefschnee geeignet
Die Bindung der „Summit“ Langlaufski von Fischer Sports gebe, so ein Rezensent, wenig Seitenhalt. Sie verstopft sehr schnell mit Schnee. Das zwingt einen dazu, öfter anzuhalten und die Bindung zu reinigen. Bei gespurten Loipen sollte dieses Problem allerdings nicht auftreten.

Für Tiefschneeverhältnisse ist die Bindung des „Summit“ Langlaufskis nicht zu empfehlen, so der Rezensent. Für Einsteiger und Fortgeschrittene dürfte das Manko der Bindung kein Problem sein. Vor allem, da sie abgesehen davon leicht zu handhaben ist. Einzig Profis sollten sich für ein anderes Produkt entscheiden.

“FAQ”
Müssen die Langlaufski „Summit“ von Fischer Sports gewachst werden?

Nein, denn es sind Nowax-Ski, genauer gesagt Schuppenski. Da diese anhand der Schuppen eine „eingebaute“ Aufstiegshilfe haben, müssen sie nicht extra gewachst werden. Allein bei Tiefschnee, ist es eine Überlegung wert, extra Wachs aufzutragen.

Kann ich den Ski verwenden, auch wenn ich einige Kilogramm zu schwer für die angegebene Gewichtsempfehlung bin?

Grundsätzlich sind die Angaben Empfehlungen. Einige Kilogramm mehr stellen kein Problem dar. Im Zweifelsfall ist die richtige Einstellung mit einem Fachmann abzuklären.

Sind die „Summit“ Langlaufski von Fischer Sport sofort einsatzbereit, oder muss die Bindung selbst montiert werden?

Die Bindung ist bereits an den Ski montiert – man kann mit ihnen also sofort auf die Loipe.

Platz 5: Fischer Sports „Orbiter“ Langlaufski

Mit dem „Orbiter“ Ski von Fischer Sports hast du einen perfekten Partner in Crime zum Nordic Cruisen. Er besticht durch seine Leichtigkeit und seine Qualität.

Wenn du dazu noch ein fortgeschrittener Langläufer bist, der einen guten Ski sucht, mit dem er mehrere Jahre Freude haben kann, bist du mit diesem Modell gut beraten.

Redaktionelle Einschätzung

Material

What you need is what you get. Beim „Orbit“ Nordic Cruising Ski von Fischer Sports ist das ein hochwertiger Ski. Was ihn technisch ausmacht liest du hier:

Ein Nordic Cruising Ski – wie der „Orbiter“ von Fischer Sports – muss breiter und kürzer gebaut sein als klassische Langlaufski. Herkömmliche Nordic Cruiser sind vielseitig. Diese Vielseitigkeit hat auch den kleinen Nachteil, dass sie in der Loipe langsamer sind als klassische Langlaufski. Nicht so der „Orbiter“. Diese lassen sich besonders dynamisch laufen. Das liegt vor allem an der speziellen Bauweise dieses Nordic Cruising Skis.

Er ist in verschiedenen Längen erhältlich. Zurzeit sind die Abmessungen: 174, 184 und 189 Zentimeter auf dem Markt erhältlich. Je nach Skilänge kommt der Nordic Cruising Ski „Orbiter“ von Fischer Sports auf ein geringes Gewicht von 1000 bis 1250 Gramm.

Bauweise / Design

Der Hersteller Fischer Sports hat bei seinem Produkt, dem „Orbiter“ Nordic Crusing Ski gute Arbeit geleistet. Welche speziellen Features der Ski in der Bauweise liefert liest du hier:

Dieses geringe Gewicht hat der Langlaufski seiner speziellen Bauweise zu verdanken. Diese hat der Hersteller Fischer Sports mit AirCore benannte. Dabei wurden bei der Konstruktion Luftkanäle eingebaut, die das Gewicht des „Orbiter“ Langlaufskis von Fischer Sports immens verringern. Zudem ist der Ski unter der Bindung – also der Zone, wo man mit dem Ski aufsteigt – breiter gebaut. Das führt dazu, dass du mit dem Ski sauberer Auftreten kannst.

Der Hersteller Fischer Sports nennt die eigens dafür entwickelte Technologie „Vario Crown„. Die Crownzone – also die Auftrittszone – ist relativ kurz. Sie sorgt für eine effiziente Übertragung der Kräfte. Der Ski hat eine große Sohle – das sorgt für die lange Gleitphase und somit exzellente Gleitqualitäten des „Orbiter“.

Der Nowax-Langlaufski besticht durch sein schlichtes Design. Grafisch wurden hier keine Experimente eingegangen. Der „Orbiter“ ist in hellem gelb gehalten. Dabei ist der Schriftzug des Herstellers angenehm unauffällig auf dem Ski platziert. Dadurch hat der Ski das Erscheinungsbild eines Profi-Langlaufskis.

Länge / Fahrverhalten / Bindung / Bindungsplatte

Ein guter Ski für alle Loipenverhältnisse. Warum mit dem Nordic Cruiser „Orbit“ von Fischer Sport Anfänger und Fortgeschrittene Freude haben können, haben wir hier für dich zusammengefasst:

Auch beim Aufstieg kommt dem „Orbiter“ seine Konstruktionsweise entgegen. Der Ski ist ein Nowax-Ski und zudem für einen Langlaufski eher kurz. Das bedeutet, dass er besonders benutzerfreundlich ist. Die integrierte Steighilfe an der Unterseite verhindert ein Abrutschen.

Damit kannst du den „Orbiter“ Langlaufski von Fischer Sports bei sämtlichen Verhältnissen einsetzen. Nur wenn die Steigungen extrem werden, musst du Wachs einsetzen. Bei weichen Loipenbedingungen ist der Ski perfekt zu Fahren. Somit hat dieser hochwertige Nordic Cruising Ski viele Besonderheiten.

Durch seine Konstruktionsweise und sein Verhalten in der Loipe ist er allerdings eher für sportliche Langläufer zu empfehlen. Durch seine ausgezeichneten Laufqualitäten macht er besonders Fortgeschrittenen Langläufern Freude. Grundsätzlich lässt er sich – Grundkenntnisse im Langlauf vorausgesetzt – von Herren, Damen und Jugendlichen gleichermaßen fahren. Mit korrekter Anweisung kann er sogar Einsteigern Freude am Langlauf machen.

Der Ski wird ohne Bindung und Bindungsplatte geliefert. Beim Kauf dieser empfehlen wir dir, dich von einem Experten im Wintersportfachgeschäft beraten zu lassen. Somit kannst du das Material finden, das perfekt auf deine Kenntnisse und Bedürfnisse abgestimmt ist.

Kundenbewertungen
Bei den Kundenbewertungen überwog eine Stimmung: Begeisterung. Alle der fünf Rezensenten gaben dem „Orbiter“ Langlaufski sowie den im Set enthaltenen Schuhen von Fischer Sports 5 Sterne. Die Rezensenten hoben vor allem folgende Aspekte hervor:

  • Hoher Tragekomfort
  • Gute Kontrolle
  • Steigungen gut zu bewältigen

Die meisten Rezensenten attestierten dem „Orbiter“ Langlaufski von Fischer Sports und den dazugehörigen Schuhen ein exzellentes Verhalten beim Aufstieg. Der Ski hat – so ein Rezensent – vor allem im Vergleich zu einem anderen Modell einen angenehmen Aufstieg ermöglicht und bietet guten Halt.

Die Einstellung von Ski, Bindung und Schuh ist hierbei ausschlaggebend. Die Schuhe lassen sich auch über längere Strecken angenehm tragen. Zudem halten sie die Füße trocken und warm.

Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wird hervorgehoben. Dieses ist für den „Orbiter“ Langlaufski von Fischer Sports absolut angemessen. Besonders aufgrund der hochwertigen Schuhe und Bindung, die im Preis enthalten sind.

Folgender Nachteil wurde von einigen Rezensenten hervorgehoben:

  • Schuhe sind zu klein

Die Schuhe seien sehr klein und eng geschnitten. Ist dieses Manko im Vorfeld bekannt, kannst du die Schuhe eine oder zwei Nummern größer kaufen. Damit steht uneingeschränktem Spaß mit diesem Ski nichts mehr im Wege.

“FAQ”
Ist er „Orbiter“ Langlaufski von Fischer Sports ein Skating-Ski?

Hier muss noch einmal kurz erklärt werden, was Skating genau ist. Skatingski bieten einen großen Bewegungsradius. Zudem sind sie kürzer und härter als klassische Langlaufski. Um die Steigzone in den Schnee zu bekommen benötigt der Skifahrer mehr Kraft. Auch kannst du den Skatingski nur in Pisten und Loipen fahren, die speziell dafür präpariert wurden.

Der „Orbiter“ ist ein klassicher Langlaufski. Dieses Modell ist zwar kürzer als die älteren Modelle des Herstellers Fischer Sports, jedoch nicht so breit und kurz wie Skatingski. Für den klassischen Langlauf in der Loipe ist der „Orbiter“ allerdings perfekt geeignet.

Sind die Skischuhe im Preis des „Orbiter“ Langlaufski von Fischer Sports beinhaltet?

Ja, das Set beinhaltet Langlaufskischuhe, Bindung und Ski. All in one sozusagen!

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Ski kaufst

Wie lange sollte mein Ski sein?

Die Länge deines Skis bestimmt auch das Fahrverhalten. Grundsätzlich sind Ski demnach je nach Körpergröße und Zweck individuell anzupassen. Für rasante Abfahrten und enge Kurven eignen sich lange Ski besser.

Ski Norwegen

Je nach Körpergröße, Gewicht, Können und Technik gibt es verschiedene Tipps für die perfekte Länge. Wenn du dir einen Ski neu kaufst solltest du deshalb Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. (Foto: Hendrik Morkel / unsplash.com)

Fachberater können dir helfen, den richtigen Ski für deine Statur und Wünsche zu finden. Als Faustregel für durchschnittliche Skifahrer gilt, dass die Skispitze sich auf der Höhe zwischen Kinn und Nase befinden sollte.

Wann brauche ich neue Ski?

Jedes Jahr kommt eine Vielzahl neuer Modelle auf dem Markt. Doch musst du deswegen jährlich neue Ski kaufen? Es gilt die Grundregel: Je hochwertiger der Ski und je besser man ihn pflegt, desto länger kann man ihn fahren.

Laut unseren Recherchen kaufen die meisten Hobbyskifahrer alle zwei Jahre neue Ski. Ausschlaggebend ist, wie oft du den Ski tatsächlich verwendest. Deshalb ist es persönliches Empfinden, wann du dir ein neues Modell zulegst. Ist das Fahrvergnügen eingeschränkt, solltest du deine Ausrüstung zum Service bringen. Fachleute können dich beraten, welcher Service dein Ski nötig hat, ober ob du ein neues Modell brauchst

Was kosten Ski für Anfänger und Fortgeschrittene?

Es gibt eine große Auswahl an Ski und somit auch eine breite Bandbreite an Kosten. Die Einteilung in Qualitätsstufen erleichtert die Auswahl. Je nachdem, wie gut du Skifahren kannst und wofür du deine Ski benötigst, gibt es unzählige Modelle mit einer Preisspane von 300 bis 2000 Euro. Durch die Einteilung in Mindestanforderungen kann man sie kategorisieren.

Easy-Carver sind für Anfänger geeignet, aber auch schnell abgenutzt. Für das Set mit Skibindung muss man hier 200 bis 300 Euro einplanen. Allround Ski kosten 250 bis 300 Euro und sind für anspruchsvolle Gelegenheitsskifahrer, die meist auf gut präparierten Pisten unterwegs sind, geeignet.

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Für Ski inklusive Bindung der Klasse Komfort solltest du 350 – 450 Euro einplanen. Sie werden für durchschnittliche Skifahrer empfohlen, die nicht auf harten Pisten oder schnellem Tempo fahren.

Für 450 bis 600 Euro bekommst du Sportski. Diese kannst du bei höherem Tempo und auch auf harten Pisten fahren. Vor allem, wenn du regelmäßig auf der Piste bist, ist dieser Ski die richtige Wahl für dich. Kostspieliger wird es bei Ski der Klasse Elite – 600 bis 2000 Euro kann ein Set aus Bindung und Ski kosten.

Dafür hat man eine hohe Fahrsicherheit und lange Haltbarkeit. Race-Ski werden von Profis oder sehr weit fortgeschrittenen Skifahrern bevorzugt, sind sehr hochwertig und langlebig. Die Preisspanne liegt bei 600 bis 1000 Euro.

Expertentipp
„Die Skiauswahl ist groß! Daher rate ich dir, vorher festzulegen, welche Schwünge du am liebsten fährst: Kurzschwung, Lange Radien oder doch mal neben der Piste?“
Marius QuastWintersport-Experte

Wo kann ich online Ski kaufen?

Viele Shops für Skiausrüstung und die großen Hersteller bieten ihre Auswahl auch online an. Allerdings kannst du Ski und Skizubehör auch auf anderen Portalen kaufen. Unsere Recherchen haben ergeben, dass du über folgende Portale fündig wirst:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Intersport
  • Xspo

Beim Kauf von Ski ist wichtig, dass dein Wintersportgerät auf deine Statur eingestellt ist. Die Feinabstimmung lässt du am besten von einem Fachmann vor Ort vornehmen.

Wo kann ich Ski mieten?

Du fährst nur einige Male im Jahr Ski und eine eigene Ausrüstung ist dir zu kostspielig? Vor Ort kannst und bei den großen Anbietern kannst du dir Skiausrüstung mieten. Wenn du Ski für einen oder mehrere Tage mieten möchtest, wirst du meist im Skigebiet fündig.

Mach dich am besten vorab online oder vor Ort schlau, welche Anbieter es gibt. Es gibt auch Anbieter, die sich auf Skimiete spezialisiert haben. Die größten sind, laut unserer Recherche:

  • snowell.com
  • sport2000rent.com
  • mietski.com
  • skimieten.de

Wichtig bei den großen Anbietern – kläre im Vorhinein ab, ob sie auch Filialen in deinem Skigebiet haben.

Welches Zubehör kann ich mir für meine Ski kaufen?

Um deinen Tag auf der Skipiste oder am Gletscher richtig genießen zu können, sollte auch deine Ausrüstung auf dem neuesten Stand sein. Wir haben dir eine kleine Liste von Zubehörartikeln zusammengestellt, auf die du bei deinem nächsten Ausflug auf keinen Fall verzichten solltest:

  • Skihelm
  • Skischuhe
  • Skibrille
  • Skihandschuhe
  • Skitasche

Entscheidung: Welche Arten von Ski gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Einsatzbereichen und Arten von Ski unterscheiden:

  • Langlaufski
  • Tourenski
  • Alpinski

Nicht jeder braucht seinen Ski für dieselben Dinge. Abhängig davon, welche Technik du bevorzugst und wofür du deine Ski verwenden möchtest, gibt es unterschiedliche Modelle auf dem Markt.

Wir möchten dir dabei helfen, herauszufinden, welcher Ski für dich der Richtige ist. Dazu gehen wir auf die oben aufgezählten Skiarten und ihre Untergruppen ein und stellen übersichtlich ihre Vor- und Nachteile dar.

Welche Ski wähle ich zum Langlaufen?

Langläufer beziehen ihre Bewegungsenergie aus der Muskelkraft. Deshalb muss ein Ski zum Langlaufen möglichst leicht sein. Um die Reibung in der Loipe so gering wie möglich zu halten sind Langlaufski schmaler als Alpinski.

Beim Langlaufen gibt es verschiedene Techniken und somit auch verschiedene Skitypen:

  • Klassik-Langlaufski
  • Skatingski
  • Nordic-Cruising Ski

Im nächsten Abschnitt erklären wir kurz die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile zwischen den Skiarten.

Welche Ski brauche ich zum Klassik-Langlaufen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wenn du am Liebsten mit deinen Ski in der Loipe unterwegs bist, ist dieser Ski perfekt für dich. Klassik-Langlaufski sind extra für den Parallelschritt in der gespurten Loipe konstruiert. Sie deshalb sind länger und weicher als Skatingski. Auch bei der Skischaufel unterscheiden sie sich von Skatingski, da diese vorne stark gebogen ist.

Klassische Langlaufski unterscheiden sich anhand des Ski Unterseite, der sogenannten Steigzone. Deswegen gibt es zwei Arten von Langlaufski:

  • Nowax-Ski
  • Wachsski
Nowax-Ski

Diese Ski sind für dich geeignet, wenn du noch Einsteiger im klassischen Langlauf bist. Sie haben an der Unterseite eine Steighilfe. Diese kann aus schuppenartigen Vertiefungen (Schuppen oder Micro-Schuppen) oder Fellen bestehen.

Vorteile

  • Für Anfänger geeignet
  • Bei allen Verhältnissen einsetzbar
  • Benutzerfreundlich
  • Günstiger als Wachsski

Nachteile

  • Wartunginstensiv
  • Langsamer als Wachsski
  • Hörbares Laufgeräusch

Diese Steighilfe verhindert, dass der Ski nach hinten wegrutscht. Nowax-Ski sind für sämtliche Loipenverhältnisse geeignet. Egal ob Eis, Schnee oder Nässe: Wenn du die Laufflächen dieser Ski regelmäßig mit Wachs oder speziellen Sprays pflegst, kannst du sie immer verwenden.

Wachsski

Wenn du fortgeschrittener Langläufer bist oder sogar Wettkämpfe laufen möchtest, solltest du dich für Wachsski entscheiden. Wachsski haben keine angebrachte Steighilfe wie Nowax-Ski. Deshalb ist es besonders wichtig, sie richtig zu wachsen.

Vorteile

  • Schnell in der Loipe
  • Für Fortgeschrittene geeignet

Nachteile

  • Know-How erforderlich
  • Teurer als Nowax Ski

Wie und wo man die richtigen Wachse korrekt am Ski aufbringt muss gelernt sein. Deswegen solltest du schon etwas Know-How mitbringen, wenn du dir einen solchen Langlaufski zulegst. Wenn sie richtig behandelt wurden, sind sie schneller als Nowax-Ski.

Welche Ski brauche ich zum Skaten und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Wenn du das Skaten dem klassischen Langlauf vorziehst, bist du mit Skating Ski auf der richtigen Spur. Du kannst ihn auf speziell fürs Skaten präparierten Loipen und Pisten fahren. Skatingski bieten dir einen hohen Bewegungsradius. Diese Skiart hat eine elastische Vorspannung. Damit kannst du beim Abstoß leicht beschleunigen – der sogenannte „Rebound-Effekt“.

Vorteile

  • Schnelle Fahrweise
  • Leicht und handlich

Nachteile

  • Mehr Kraftaufwand erforderlich
  • Nur auf speziellen Pisten fahrbar

Grundsätzlich sind Skating-Ski kürzer und härter als die Modelle zum klassischen Langlauf. Deshalb braucht man hierbei mehr Kraft, um die Steigzone in den Schnee zu bekommen. Bei Skatingski ist es wichtig, dass das gesamte Zubehör aufeinander abgestimmt ist, um ein einwandfreies Fahrvermögen zu ermöglichen.

Welche Ski brauche ich zum Nordic Cruisen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du walkst gerne und möchtest auch im Winter nicht darauf verzichten? Versuche es mit Nordic Cruising. Die neue Trendsportart ist eine weniger anstrengende Art des klassischen Langlaufens. Außerdem ist Nordic Crusing besonders gelenkschonend.

Vorteile

  • Bieten Halt
  • In und außerhalb der Loipe einsetzbar
  • Gelenkschonend
  • Ideal für Anfänger

Nachteile

  • Langsamere Fahrweise
  • Schwerere Bauart

Die perfekten Skier dafür sind etwas breiter und kürzer als klassische Langlaufski. Du kannst sie in und außerhalb der Loipe verwenden. Dadurch bist du mit diesen Langlaufskiern etwas langsamer unterwegs. Nordic Crusing Ski bieten mehr Halt in der Loipe und sinken im Tiefschnee weniger ein.

Welche Ski benötige ich zum Skitouren gehen?

Der Allrounder: Touringski sind sowohl für den Aufstieg auf den Berg als auch für die rasche Abfahrt gebaut. Welchen Ski du für welche Art der Skitour benötigst liest du hier. Weil man mit Tourenski durch den Tiefschnee abfährt, sind diese anders gebaut als übliche Alpinski. Sie sind kürzer, weicher und breiter.

Da man mit diesen Ski auch den Aufstieg auf den Berg erledigt, ist er zudem auch leichter gebaut. Das hat bei der Abfahrt den Nachteil, dass er nicht den Fahrkomfort bietet, den ein klassischer Alpinski hat. Der Belag ist beim Tourenski hart und gleiten damit nicht so leicht wie Alpinski. Durch aufgewölbte Skispitze und ende und die breite Bauart sind Touringski perfekt für Tiefschneeabfahrten geeignet.

Grundsätzlich unterscheidet man beim Tourenski je nach Fahrart drei Typen:

  • Klassische Tourenski
  • Freeride Tourenski
  • All Mountain Ski

Lies mehr über die Vor- und Nachteile der einzelnen Ski im nächsten Abschnitt.

Welche Ski brauche ich zum klassichen Skitourengehen und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst am Wochenende den Berg abseits der Piste erobern und suchst einen guten Allrounder? Dann bist du mit klassischen Tourenski perfekt beraten. Diese sind durch ihre Griffigkeit sowohl für Fahrten im Gelände als auch im Tiefschnee geeignet.

Vorteile

  • Für Auf- und Abstieg geeignet
  • Leichte Bauweise

Nachteile

  • Weniger Fahrkomfort bei der Abfahrt
  • Nicht speziell für Tiefschnee konstruiert

Klassische Tourenski und die dazugehörige Bindung sind sehr leicht. Meist wiegen sie weniger als drei Kilogramm. Das macht den Aufstieg zu einem angenehmen Erlebnis. Grundsätzlich sind klassische Tourenski eher für den Aufstieg konstruiert.

Wodurch zeichnen sich Freeride Tourenski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst nach dem Aufstieg eine rasante Abfahrt abseits der Piste genießen? Der Freerider bietet dir alles was du dafür brauchst! Bei Freeride Ski steht das Fahrvergnügen im Mittelpunkt. Der Fokus liegt weniger auf Leichtigkeit, als bei klassischen Tourenski.

Vorteile

  • Perfekt für Abfahren abseits der Piste
  • Guter Auftrieb
  • Für schnelles Tempo geeignet
  • Tricks möglich

Nachteile

  • Schwerer als Tourenski
  • Anstrengenderer Anstieg
  • Nicht für Anfänger geeignet

Durch die steifere Bauart kann man mit Freeride Ski auch im Tiefschnee stabil und dynamisch fahren. Zudem sind diese Tiefschneeski etwas länger und bei manchen Modellen am hinteren Skiende (dem „Tail“) aufgebogen. Dadurch, dass er schwerer gebaut ist, ist der Aufstieg mit einem Freeride Ski anstrengender und unbequemer als bei klassischen Tourenski.

Bei den Freeridern wird die Bindung etwas weiter hinten angebracht. Das dient dazu, den Auftrieb zu vermindern und ein leichteres Fahren im tiefen Schnee zu ermöglichen.

Welche Arten von Ski gibt es beim Alpinen Skilauf?

Der alpine Skilauf gliedert sich in verschiedene Disziplinen und Fahrstile. Je nachdem, ob du gerne Carvst, im Tiefschnee oder auf Buckelpisten fährst, im Slopestyle Tricks vollführst oder den historischen Telemarkstil bevorzugst. Jede Fahrtechnik verlangt nach einem anderen Ski. Die Unterteilung gliedert sich wie folgt:

  • Carvingski
  • All Mountain Ski
  • Kurzski

Hier stellen wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Skitypen für das alpine Skifahren vor.

Wodurch zeichnen sich Carving Ski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Bist du gerne schnell auf der Piste unterwegs und ziehst klare Linien durch den Schnee? Dann bist du mit Carvern bestens beraten! Die perfekten Ski für diese Technik zeichnen sich durch eine stärkere Taillierung aus. Durch diese können enge Radien gefahren werden. Zudem sind sie kürzer als klassische Alpinski.

Vorteile

  • Guter Grip
  • Hohes Tempo möglich
  • Perfekt für die Piste geeignet

Nachteile

  • Nur für fortgeschrittene Skifahrer

Damit können vor allem fortgeschrittene Skifahrer mit den Stahlkanten klare Linien in die Piste „schneiden“. Sie sind elastisch (haben eine „weiche Flex“) um durch die Durchbiegung der Querachse schnittiger fahren zu können. Für eine gute Griffigkeit verfügen Carver über scharfe Stahlkanten.

Ob Slalomski, Riesenslalomski oder Abfahrtsski: Je nach Disziplin gibt es unterschiedliche Ausführungen von Carvern. Willst du mehr über Techniken beim Skifahren wissen? Dann lies hier die Zusammenfassung.

Wodurch zeichnen sich All Mountain Ski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Du willst einen angenehmen Aufstieg und die Abfahrt bei sämtlichen Verhältnissen genießen? Dann ist der Allmountain Ski der richtige Allrounder für dich! All Mountain Ski sind sozusagen eine Hybridform. Sie sind etwas schwerer als klassische Tourenski und eine Untergruppe der Carving Ski.

Vorteile

  • Für alle Schneeverhältnisse geeignet
  • Sowohl für Piste als auch für Tiefschnee
  • Ein Ski für alle Anforderungen

Nachteile

  • Relativ Teuer
  • Schwerer als Tourenski

Mit ihnen bist du richtig beraten, wenn du einen Ski für alle Verhältnisse suchst, dir aber nur eine Ausrüstung zulegen möchtest. Schuhe für diese Skiart sind etwas höher und härter als bei den klassischen Modellen. All Mountain Ski sind drehfreudig und haben viel Auftrieb. Das bedeutet du kannst sie sowohl auf der Piste als auch im Tiefschnee verwenden.

Wodurch zeichnen sich Kurzski aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Fun-Carver, Kurz-Carver, Kurzski oder Bigfoot – alle diese Bezeichnungen fassen eines zusammen: Fahrspaß auf der Piste. Was einen Kurzski ausmacht erklären wir hier. Durch die kurze Bauweise kannst du mit diesen Ski besonders enge Radien fahren.

Vorteile

  • Handlich
  • Leicht
  • Ermöglicht enge Radien

Nachteile

  • Nicht für Tiefschnee geeignet
  • Kostenintensiv
  • Nicht für Anfänger geeignet

Du solltest schon ein geübter Skifahrer sein, wenn du mit einem Kurzski die Pisten unsicher machen willst. Durch die eingebaute Sicherheitsbindung ist gewährleistet, dass sich die Kurz-Carver in gefährlichen Situationen abschnallen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Ski vergleichen und bewerten

In diesem Absatz zeigen wir dir, welche Eigenschaften einen guten Ski ausmachen. Dadurch wird dir die Entscheidung für einen Ski deutlich leichter fallen.

Man kann folgende Kriterien miteinbeziehen:

  • Modell
  • Zielgruppe
  • Radius
  • Länge(n)
  • Kernmaterial
  • Bindung

In den nächsten Absätzen zeigen wir dir, was die einzelnen Kriterien genau ausmacht.

Modell

Neu ist nicht immer besser. Was das Skimodell wirklich über die Qualität aussagt, liest du hier: Jeder Hersteller produziert im Jahr eine Vielzahl an Modellen. Diese entscheiden sich in vielen Eigenschaften voneinander. Ausschlaggebend hier ist die Saison (also das Herstellungsjahr) des Skis. Jede neue Saison bringt auch neue Trends auf dem Skimarkt mit sich.

Ski vom Vorjahr können sich anhand Material, Länge oder Taillierung voneinander unterscheiden. Darum ist es wichtig, beim Skikauf diese Eigenschaften zu vergleichen, bevor man sich für das neueste Modell entscheidet. Was laut Skiexperten tatsächlich entscheidend ist, ist das Fahrgefühl.

Zielgruppe

Bist du noch Skianfänger, musst du nicht dein gesamtes Erspartes für deine neue Lieblingssportart ausgeben. Beginner können schon mit relativ günstigen Ski viel Freude haben. Allerdings gilt auch hier die Grundregel: je besser das Material, desto länger hast du den Ski.

Anfänger/innen im Alpinskisport fahren ihre ersten Kurven noch im Schneepflug und sind meist auf den blauen Pisten unterwegs. Anfängerski zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Material eher weicher ist, und sie somit eher Fehler verzeihen. Für sie werden Easy Carver und Allround Carver empfohlen.

Fortgeschrittene Skifahrer sind meist auf roten Pisten unterwegs. Sie haben schon eine etwas sicherere Technik als Anfänger und beginnen meist, das Carven zu erlernen. Bist du schon Fortgeschrittene/r wirst du mit Slalom-Carvern und Cross Carvern am meisten Fahrvergnügen haben.

Professionelle Skifahrer wählen am Besten Slalom-Carver oder Allmountain Carver. Sie benötigen härtere, drehfreudige Ski. Mit diesen machen sie alle Art an Pisten carvend in hoher Geschwindigkeit unsicher. Kinderski unterscheiden sich nicht nur anhand der Länge von Ski für Erwachsene – sie sind grundsätzlich auch weicher.

Radius

Der Radius eines Skis ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Worauf du achten solltest liest du hier: Grundsätzlich informiert der Radius darüber, wie wendig der Ski ist. Da man mit Langlaufski eher gerade unterwegs ist, ist für diese Art der Wintersportgeräte der Radius nicht ausschlaggebend.

Ski Lift

Bei Carvingski ist der Radius jedoch ein wichtiger Faktor, denn hohe Drehfreudigkeit steigert meist das Fahrvergnügen. Der tatsächliche Fahrradius des Ski hängt von vielen Faktoren wie Fahrgeschwindigkeit, Material und Neigung (Aufkantung) ab. (Foto: Urban Sanden / unsplash.com)

Ski mit einer starken Taillierung unterstützen in der Kurve und haben engere Radien.Besonders professionelle Skifahrer sowie Fortgeschrittene sollten daher einen Ski mit kleinem Radius wählen. Damit kann man perfekt und präzise Carvingspuren in die Piste zaubern.

Länge(n)

Wie lang soll mein Ski sein? Bei der Wahl der richtigen Skilänge spielen viele Faktoren eine Rolle. Der erste Faktor ist die Körpergröße. Hierbei gibt es eine Grundregel zu beachten: Wird der Ski vor dir aufgestellt, sollte die Spitze zwischen deinem Kinn und der Oberkante deines Kopfes liegen. Jedoch werden je nach Skityp, Können und Vorlieben auch andere Längen gefahren.

So sind etwa kürzere Ski wendiger und längere Ski bieten mehr Stabilität. Bist du groß und eher schwer, bist du mit einem längeren Ski gut beraten. Kleinere, leichtere Skifahrer fühlen sich mich kurzen, wendigen Ski wohler.

Kernmaterial

So vielfältig wie die Anforderungen an den Ski sind, so variabel sind auch die Bauweisen und der Kern. Sie werden in 4 Kategorien unterteilt, die wir dir hier erklären:

Die häufigste ist die Sandwich-Bauweise, bei der zwischen den einzelnen Schichten eine Schicht Klebstoff eingearbeitet wird. Bei der Schalenbauweise arbeitet man ein U-förmiges Profil in den Ski ein. Dadurch hat der Ski eine gute Druckverteilung auf den Kanten. Diese Art ist im höheren Preissegment angesiedelt.

Ebenso Ski, die in der Torsionsbox, also ein Glasfaserrohr, eigearbeitet sind, verdrehen sich weniger entlang der Längsachse. Bei der Cap-Bauweise soll durch eine nach unten gebogene Kunststoffplatte der Eindruck einer Schalenbauweise entstehen.

Der Skikern kann aus Holz, Kunststoff oder einer Mischung aus beidem bestehen. Beim günstigen Ski geschäumten Kern besteht dieser aus Klebeschaum, der Bauschaum ähnelt. Bei der Stabtechnik sind in den Schaum Metall- oder Kunststoffröhren eingearbeitet. Lange haltbar, elastisch und gut gedämpft sind Ski mit einem Kern aus langfaserigem Holz.

Hat der Ski einen Kern aus festen Schaumstoffplatten spricht man von einem Kunststoffkern. Die teuersten und auch am längsten haltbaren Ski haben einen verleimten Holzkern, bei dem hochwertige Holzarten quer verbaut und miteinander verleimt werden.

Bindung

Ski, Bindungsplatte und Bindung bilden ein perfektes Team. Was die richtige Kombination ausmacht liest du hier. Die passende Bindung sollte, wie so oft, zu Können, Gewicht und Fahrstil passen.

Das bedeutet: Anfänger sollten sich nicht für eine Rennbindung entscheiden. Die Skibindung gewährleistet zum die optimale Kraftübertragung zwischen Skischuh und Ski. Und sie ist auch für die Sicherheit audf der Piste mitverantwortlich.

Bei Stürzen muss die Bindung den Skischuh freigeben um Verletzungen zu vermeiden. Sie sollte allerdings elastisch genug sein, um Fehlauslösungen zu vermeiden. Eine „Auslösebindung“ erkennst du am Prüfzeichen GS, DIN/ISO 9462

Grundsätzlich müssen das Skisystem und das Bindungssystem zueinander passen. Viele Angebote für Ski gibt es schon in Kombination mit Bindungsplatte und Bindung. Die meisten großen Skihersteller haben entweder Bindungspartner oder stellen diese selbst her.

Einmal im Jahr solltest du deine Ski und die Bindung von einem Fachmann einstellen lassen. Dadurch kannst du eventuelle technische Fehler gleich ausmerzen und bist sicher auf der Piste unterwegs.

Z-Wert

Dieser Wert bestimmt, wann die Skibindung auslösen sollte. Das soll dann passieren, wenn das Drehmoment das auf den Scheinbeinknochen wirkt eine gewisse Grenze überschreitet und wirkt somit Verletzungen entgegen.

Man kann den Z-Wert auf den Skalen der Skibindung, entweder vorne oder hinten finden. Viele Hersteller geben den Z-Wert erst nach Nachfrage an. Der Z-Wert kann korreliert allerdings mit der Skibindung und kann deshalb abweichen. Deswegen sollte man seinen Skischuh und seine Bindung immer vom Fachmann einstellen lassen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ski

Warum gleiten Ski auf Schnee?

Statt festzukleben, scheinen Ski über den Schnee zu fliegen. Warum das so ist? Simple Physik! Durch die Reibung, die bei der Bewegung über den Schnee entsteht, wird dieser erhitzt. Verstärkt wird dieser Effekt durch das Gewicht des Skifahrers.

Der Schnee schmilzt und es bildet sich ein dünner Wasserfilm zwischen Ski und Piste. Also fährt man eigentlich auf Wasser, statt auf Schnee. Langläufer wachsen ihre Ski, um diesem Effekt entegenzuwirken. Sie gleiten nicht auf dem Wasserfilm, sondern stoßen sich vom Untergrund weg.

Wer hat Skifahren erfunden?

Menschen haben sich schon vor tausenden von Jahren auf Brettern fortbewegt. Schrieb man die Erfindung der Ski lange den Sami zu, ist diese Annahme heute umstritten. Der älteste Ski war ein Brett, das 110 Zentimeter lang und 10 Zentimeter breit war. Es wurde in einem Moor unweit des Dorfes Hoting in Schweden gefunden und soll 4500 Jahre alt sein.

In einer Höhle der norwegischen Halbinsel Rødøy gibt es eine Felsritzung, die einen Ski zeigt. Sie wird auf das Alter von 4000 Jahren datiert. In Russland, in einem kleinen Dorf unweit von Sosnogorsk, fanden russische Forscher Fragmente von Ski, die auf 8300 vor Christus datiert wurden – sie gelten als die bisher ältesten Hinweise auf das Skifahren. Die Völker Skandinaviens nutzten Ski als günstige Alternative zu Pferden und Schlitten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.carvingski.info/centix/de/skitypen.html


[2] http://www.faz.net/aktuell/reise/nah/skibauseminar-wo-gehobelt-wird-da-fallen-schneeflocken-11068663.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


[3] http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Jedes-Paar-Sprungski-wird-individuell-angefertigt-128287.html


[4] https://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/produktgruppen/sport_freizeit/alpin/skibindung.htm


[5] https://www.welt.de/sport/wintersport/article124193080/Der-Ski-Airbag-blaest-sich-in-100-Millisekunden-auf.html

Bildquelle: StockSnap / pixabay.com

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