Willkommen bei unserem großen Skibindung Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Skibindungen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Skibindung zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Skibindung kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Skibindung ist ein Teil des Skis, der den Schuh mit dem Ski verbindet. In der Regel besteht sie aus Vorder- und Hinterbacken, die den Schuh mit Hilfe von Federn fixieren.
  • Die Skibindung löst sich bei zu großem Druck und schützt dich somit vor Stürzen und Verletzungen. Außerdem verfügen die meisten Modelle über Bremssysteme, die eine ungehinderte Talfahrt deiner Ski verhindern.
  • Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen der Skialpin-Bindung, Tourenbindung, Telemarkbindung und Carving-Bindung.

Skibindung Test: Das Ranking

Platz 1: Alp-Bdg.N Tl75 B80

Platz 2: Marker Herren Ski Bindung Squire 11

Platz 3: Marker F10 Tour 90mm

Platz 4: G3 – Genuine Guide Gear Targa T/9 Bindungen

Platz 5: Marker Bindung – M 10.0 Contact Control SI

Platz 6: Marker Herren Ski Bindung Squire 11 110mm

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Skibindung kaufst

Was ist eine Skibindung und wie ist sie aufgebaut?

Die Skibindung ist fester Bestandteil eines jeden Skis und verbindet den Skischuh mit dem Ski.

Die klassische Skibindung besteht aus Front- und Fersenautomat zwischen die man mit seinem Skischuh einsteigt. Je nach Bindungstyp wird der Schuh dann mittels einer Feder, Rollen, Haken oder Platten fest.

Eine Variation des Fersenautomats ist der sogenannte Rotomat. Dieser ist auf einem beweglichen Drehteller aufgesetzt und schützt somit vor Drehstürzen.

Im Regelfall verfügen Skibindungen außerdem über ein Bremssystem. Dieses wird nach Stürzen ausgelöst und verhindert somit das Wegrutschen der Ski.

Welchen Zweck erfüllt die Skibindung?

Die Skibindung erlaubt die kontrollierte Kraftübertragung auf die Ski, versteift diesen damit und ermöglicht eine sichere Lenkung der Ski. Die Skibindung ist also für die Veränderung des Fahrverhaltens verantwortlich.

Außerdem schütz dich die richtig eingestellte Skibindung vor Verletzungen durch Stürze. Wenn zu viel Kraft auf die Skibindung wirkt, wird die Sicherung zwischen Skischuh und Bindung automatisch aufgelöst, wodurch die Verbindung von Schuh und Ski getrennt wird.

Skifahrer im Schnee

Eine Skibindung schützt dich vor Stürzen und Verletzungen. Sie ist ein essentieller Teil deines Skivergnügens. (Bildquelle: pixabay.com / woodypino)

Wann dieser Mechanismus ausgelöst wird, ist abhängig vom individuell eingestellten Z-Wert. Was genau der Z-Wert ist, klären wir später noch auf.

Falls es tatsächlich zum Sturz kommt, sichert das oben erwähnte Bremssystem, das „Abhauen“ deiner Ski.

Damit ist die Skibindung verantwortlich für eine breite Palette an Funktionen:

Wie viel kostet eine Skibindung?

Die Kosten einer Skibindung orientiert sich vor allem an am Bindungstyp, also je nach dem ob du eine Bindung für deine Alpin-, Touren-, Carving- oder Telemarkski benötigst.

Bindungstyp Preis
Alpinskibindung 40-400€
Tourenskibindung 200€+
Carvingskibindung 90€+
Telemarkbindung 200€+

Die Preisspannen für Skibindungen sind enorm hoch, allerdings empfehlen wir aufgrund des hohen Einfluss auf die Fahrsicherheit, an dieser Stelle nicht zu sparen!

Außerdem ist der Preis abhängig von weiteren Faktoren wie dem Bremssystem, der Art der Befestigung (Fersen- und Frontautomat/Rotomat) oder der Höhenverstellbarkeit. Auf diese Kriterien gehen wir im diesem Artikel noch genauer ein.

Wo kann ich eine Skibindung kaufen?

Eine Skibindung kannst du in jedem Wintersport-Fachgeschäft kaufen. Der große Vorteil ist hier, dass du von einer individuellen Beratung und langjähriger Erfahrung profitieren kannst. Außerdem ist bei manchen Händlern die Montage und die richtige Einstellung der Skibindung auf die Ski im Preis inklusive.

Aber auch online kannst du mithilfe unserer Kaufberatung die für dich optimal geeignete Skibindung finden. Vor allem auf Amazon findest du ein schier grenzenloses Angebot. Doch keine Sorge, wir helfen dich im Urwald der Skibindungen zurecht zu finden!

Möchtest du eine gebrauchte Skibindung kaufen, solltest du vorsichtig sein. Gebrauchte Skibindungen können allerdings durch Stürze beschädigt sein oder möglicherweise rosten, wodurch die Funktion stark eingeschränkt sein kann.

Deswegen raten wir dir ganz klar von einem Gebraucht-Kauf ab!

Entscheidung: Welche Arten von Skibindungen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir vier Arten von Skibindungen. Die Unterteilung orientiert sich hierbei an der Art des Skifahrens. Bei Skibindungen unterscheiden wir folgende Arten:

  • Alpin-Skibindung
  • Tourenbindung
  • Telemark-Skibindung
  • Carving-Skibindung

Im Folgenden stellen wir dir die jeweiligen Kategorien vor und wägen deren Vor- und Nachteile ab.

Was zeichnet  eine Alpin-Skibindung aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die Alpin-Skibindung eignet sich sowohl für wettkampforientierte Athleten als auch Hobby-Sportler. Mit der Alpin-Skibindung kannst du Abfahrt, Slalom oder z.B. Super G fahren, aber auch Buckelpisten und Abseits der Piste fahren.

Die Alpin-Skibindung kann durchaus als der Klassiker unter den Skibindungen bezeichnet werden, denn sie beinhaltet alle oben beschriebenen Funktionen und wird den meisten Kunden standardgemäß verkauft.

Sie kommt in vielen Ausführungen und Features, die du dir aussuchen kannst.

Die Alpin-Skibindung hält dich durch Vorder- und Hinterbacken, die individuell an dich beziehungsweise deine Schuhgröße eingestellt werden. Außerdem befinden sich in den meisten Vorder- und Hinterbacken Federn, die ausgelöst werden wenn zu viel Druck auf sie wirkt.

Viele Alpin-Skibindungen verfügen über ein Verbindungsstück, der sogenannten Base. Diese verleiht dir noch mehr Stabilität und fördert die Kraftübertragung. Daher wird sie oft in Verbindung mit Rennski verwendet.

Vorteile
  • sehr stabil
  • Nutzung einfach
  • Bremssystem
Nachteile
  • nur für den Alpin-Skilauf geeignet

Typisch für die Alpin-Skibindung ist ein Bremssystem. Das Bremssystem wird aktiviert, falls die Bindung sich durch einen Sturz oder ähnlichem lösen sollte und verhindert somit das Wegrutschen des Skis.

Das ist nicht nur praktisch, sondern schützt dich und vor allem andere Wintersportler. Sollte nämlich dein davon laufender Ski jemanden verletzen, trägst du die Verantwortung!

Was zeichnet  eine Tourenbindung aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Die Tourenbindung wird -wie der Name schon andeutet- für Tourenski verwendet. Tourenski werden in der Regel für Aufstiege genutzt.

Bei der Tourenbindung hast du zwei Auswahlmöglichkeiten. Beim Aufsteigen kannst du lediglich die Schuhspitze fixieren, während die Ferse vertikal frei beweglich bleibt. Somit ist es einfacher den Berg hinauf zu kommen.

Oben angekommen, kannst du wie bei der Alpin-Skibindung auch die Ferse in der Bindung fixieren und die Piste nach Belieben hinunter sausen.

Je nach Modell kommen die Tourenbindungen mit ähnlichen Funktionen wie oben bei der Alpin-Skibindung.

Vorteile
  • sowohl für Aufstieg als auch Abfahrt geeignet
  • maximale Flexibilität
  • Steighilfe
Nachteile
  • teuer

Ein Merkmal, das viele Tourenbindungen funktionell von der Alpin-Skibindung abgrenzt ist eine Vorrichtung zur Montage eines Harscheisens. Das Harscheisen ermöglicht den Aufstieg auch bei eisigen Schnee.

Außerdem besitzen alle Tourenbindungen eine Steighilfe, die du individuell einstellen kannst. Diese solltest du aber auf keinen fall zu hoch setzen, da es schwierig werden kann das Gleichgewicht zu halten. In flachen Gebieten solltest du übrigens auf sie gänzlich verzichten, denn im Flachen verkürzen sie die Schrittlänge und somit die Gleitphase.

Da du durch die Tourenbindung maximale Flexibilität erhältst, sind sie in der Regel auch deutlich teurer als Skialpin-Bindungen.

Was zeichnet eine Telemarkbindung aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Telemarkbindungen werden für die spezielle Abfahrtstechnik des Telemarkens verwendet. Das Telemarken ist eine Technik, bei der nur die Spitze des Skischuhs mit der Bindung fixiert ist.

Beim Fahren wird das bergseitige Bein gebeugt, indem die Ferse angehoben wird. Gleichzeitig wird der andere Ski nach vorne geschoben. Damit du dir das ganze besser vorstellen kannst, haben wir dir ein Video bereitgestellt.

Wie schon erwähnt wird bei der Telemarkbindung nur die Spitze des Schuhs mit der Bindung verankert, die Ferse hingegen ist frei beweglich.

Viele Modelle können jedoch in wenigen Sekunden zu einer Tourenbindung umgewandelt werden. Somit kannst du ganz normal in die Bindung einsteigen und wirst durch Vorder- und Hinterbacken gesichert. Die Kombination aus Touren- und Telemarkbindung bietet somit absolute Flexibilität.

Bei den Telemarkbindungen wir zwischen Drei-Pin-Bindungen und Kabelzugbindungen unterschieden.

Bei der Drei-Pin-Bindung wird die Spitze des Schuhs durch drei kleine Stifte (den Pins) und Seitenbacken befestigt. Dadurch sind sie sehr leicht, erfordern jedoch eine Menge Gleichgewicht, Koordination und Kondition.

Vorteile
  • großer Fahrspaß
  • kombinierte Modelle bieten Flexibilität
Nachteile
  • körperlich sehr fordernd

Bei den Kabelzugbindungen wird der Skischuh durch die Seitenbacken und ein Kabel gesichert. Das Kabel wird um die Ferse geführt und erzeugt eine gewisse Spannung. Somit kann der Ski bei sehr hohen Geschwindigkeiten besser kontrolliert werden.

Falls du dich für eine Telemarkbindung entscheidest, solltest du dir unbedingt Fangriehmen anschaffen. Diese sind der Ersatz für das fehlende Bremssystem  und sichern somit den Ski nach Stürzen.

Was zeichnet Carving-Skibindungen aus und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Carving-Bindungen sind für Carving-Ski konstruiert, die sich durch eine stärkere Taillierung und ein bestimmtes Flex-Material auszeichnen. Das Flex-Material lässt sich, wie der Name vermuten lässt, biegen, was unerlässlich für die Carving-Technik ist.

Bei Carving-Bindungen kann man in der Regel drei verschiedene Stufen einstellen.

In Stufe 1 kann die Bindung „frei gleiten“, beeinflusst also die Fahreigenschaft deiner Carving-Ski geringfügig bis gar nicht. Auf Stufe 1 kannst du das volle Potenzial beziehungsweise die Biegfähigkeit deiner Carving-Ski ausnutzen.

Vorteile
  • optimal geeignet für Carving-Ski
  • flexible Einstellung möglich
Nachteile
  • etwas teurer

Stufe 2 verändert die Fahreigenschaft deiner Ski etwas mehr. Die Bindung ist leicht blockiert und reduziert somit die Biegfähigkeit deiner Carving-Ski. Allerdings empfiehlt sich die Stufe 2 für härtere Pisten und hohe Geschwindigkeiten.

Stufe 3 versteift den Mittelteil deiner Carving-Ski stark. Die Biegfähigkeit wird somit auf ein Minimum reduziert. Stufe 3 eignet sich also für sehr harte Pisten und extrem hohe Geschwindigkeiten.

Carving-Ski sind aufgrund der flexiblen Einstellungsmöglichkeiten etwas teurer.

Kaufkriterien: Anhand dieser Kriterien kannst du Skibindungen vergleichen und bewerten

Willst du eine Skibindung kaufen? Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du Skibindungen vergleichen und bewerten kannst. Die Kriterien umfassen:

  • Material
  • Sohlenkompatibilität
  • Montagepunkt
  • Anwendungsbereich
  • Standhöhe

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt und warum es sich lohnt, eine Bindung aufgrund der Kriterien zu kaufen oder eben nicht.

Material

Wir sind uns bewusst, dass die Skibindung aus vielen bis zu hunderten Einzelteilen besteht, deswegen beziehen wir uns in puncto Material auf die Vorder-, Hinter- und gegebenenfalls Seitenbacken.

Die Zeiten von Holz und Leder sind längst vorbei! Heutzutage liegt das Hauptaugenmerk auf maximaler Sicherheit. Diese Anforderung erfüllen folgende Materialien.

Titan, Karbon und Magnesium gewähren diese Sicherheit und zeichnen sich außerdem durch ihre Leichtigkeit aus. Allerdings musst du etwas tiefer in die Tasche greifen, wenn du eine solche Skibindung kaufen möchtest.

Viele Hersteller verwenden heutzutage auch Kunststoff.  Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, doch solltest du einmal stürzen oder deine Ski stürzen an der Bushaltestelle um, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Skibindung beschädigt wird.

Sohlenkompatibilität

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf einer Skibindung ist die Sohlenkompatibilität.

Viele Alpin-Skibindung sind zum Beispiel ausschließlich mit Alpinstandardsohlen, also Alpin-Skischuhen kompatibel. Das klingt erstmal logisch, doch in einige Skibindungen, kannst du auch mit Touren-Skischuhen steigen.

Du solltest auf keinen Fall mit Tourenschuhen in die Alpin-Skischuhe steigen, wenn du dir nicht sicher bist, ob sie miteinander kompatibel sind!

Die Tourenschuhe haben meistens eine weiche Gummisohle, die zu Fehlauslösungen der Bindung führen kann. Eine Fehlauslösung beschreibt das unerwünschte Öffnen der Bindung. Gefährde auf keinen Fall deine Gesundheit und konsultiere im Zweifel einen Experten!

Montagepunkt

Dieses Kriterium hat weniger mit dem Einkauf deiner Skibindung zu tun, als mit der darauffolgenden Montage. In der Regel wird die Skibindung hinter der Skimitte montiert.

Wenn du aber die Fahreigenschaften deiner Ski gezielt beeinflussen möchtest, kannst du das durch die Veränderung des Montagepunkts machen.

Für Freestyle-Ski sollte die Bindung exakt in der Mitte montiert werden, damit du problemlos in einem Park auch rückwärts fahren kannst. Ist die Bindung auf Freestyle-Skiern zu weit hinten montiert, kann es zu Gleichgewichtsproblemen kommen.

Wenn du die Drehfreudigkeit deiner Ski erhöhen möchtest, kannst du den Montagepunkt nach vorne verlegen. Bei einigen wenigen Modellen, kannst du die Bindung sogar manuell nach vorne oder hinten schieben.

Wie immer ist hier die Sicherheit wieder das oberste Gebot! Falls du unerfahren bist, lass dir bei den ersten Versuchen von einem Experten behilflich sein.

Anwendungsbereich

Natürlich solltest du vor dem Kauf überlegen wann und wo du deine Ski am häufigsten einsetzt.

Du fährst ausschließlich Abfahrten? Du bist begeisterter Touren-Geher? Oder bist du Exot und fährst gerne Telemark?

Diese Fragen sind zentral bei der Entscheidung für die richtige Skibindung.

Wenn du flexibel sein möchtest, kannst du natürlich für verschiedene Ski unterschiedliche Bindungen kaufen, das kostet allerdings einiges! Deswegen können wir dir in diesem Fall eine Kombi-Bindung vorschlagen.

Standhöhe

Die Standhöhe der Skibindung wirkt sich maßgeblich auf die Fahreigenschaft deiner Ski aus. Die Standhöhe beeinflusst nämlich die Verwindungssteifheit deiner Ski.

Je höher die Bindung, desto höher stehst du. Dadurch sind die Ski steifer und die Hebelwirkungen wirken schwächer. Außerdem wird die Kraftübertragung reduziert.

Ursprünglich wurden hohe Skibindungen für Carving-Ski produziert, da es bei diesen zur Auslösung kommt, wenn der Skischuh in Seitenlage den Schnee berührt. Die höheren Bindungen sollten das Auslösen vermeiden, konnten sich aber nicht wirklich durchsetzen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Skibindung

Wie montiert man eine Skibindung?

Die Montage können Männer und Frauen mit Heimwerk-Erfahrungen mittlerweile selber durchführen, denn viele Anbieter liefern aufklebbare Bohrbilder mit.

Wir empfehlen dir jedoch die Bindung ausschließlich mit einem Bindungs-Bohrschlüssel zu montieren. Dieser verhindert, dass du zu tief bohrst und im schlimmsten Fall sogar durch den Ski bohrst.

Außerdem ist der oben besprochene Montagepunkt wichtig. Fährst du Freestyle sollte die Bindung exakt in der Mitte montiert werden.

Ein Versetzen der Bindung nach vorne oder hinten verändert die Fahreigenschaft deiner Ski.

Wie stellt man eine Skibindung ein?

Die Frage wie man die Skibindung richtig einstellt, bezieht sich auf den Z-Wert, also den Auslösewert deiner Skibindung. Was genau der Z-Wert ist, erklären wir dir in der nächsten Frage.

Was hat der Z-Wert mit den Skibindungen zu tun?

Der Z-Wert beschreibt den Auslösewert, auf den die Skibindung bei zu viel Druck reagiert und die Bindung auflöst. Der Z-Wert richtet sich nach deinem Alter, Gewicht und deiner Fahrerfahrung. Je höher der Z-Wert, desto später wird die Skibindung gestellt.

Der Z-Wert sollte unbedingt von Fachpersonal eingestellt werden, um falschen Einstellungen vorzubeugen!

Falsche Einstellungen führen dazu, dass die Bindung im falschen Moment ausgelöst wird. Die Folge können schwere Stürze und Verletzungen sein.

Ski-Sportgeschäfte arbeiten mit speziellen Prüfgeräten, die Stürze simulieren und so den exakten Z-Wert zu ermitteln.

Die Einstellung solltest du regelmäßig prüfen, denn mit der Zeit können sich deine Fahrerfahrung und dein Gewicht verändern.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Skibindung


[2] https://prime-skiing.de/sechs-fakten-ueber-skibindungen-pid19347/


[3] https://www.blue-tomato.com/de-AT/page/buyersguide-freeski-skibindings/

Bildquelle: 123rf.com / 91731021

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