Willkommen bei unserem großen Skihelm mit Visier Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Skihelme mit Visier. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Skihelm mit Visier zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Skihelm mit Visier kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Skihelme gehören zum wohl wichtigsten Teil deines Equipments auf der Piste, um für deine persönliche Sicherheit zu sorgen. Mittlerweile erhältst du diese in den verschiedensten Ausführungen und Preisen, um sie auf deine individuellen Bedürfnisse anzupassen.
  • Grundlegend können Skihelme in zwei unterschiedliche Arten bezüglich Technologie eingeteilt werden – die In-Moulding und Hartschalen Helme. Zusätzlich sind mittlerweile Hybrid-Konstruktionen erhältlich, welche die Vorteile beider Techniken vereinen.
  • Helme können in Klasse A Helme und Klasse B Helme eingeteilt werden. Unterschiede ergeben sich in der Form und im jeweiligen Anwendungsbereich.

Skihelm mit Visier Test: Das Ranking

Platz 1: Uvex hlmt 300 Visor Skihelm

Platz 2: Black Crevice Erwachsene Skihelm Gstaad

Platz 3: Bollé Skihelm Backline Visor Soft

Platz 4: Slokker Skihelm Balo

Platz 5: Bollé Skihelm Backline Visor

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Skihelm mit Visier kaufst

Für welchen Sport benötige ich den Skihelm?

Snowboard- und Skihelme verfügen aus technischer Sicht über keine bedeutenden Unterschiede. Lediglich das Design ist bei Snowboardhelmen meist auffälliger.

Grundsätzlich gibt es Skihelme in ovalen und runden Formen. Gemeinsamkeiten finden sich in der harten Außenschale (meist aus Polycarbonat), dem stoßabsorbierenden EPS-Hartschaum und dem vorhandenen Innenfutter.

Skifahrer im Schnee

Der Skihelm soll dich vor Stößen gegen den Kopf schützen – er sollte deshalb perfekt sitzen. (Bildquelle: 123rf.com / 12565149)

Voraussetzung für Snowboard- und Skihelme, ist der bestmögliche Schutz auf der Piste oder in den Parks, im Besonderen das Standhalten von Stößen. Sie verfügen über einen besseren Halt, breite, sowie gepolsterte Kinnriemen und wahlweise einen Nackengurt für optimale Passgenauigkeit.

Variable Klimasysteme ermöglichen das Kühlen und Wärmen des Kopfes. Hierbei können drei Systeme unterschieden werden:

  • Systeme mit variabel verschließbaren Belüftungsöffnern (Schiebersysteme)
  • Systeme mit abnehmbarer Inneneinlage
  • Systeme mit Polygiene®-Technologie, die für Geruchshemmung sorgt

Welche Helmklasse ist die richtige für mich?

Die Skihelme und Snowboardhelme können in zwei Klassen eingeteilt werden.

  • Klasse A Helme

Helme der Klasse A bezeichnen Vollschalenhelme. Sie sind für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit geeignet und umschließen die Ohren.

  • Klasse B Helme

Helme der Klasse B fallen in die Kategorie der Halbschalenhelme. Die Eignung beschränkt sich auf Fahrten mit mäßiger Geschwindigkeit. Die Ohren werden bei diesen Skihelmen nicht von der Außenschale umschlossen.

In Summe schützen Klasse A Skihelme einen größeren Bereich des Kopfes und bieten eine höhere Stabilität. Dem gegenüber stehen Klasse B Skihelme, welche mit einer besseren Belüftung ausgestattet sind und besseres Hören ermöglichen.

Welche Zusatzfeatures gibt es?

Aktuelle Ausführungen von Skihelmen, ob für Kinder oder Erwachsene, verfügen über diverse Zusatzfeatures wie beispielsweise verstellbare Lüftungsöffnungen, Bluetooth und Lautsprecher in den Ohrpads, Tune-ups oder Google Notch. Viele Snowboard- und Skihelme ermöglichen zudem die Installation von Viedeokameras darauf.

Welche Zusatzfeatures wirklich benötigt werden und das Skierlebnis verbessern, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab.

Was kostet ein Skihelm mit Visier?

Die Preise von einem Visierhelm unterscheiden sich je nach verwendeten Materialien, Herstellern und Zusatzfeatures. Du kannst einfache Skihelme mit Visier bereits ab 40 € kaufen. Der Preis kann je nach Ausführung auf bis zu 565 € steigen.

Welche Zusatzausstattung, Materialien etc. du wirklich brauchst, kannst du anhand der von uns im Entscheidungsteil des Ratgebers vorgeschlagenen Kriterien entscheiden.

Wo kann ich einen Skihelm mit Visier kaufen?

Skihelme kannst du direkt im Sportfachhandel oder diversen Onlineanbietern kaufen. Wo du deinen perfekten Visierhelm suchst, hängt ganz von deinen persönlichen Präferenzen ab. Zu den wohl bekanntesten Herstellern zählen unter anderen Alpina, Black Canyon, POC und Uvex.

Willst du deine Ausrüstung bequem online bestellen, geben wir dir hier eine kurze Übersicht, über die beliebtesten Online Shops für den Kauf von deinem Visierhelm:

  • amazon.de
  • ladenzeile.de
  • helmexpess.com
  • xspo.at
  • intersport.at

Beim Onlinekauf bist du von Vergleichen im Netz abhängig. Es gibt diverse Websites, die Produkttests und -vergleiche durchführen. Stiftung Warentest zeigt dir die Top Visierhelme an und bietet eine Übersicht zu dessen Vor- und Nachteilen.

Weitere Möglichkeiten bilden Bewertungen von Usern, die die Skihelme mit Visier bereits gekauft haben. Die Erfahrungen von Käufern können dir helfen abzuwägen, ob der Skihelm auch wirklich hält was er verspricht.

Bei vielen Onlineshops werden auch Feedbacks zum Anbieter angeboten. Damit erhältst du einen Einblick in die Kauf- und Lieferabwicklung und die Zuverlässigkeit des Händlers. Wir raten dir, nimm dir die Zeit diese Vergleiche zu machen. Damit kannst du dir sicher sein, die richtige Auswahl getroffen zu haben.

Welche Alternativen gibt es zu einem Skihelm mit Visier?

Willst du nicht unbedingt einen Skihelm mit integriertem Visier, kannst du auch einen einfachen Helm und eine Skibrille dazu kaufen. Solltest du Brillenträger sein, empfehlen wir dir aber auf jeden Fall beim Visierhelm zu bleiben, da deine Brille geschützt wird und du dann keine teure Korrekturbrille benötigst.

Entscheidung: Welche Arten von Skihelmen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Generell können Skihelme anhand von zwei Technologien in der Fertigung unterschieden werden:

  • In-Moulding Helme
  • Hartschalen Skihelme.

Die Differenzierung betrifft vor allem den Komfort (Belüftung, Leichtigkeit, Stabilität) und Preis des Produktes. Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Visierhelm zu finden.

Was zeichnet den In-Moulding Skihelm aus und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Die In-Moulding-Technologie bei Helmen bezeichnet ein Spritzgießverfahren. Die äußere Kunstoffschale des Skihelmes, welche meist aus Polycarbonat oder ABS-Kunstoff besteht, wird dabei mit Hartschaum verschweißt. Diese Fertigungstechnik ermöglicht eine höhere Stabilität, Leichtigkeit und Langlebigkeit.

Vorteile
  • hohe Stabilität
  • geringes Gewicht
  • günstig
Nachteile
  • kein ausgewogenes Belüftungssystem

Was zeichnet den Hardshell Skihelm aus und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Bei Hardshell-Skihelmen besteht die Außenschale aus Carbon, welches teilweise mit Kevlar verstärkt wird, oder aus ABS-Kunstoff. Die Innenschale besteht wie beim In-Moulding Helm aus EPS-Schaum, welcher allerdings nicht mit der Außenschale verbunden ist. Die voneinander getrennten Schalen bieten Platz für wirkungsvolle Belüftungssysteme.

Vorteile
  • integration komplexer Belüftungssysteme
  • weniger empfindlich gegen kleinere Stöße
Nachteile
  • höhere Kosten
  • höheres Gewicht

Mittlerweise sind auch Hybrid-Konstruktionen verfügbar. Sie kombinieren in-Mould und Hartschalen Helme indem eine Hartschale auf eine In-Mould Schale aufgesetzt wird.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Visierhelme vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Skihelme mit Visier gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Passform und Komfort
  • Material
  • Belüftung
  • Brillenkompatibilität
  • waschbare Innenpolsterung
  • Farbe

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Passform und Komfort

Die richtige Passform ist unerlässlich um einen hohen Tragekomfort zu gewährleisten. Die Polsterung des Skihelms sollte sich daher der Kopfform optimal anpassen. Die meisten Helme bieten die Möglichkeit, die Polsterungen herauszunehmen und zu reinigen.

Auch die Ohrenklappen können in diversen Modellen herausgenommen werden, welche für die Anpassung an unterschiedliche Temperaturen wichtig sind.

Die Größe ist ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor auf die richtige Passform und den Tragekomfort. Generell sollte diese an den Kopfumfang angepasst werden.

Für Tipps zur richtigen Größenauswahl und wie du den Kopfumfang genau messen kannst, schau in die Trivia am Ende des Artikels!

Material

Skihelme können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden, welche unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Günstigere Modelle bestehen meist aus ABS oder Polycarbonat. Teurere Modelle aus Carbon oder Fiberglas.

ABS und Polycarbonat gehören zu der Art der Thermoplasten. Sie besitzen eine hohe Stoß- bzw. Schlagfestigkeit. Mit längerer Nutzung verliert der helm jedoch an Festigkeit und muss damit öfter ausgetauscht werden (alle 3 bis 4 Jahre).

Skihelm auf Skistöcken

Skihelme findest du in verschiedenen Materialien. (Bildquelle: pixabay.com / ivabalk)

Carbon zählt zu den High-Tech Materialien für Snowboard- und Skihelme. Es ist sehr leicht und stabil. Carbonhelme verfügen über eine lange Haltbarkeit und finden Einsatz im Skirennsport.

Fiberglas besticht durch seine langlebigkeit und die ausgezeichneten technischen Aspekte des Materials. Es kann Stöße und Schläge gut absorbieren und hält somit größeren Kräften stand.

Belüftung

Die Belüftung des Skihelms ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Ein schlechtes Belüftungssystem kann zu Hitzestau führen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits ein verstellbares Belüftungssystems welches eine Anpassung an das entsprechende Klima ermöglicht. Andererseits eine fest installierte Belüftung.

Optimalerweise ist die Belüftung von außen regulierbar, um individuelle und situationsbedingte Bedürfnisse zu befriedigen.

Brillenkompatibilität

Beim Helmkauf solltest du unbedingt darauf achten, ob die Skibrille mit dem Helm zusammen passt. Er sollte so gewählt sein, dass die Brille in die Aussparungen des Skihelms passt. Lediglich ein kleiner Schlitz kann dazwischen sein. Damit kann ein optimaler Kälte und Windschutz gewährleistet werden.

Ein weiterer Punkt ist das Brillenband. Dabei solltest du drauf achten, dass das Band auch in die vorgesehene Halterung des Helmes am Hinterkopf passt.

Wer einen Skihelm mit Visier kauft, hat dieses Problem nicht. Besonders für Brillenträger eignen sich diese Modelle besser. Die Sehhilfe ist geschützt und du sparst dir die teure Korrekturbrille.

Ein weiterer Vorteil von Helmen mit integriertem Visier ist die bessere Sicht. Der Sichtwinkel wird nicht eingeschränkt und das Visier beschlägt bei feuchtem Wetter und schwitzen nicht so schnell, wie bei herkömmlichen Skibrillen.

Auch zum schnellen öffnen ist der Helm mit Visier klar im Vorteil. Es wird lediglich eine Hand zum aufklappen benötigt. Das ist gerade bei einem Kinderskihelm sehr hilfreich. Sie können dadurch ganz ohne Hilfe von Erwachsenen das Visier schnell auf- und runterklappen ohne lästiges rumgefummel mit den dicken Skihandschuhen.

Nachteile ergeben sich aus der Markenbindung und der Kratz- und Stoßemfindlichkeit des Visiers. Willst du es tauschen, dann musst du auf speziell für das Modell passende Visiere zurückgreifen, welche oft teurer sind.

waschbare Innenpolsterung

Durch Schweiß, falsche Lagerung und sonstiges, sammeln sich oft Bakterien und unangenehme Gerüche in den Polstern. Deshalb solltes du beim Skihelmkauf mit oder ohne Visier darauf achten, dass die Ohren- und Innenpolster abnehmbar und waschbar sind.

Ein Vorteil kann ein zweites Paar Polster sein. Bei Bedarf, speziell im Skiurlaub, können diese einfach gewechselt werden ,während die anderen gewaschen werden.

Farbe

Skihelme sind in den unterschiedlichsten Farben, Mustern und Ausführungen erhältlich. Grunsätzlich sind Skihelme Unisex, können also von Frauen und Männern gleichermaßen getragen werden.

Suchst du nach außergewöhnlichen Modellen? Dann schau doch mal auf helm-ohren.de vorbei! Hier findest du witzige Helme mit Oren, Irokesen, Haifischflossen und vielem mehr.

Zusatztipp: Achte darauf, dass der Skihelm über Reflektoren verfügt, damit du auch bei schlechten Wetterbedingungen gut sichtbar bist. Sind keine Vorhanden, kannst du auch ganz einfach selbst welche für wenig Geld kaufen und anbringen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Visierhelm

Wie muss ein Skihelm mit Visier sitzen?

Um die Sicherheit und Verlässlichkeit eines Skihelmes zu gewährleisten, ist der richtige Sitz von großer Bedeutung. Zur Auswahl der passenden Größe, solltest du deinen Kopfumfang kennen.

Diesen kannst du mit einem Maßband ganz einfach selbst messen, indem du es knapp über den Augenbrauen ansetzt und um deinen Kopf ziehst. Der Skihelm sollte nicht verrutschen, wenn du deinen Kopf bewegst. Das Kinnband ist idealerweise gepolstert.

Hier haben wir eine Tabelle für dich, mit der du ganz einfach deine Helmgröße selbst herausfinden kannst:

Kopfumfang Helmgröße
52,0 cm – 53,5 cm XS
53,5 cm – 55,5 cm S
55,5 cm – 57,5 cm M
57,0 cm – 59,0 cm L
59,0 cm – 60,0 cm XL
60,5 cm – 62,5 cm XXL

Viele Modelle liefern mittlerweile zur individuellen Anpassung diverse Schaumstoffeinleger mit.

Tipp: Setz zum Doppelcheck einfach den Helm auf, lass den Kinnriemen offen und schüttel deinen Kopf ein wenig hin und her und von oben nach unten. Der Helm sollte nicht verrutschen oder Spiel aufweisen.

Ist der Sitz noch nicht ganz optimal aber für dich der perfekte Helm, dann kannst du auch selbst kleine Anpassungen vornehmen. Du kannst die Polsterung austauschen oder im Optimalfall verfügt der Skihelm über ein Verstellrädchen am Hinterkopf.

Auch den Kinnriemen kannst du dir dafür genauer anschauen. Er sollte gut gepolstert sein. Ein Ratschenverschluss ermöglicht dir weitere und feinere Anpassungen. Achte darauf, dass der Verschluss nicht direkt under dem Kinn liegt, sondern seitlich davon.

Wann sollte ein Helm ausgetauscht werden?

Du hast dich schon gefragt, ob auch ein Skihelm ein Verfallsdatum hat? Die Antwort ist Ja. Der TÜV Süd empfiehlt den Helm alle drei bis 5 Jahre aus Sicherheitsgründen auszutauschen. Die empfohlene Nutzungsdauer kann jedoch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein

Früher sollte der Skihelm unbedingt nach einem Sturz ausgewechselt werden – auch bei leichten Stürzen! Kleine Risse werden oft nicht direkt wahrgenommen, beeinträchtigen aber trotzdem die Sicherheit des Helmes.

Stellst du unabhängig von einem Sturz Beschädigungen fest, musst du den Skihelm ebenfalls sofort tauschen.

Tipp: Auch intensive UV-Strahlung kann die Materialien des Helmes schneller altern lassen. Vermeide also am besten die Aufbewahrung des Helmes in der direkten Sonne und bei großer Hitze. Auch Lösungsmittel wie beispielsweise Verdünner sollten zur Reinigung nicht verwendet werden, da diese den Kunstoff angereifen und damit den Schutz verringern.

Darüber hinaus solltest du bedenken, dass alte Skihelme in der Entwicklung der Materialien und der Belüftungen weit hinterher sind. Neue Konzepte ermöglichen leichtere Materialien in der Fertigung von Skihelmen und bessere, variable Belüftungen. Wer also mit einem alten Helm fährt, muss häufig Komfortnachteile akzeptieren.

Zusätzliche Tipps zur Auswahl des richtigen Skihelms

Neben den Bereits im Entscheidungsteil genannten Kriterien zur Auwahl des passenden Skihelms, haben wir noch ein paar zusätzliche Tipps für dich, die oft vernachlässigt oder schlicht vergessen werden.

  1. Achte darauf, dass sich der Verschluss des Skihelms auch mit Ski-Handschuhen problemlos öffnen lässt
  2. Achte darauf, ob der Skihelm ein Sicherheitszertifikat besitzt.
  3. Achte auf ein gepolstertes Kinnband

In allen europäischen Ländern gibt es eine Norm (CE EN 1077) bezüglich Funktion und Fertigung von Skihelmen. Die Helme werden dabei einem Durchdringugs- oder Falltest unterzogen. Dabei werden im speziellen die folgenden Faktoren überprüft:

Prüffaktor Beschreibung
Stoßdämpfung Dämpfungseigenschaften bei simuliertem Sturz
Durchdringungsfestigkeit Prüfung auf spitze Gegenstände wie beispielsweise Skistockspitzen
Gurtbandfestigkeit Ruckartige Belastungen dürfen das Band und den Verschluss nicht öffnen, brechen oder reißen lassen
Sitz des Helmes Prüfung auf festen Sitz des Helmes am Prüfkopf

Die neusten Helmtechnologien

Einige Hersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit, die Innenpolsterung durch ein Einstellrädchen anzupassen. Dadurch kann der Helm wie maßgeschneidert individuell an jede Kopfform angepasst werden.

Ein weiterer Fortschritt stellt MIPS dar. Dies  ist eine Sicherheitstechnik, welche bei Stürzen mittels beweglicher Innenschale die Einwirkkraft auf den Kopf ableitet und somit Folgen reduziert.

Bluetooth ist in der heutigen Zeit ein Muss – ob im unterwegs im Auto oder auf der Piste. Entfernungen zwischen mehreren Skifahrern von Hundert Metern sind mittlerweile auch keine Probleme mehr und beeinträchtigen die Verbindung nicht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.tippscout.de/skihelm-checken-und-lagern_tipp_5903.html


[2] http://www.paradisi.de/Fitness_und_Sport/Accessoires/Skihelme/Forum/

Bildquelle: unsplash.com / Mason Jones

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