Willkommen bei unserem großen Skiunterwäsche Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getestetenSkiunterwäschen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Skiunterwäsche zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Skiunterwäsche kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Thermounterwäsche ist vor allem aufgrund seiner Schweißdurchlässigkeit und somit der Klimaregulierung und Isolation eines der wichtigsten Kleidungsstücke für Skifahrer.
  • Skiunterwäsche kann aus unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Die beliebteste Form ist heutzutage aus Mischgewebe. Hierbei werden die Vorteile von Kunstfasern und Naturfasern miteinander verbunden.
  • Ortovox, Odlo, Icebreaker und Falke sind unter anderem die beliebtesten Anbieter von Funktionswäsche für Herren, Damen und Kinder. Hier findest du das beste Skiunterwäsche Set, abgestimmt auf deine individuellen Bedürfnisse.
  • Bei der Auswahl der richtigen Skiunterwäsche muss man vor allem auf die richtige Passform, den Tragekomfort, dem Kälteschutz, der Qualität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis achten.

Skiunterwäsche Test: Das Ranking

Platz 1: Gregster Herren Seamless Skiunterwäsche Set

Platz 2: Odlo Damen Funktionsunterwäsche

Platz 3: DRYTECH Herren Funktionsunterwäsche

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du dir Skiunterwäsche kaufst

„Es gibt keine schlechte Kleidung, nur schlechte Ausrüstung“ und diese beginnt vor allem beim Ski fahren bereits bei der Unterwäsche. Damit die Bewegung bei niedrigen Temperaturen auch Spaß macht und der Körper nicht überanstrengt wird, sind die richtige Kleidung und Ausrüstung von großer Bedeutung.

Vor allem die Skiunterwäsche spielt eine besondere Rolle, da diese im direkten Kontakt mit dem Körper steht. Sie hält nicht nur warm, sondern ist leicht atmungsaktiv und leitet den Schweiß weg von der Haut. Im folgenden Artikel beantworten wir dir alle Fragen, die du dir schon immer im Zusammenhang mit Thermounterwäsche gestellt hast.

Was ist eine gute Skiunterwäsche und welche Marken bieten diese an?

Gute Skiunterwäsche geht durch den Einsatz von unterschiedlichen Materialstärken individuell auf die jeweiligen Körperzonen ein. Empfindliche Zonen wie Nieren oder Knie werden warmgehalten, während Schweißzonen wie Achseln, Rücken und Brust mit atmungsaktiven Stoffen bedeckt werden.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass Schweißgeruch vermindert wird. Außerdem trocknet gute Thermounterwäsche schnell, damit du nicht frierst und Erkältungen vorbeugst.

Die Anzahl der Anbieter an Funktionswäsche nehmen laufend zu. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Anbieter auf dem Markt qualitativ hochwertige Skiunterwäsche anbieten. Die folgende Auflistung zeigt nur einen kleinen Auszug an guten Herstellern von Thermowäsche.

  • Ortovox
  • Odlo
  • Icebreaker
  • Falke
  • Bionics
  • Salomon

Was sind die Vorteile einer speziellen Skiunterwäsche und welche Funktion nimmt diese ein?

Im Gegensatz zu herkömmlicher Unterwäsche, bieten die Funktionen der Skiunterwäsche viele Vorteile, die nicht nur dein Wohlbefinden steigern können, sondern auch deine Leistungsfähigkeit. Die wichtigsten Vorteile einer Funktionsunterwäsche sind folgende:

  • hohe Atmungsaktivität
  • rasche Schweißverdunstung
  • schnelle Rücktrocknung
  • reduzierte Geruchsentwicklung
  • Elastizität und Tragekomfort durch Stretch, Flachnähte oder Naht-Freiheit
  • Klimaregulierung und Isolation

Thermounterwäsche zeichnet sich in erster Linie durch die atmungsaktiven Eigenschaften aus. Der anfallende Schweiß wird nach außen geleitet und verbleibt somit nicht in den Fasern der Kleidung. Durch diese Absorbierung entstehen kein kalter Schweiß und somit auch keine Kälte zwischen Haut und Kleidung.

Durch diesen Effekt bleibt die Körpertemperatur konstant, was zu höherer Leistung führt und zu einem geringeren Verkühlungsrisiko. Durch spezielle Stoffe wird auch zusätzlich der Schweißgeruch neutralisiert. Die verwendeten Materialien tragen zu einer hohen Elastizität und somit einem angenehmen Tragekomfort bei.

Durch die Klimaregulierung und Isolation von Kälte, kannst du länger auf der Piste ausharren ohne frieren zu müssen und ohne dir die nächste Erkältung einzuholen.

Wie warm hält mich die Skiunterwäsche und was muss ich darunter anziehen?

Wie warm dich Skiunterwäsche hält, hängt vom Material ab. Im nächsten Kapitel werden wir genauer auf die unterschiedlichen Materialien eingehen und deren Vor- und Nachteile beleuchten. Damit Skiunterwäsche die volle Funktion entfalten kann, solltest du sie direkt auf der Haut tragen und somit nichts darunter anziehen.

Die Skiunterwäsche sollte enganliegend sein, da der Schweiß so schneller zur nächsten Schicht, also zur zweiten Schicht transportiert werden kann. Die zweite Schicht ist die Isolationsschicht, diese speichert die Körperwärme. Die dritte Schicht ist dann die Skijacke, diese bietet Wetterschutz und sollte atmungsaktiv sein.

Zwei Frauen in Skikleidung

Gute Skiunterwäsche bildet die Grundlage für eine gute Skiausrüstung. (Foto: unsplash.com / Alain Wong)

Mit welchem Preis muss ich bei guter Funktionsunterwäsche rechnen?

Prinzipiell ist die Skiunterwäsche für Herren und Damen hochpreisiger als jene von Kindern. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bietet das Material. Im Vergleich zu Thermounterwäsche aus Kunstfasern, ist jene aus Merinowolle meist kostspieliger.

Hier darf nicht außer Acht gelassen werden, dass diese dafür meist langlebiger ist und sich der höhere Preis somit ausgleicht.

Zudem gibt es meist am Ende der Saison einen Funktionsunterwäsche Sale, bei dem du qualitativ hochwertige Skiunterwäsche günstig kaufen kannst. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten – oft kommt ein Schnäppchen wenn man es am wenigsten erwartet.

Entscheidung: Welche Arten von Skiunterwäschen gibt es und welche ist die richtige für dich?

In diesem Abschnitt wollen wir dir zeigen, in welchen unterschiedlichen Materialien Skiunterwäsche angeboten wird. Grundsätzlich kann man zwischen Naturfasern, Kunstfasern und Mischgewebe unterscheiden. Die folgende Tabelle zeigt dir einen groben Überblick über die wichtigsten Materialien aus denen Skiunterwäsche gefertigt wird.

  • Naturfasern
    • Merinowolle
    • Baumwolle
  • Kunstfasern
    • Poylster
    • Fleece
  • Mischgewebe

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, welches Material das richtige für dich ist, gehen wir im folgenden Abschnitt genauer auf die unterschiedlichen Materialien ein und bringen dir deren Vor- und Nachteile näher.

Naturfasern

Wodurch unterscheidet sich Skiunterwäsche aus Merinowolle und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Merinowolle wird von Merinoschafen gewonnen, welche hauptsächlich in Neuseeland, Australien oder Südafrika vorzufinden sind. Sie ist die beste und wichtigste Naturfaser aus der Skiunterwäsche erzeugt wird. Sie speichert Körperwärme, schützt und isoliert vor Kälte und ist gleichzeitig sehr weich und leicht.

Eine der größten Vorteile gegenüber Kunstfasern ist es, dass sie Schweiß auf natürliche Art und Weise chemisch bindet, ohne dabei unangenehme Gerüche zu erzeugen.

Diese Selbstreinigungsfunktion von Wolle macht Skiunterwäsche aus diesem Material zum idealen Begleiter von mehrtägigen Skitouren. Merinowolle lädt sich kaum elektrostatisch auf und ist schwer entflammbar.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Wolle Wasserdampf anzieht und ca. ein Drittel ihrer Masse an Feuchtigkeit speichern kann, ohne sich schwer bzw. nass anzufühlen. Trotz dieser Feuchtigkeitsbindung auf der Innenseite der Fasern ist die Oberfläche wasserabweisend und somit trocken.

Wolle isoliert auch im durchnässten Zustand perfekt gegen Kälte, da sie viele Lufteinschlüsse im Inneren der gekräuselten Fasern hat. Diese Luftkammern unterstützen außerdem einen schnellen Feuchtigkeitsabtransport und die Temperaturregulierung. Dies führt dazu, dass Merinowolle kühlt, wenn es warm ist und wärmt, wenn es kalt ist.

Merinofasern haben im Gegensatz zu klassischer Schurwolle einen viel dünneren Durchmesser, weshalb sie nicht kratzen. Die feine Merinowolle ist besonders weich und daher sehr angenehm zu tragen.

Solltest du sehr empfindlich sein, kann es jedoch sein, dass du selbst Merinowolle als kratzig empfindest. Dies trifft jedoch nur auf die wenigsten Leute wirklich zu. Viel nachteiliger ist die Empfindlichkeit von Wolle. Knötchenbildungen sind hier keine Seltenheit.

Auch beim Waschen muss man vorsichtig sein und das richtige Waschmittel benutzen um den natürlichen Fettgehalt der Woll-Fasern nicht zu zerstören.

Vorteile

  • Hohe Isolationsfähigkeit
  • Natürliche Schweißabsorbierung
  • Kaum Schweißgeruch

Nachteile

  • Material verfilzt nach mehrmaligem Tragen
  • Längere Trocknungszeiten
  • Höherer Preis

Ist es empfehlenswert Skiunterwäsche aus Baumwolle zu kaufen und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Ebenfalls zu den Naturfasern zählt die Baumwolle. Diese ist im Gegensatz zur Merinowolle schnell mit Feuchtigkeit vollgesaugt, klebt nass auf der Haut und trocknet nur sehr langsam. Zusätzlich isoliert sie nicht vor Kälte und speichert kaum Wärme.

Diese Kombination trägt dazu bei, dass Baumwolle zur Erzeugung von Thermowäsche ein äußerst ungeeignetes Material ist und daher nicht zum Kauf zu empfehlen ist.

Kaum noch ein Hersteller empfiehlt daher Sportwäsche aus reiner Baumwolle. Als erste Schicht, ist dieses Material nur geeignet, wenn die Innenseite des Shirts aus Polyester oder Polymere produziert wurde. Auch Beimischungen mit Baumwolle sind auf dem Markt. Reine Baumwoll-Skiunterwäsche wird nur noch äußerst selten gekauft.

Vorteile

  • Angenehmer Tragekomfort
  • Kühlt
  • Preiswert

Nachteile

  • Keine Schweißabsorbierung und somit schnell durchnässt
  • Trocknet sehr langsam
  • Hält nicht warm

Kunstfasern

Bei den Synthetikfasern gibt es grundsätzlich zwei Unterscheidungen. Einerseits gibt es die Chemiefasern aus natürlichen Polymeren, die chemisch bearbeitet werden. Beispiele dafür sind aus Zellulose gefertigte Fasern wie Viskose und Modal. Daraus werden oft dünne, seidige Stoffe hergestellt.

Trotz ihres angenehmen Tragekomforts auf der Haut, sind sie wenig robust. Andererseits gibt es die reinen Synthetikfasern aus synthetischen Polymeren wie Polyamid und Polyester. Gute synthetische Funktionsunterwäsche wird meist aus den letzteren Fasern oder aus Mischgewebe hergestellt. Häufig wird dabei auch Elasthan beigemengt.

Wodurch unterscheidet sich Skiunterwäsche aus Polyester und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Die meiste Funktionsunterwäsche besteht aus Polyester, da diese viele Vorteile mit sich bringt. Die Kunstfaser ist pflegeleicht, trocknet schnell und ist recyclebar. Außerdem wärmt das Material, lässt sich lange tragen und bleibt normalerweise formstabil.

Der Nachteil gegenüber Merinowolle liegt beim Schweißgeruch. Polyester stößt in Berührung mit Schweiß, sehr unangenehme Düfte aus. Daher werden die Polyesterfasern oftmals bereits bei der Herstellung chemisch behandelt, um den Schweißgeruch weitestgehend zu verhindern.

Ein großer Meilenstein ist die neue Technologie, bei der Silberionen zum Material dazugefügt werden, um das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien zu hemmen.

Problematisch könnte die Schweißfeuchtigkeit werden. Polyester nimmt fast keinen Schweiß auf, sondern leitet ihn nur weiter. Der kondensierte Wasserdampf im inneren des Materials bildet einen Feuchtigkeitsfilm auf der Haut, der nicht schnell verdunsten kann und dazu führt, dass du schneller zu frieren beginnst.

Vorteile

  • Wärmt, wenn Material gut aufbereitet ist
  • Guter Schweißtransport nach außen
  • Lange Verwendungsdauer

Nachteile

  • Unangenehmer Schweißgeruch
  • Material nimmt fast keine Feuchtigkeit auf
  • Material nicht sonderlich umweltfreundlich

Wodurch unterscheidet sich Funktionswäsche aus Fleece und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Fleece kann eigentlich als Unterpunkt zu Polyester gesehen werden, da es aus diesem weichen, flauschigen Polyestergewebe besteht, welches enorm atmungsaktiv ist. Außerdem hat Fleece ein tolles Verhältnis von isolierenden Eigenschaften zu Eigengewicht, vor allem wenn man es mit anderen Textilien, wie zum Beispiel Baumwolle vergleicht.

Der große Nachteil ist, dass Skiunterwäsche aus Fleece im Gegensatz zur Merinowolle schneller nach Schweiß riecht. Diese Schweiß-Bakterien bekommen auf Fleece besser einen Halt als auf Merinowolle.

Vorteile

  • Enorm atmungsaktiv
  • Angenehmer Tragekomfort
  • Bestes Verhältnis von Wärme zu Gewicht

Nachteile

  • Schneller Schweißgeruch
  • Neigung zu statischer Aufladung

Mischgewebe

Wodurch unterscheidet sich Thermowäsche aus Mischgewebe und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Damit die besten Eigenschaften von Natur- und Kunstfasern vereint werden können, werden die beiden Materialien oftmals kombiniert. Der Baumwollanteil sollte allerdings möglichst gering sein, um eine gute Atmungsaktivität zu gewährleisten.

Der Vorteil von Mischgewebe liegt darin, dass man die Thermounterwäsche in verschiedene Zonen aufteilen kann. Je nach Zone, kann dann das passende Material gewählt werden.

So können zum Beispiel Bereiche in denen man stärker schwitzt aus Kunstfasern gefertigt werden, da diese eindeutig schneller trocknen. Andere Bereiche hingegen, welche warm gehalten werden sollen, können aus Merinowolle gefertigt werden.

Elastan in Kombination mit Wolle und Baumwolle neutralisiert die Nachteile von Elastan. Diese sind unter anderem, dass die Synthetikfaser keine Feuchtigkeit aufnimmt und daher Schweiß nicht transportieren kann.

Ähnliche Verbesserungen werden bei Polyster, Polyamid und Polyacryl erzielt. Mischt man diese Fasern mit Wolle ist der Schweißtransport besser und der Schweißgeruch nimmt ab.

Vorteile

  • Bündelt die Vorteile der einzelnen Komponenten von Naturfasern und Kunstfasern
  • Silberionen zerstörten geruchsbildende Bakterien
  • Auf unterschiedliche Körperzonen kann individuell eingegangen werden

Nachteile

  • Nanosilberpartikel könnten gesundheitsschädlich sein

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Skiunterwäsche vergleichen und bewerten.

Um dich bei der Entscheidung, welche Skiunterwäsche du kaufen solltest zu unterstützen, haben wir dir im folgenden Absatz die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst. Dabei kannst du individuell bewerten, welches Kriterium für dich am wichtigsten ist, um die beste Skiunterwäsche für deine Anforderungen zu finden.

  • Tragegefühl
  • Passform
  • Kälteschutz & Wärmeisolierung
  • Qualität
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, Unterwäsche anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Tragegefühl

Der Tragekomfort ist von besonderer Bedeutung, da du die Skiunterwäsche ja doch einige Stunden am Stück tragen wirst und es daher wichtig ist, dass du dich darin wohl fühlst.

Zum Thema Tragegefühl ist es wichtig, dir folgende Fragen zu stellen: Ist die Unterwäsche angenehm weich auf der Haut oder doch eher kratzig und unangenehm? Wie ist der Gesamteindruck beim Tragen in Bezug auf das Material, den Schnitt und die Verarbeitung?

Nimm dir bei diesem Punkt wirklich genug Zeit und probiere unterschiedliche Skiunterwäschen an, um diejenige zu finden, die dir am meisten zusagt.

Passform

Ziemlich gleich einher mit dem Tragegefühl geht die Passform. Skiunterwäsche sollte dir wirklich gut passen, da du dadurch eine bessere Bewegungsfreiheit hast und deinen Lieblingssport uneingeschränkt ausüben kannst.

Bei der Passform geht es hauptsächlich um den richtigen Schnitt. Besonders wichtig ist auch zu beachten, ob der Schnitt Druckstellen verursacht. Dies deutet auf eine zu enge Passform hin.

Außerdem spielt die Dicke der Funktionswäsche eine große Rolle. Ist das Material zu dick und/oder zu komprimiert, so schränkt es dich in deiner Bewegungsfreiheit ein.

Dies kann nicht nur ärgerlich für dich sein, sondern zusätzlich auch extrem gefährlich. Kannst du dich nicht gut bewegen, wirst du auch nicht allzu schnell reagieren können, sollte etwas passieren.

Aus diesen Gründen ist der Passform eine nicht unwichtige Bedeutung zuzuschreiben.

springender Sportler in Thermounterwäsche

Deine Skiunterwäsche sollte dir optimale Bewegungsfreiheit bieten (Bildquelle: 123rf.com / 64678967).

Kälteschutz & Wärmeisolierung

Besonders an kalten Wintertagen ist warme Funktionsunterwäsche ein wahrer Lebensretter. Dabei geht es nicht primär um die Dicke, sondern viel mehr um den richtigen Stoff gegen die Isolation gegen Kälte.

Außerdem solltest du wie weiter oben bereits erwähnt, darauf achten, ob die Wäsche atmungsaktiv ist und ob sie bei körperlicher Anstrengung die Hitze reguliert und Schweiß und Feuchtigkeit gut ableitet.

Dieses Kriterium ist meist erst direkt auf der Piste testbar und deshalb wohl das am schwierigsten messbare Kaufkriterien, zum Thema Skiunterwäsche.

Qualität

Die Qualität der Funktionsunterwäsche lässt sich durch das richtige Zusammenspiel aus Material, Verarbeitung, Passform und vor allem Tragekomfort bestimmen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kälteschutz. Nur wenn alles wirklich passt, wirst du dich in deiner neuen Skiunterwäsche auch wirklich wohl fühlen und diese auch gerne tragen.

Die Qualität der Verarbeitung sieht man vor allem nach mehrmaligem Waschen und Tragen: Ist die Verarbeitung gleich gut wie am Anfang? Lösen sich die Nähte? Wird der Stoff steif, porös oder löchrig?

Gerade bei diesem Produkt zahlt es sich daher aus in qualitativ hochwertige Produkte zu investieren, an dem du länger eine Freude hast, anstatt mehrere billige Garnituren zu kaufen, welche du dann sowieso im Kasten vergammelt lässt.

Qualität steht deutlich über Qualität – dies solltest du bei der Investition in ein neues Skiunterwäsche Set besonders beachten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis kannst du nur durch ausreichend Recherche feststellen. Wichtig ist hierbei die Frage zu beantworten, ob Tragegefühl, Passform, Kälteschutz & Wärmeisolierung und Qualität im Einklang mit dem Preis stehen.

Schlechte Qualität zu Wucherpreisen kaufen, kannst du ganz einfach durch ausreichend Recherche vor dem Kauf, verhindern.

Ob man es nun eher entspannt oder komprimiert mag, eine Naturfaser oder eine Kunstfaser auf der Haut mag, einen dünnen oder etwas dickeren Stoff bevorzugt – all das ist individueller Geschmack und das kannst nur du für dich selbst entscheiden.

Trivia: Wissenswertes rund um das Thema Thermounterwäsche.

Wie häufig muss man Skiunterwäsche waschen?

Allgemein gilt: die Funktionswäsche sollte so selten wie möglich in der Waschmaschine gewaschen werden, um die feine Faserstruktur zu schonen.

Um dennoch Schweiß oder Dreck aus dem Textil zu lösen, kannst du die Thermounterwäsche kurz per Hand ausspülen. Hierbei sollte das Wasser maximal 30 Grad haben und die Textilien zum Schluss mit klarem Wasser ausgewaschen werden.

Durch das händische Ausspülen genügt es, die Funktionsunterwäsche nur nach ca. jedem dritten Tragen in die Waschmaschine zu tun.

Was muss ich beim Waschen von Funktionswäsche beachten?

Was du bei jedem Waschgang beachten solltest, ist wieder vom Material der Skiunterwäsche abhängig. Allgemein gültig ist jedoch, dass man keinen Weichspüler verwenden soll, da dadurch die Funktion der Skiunterwäsche beschädigt werden kann.

Funktionsunterwäsche aus Kunstfaser ist in der Regel pflegeleicht und bügelfrei. Sie wird bei 30° oder 40° gewaschen (dabei immer den Pflegehinweis auf dem eingenähten Etikett beachten).

Merino-Unterwäsche soll hingegen am besten in der Waschmaschine bei 30° gewaschen werden. Vorsicht ist geboten, sobald diese mit anderen Kleidungstücken gewaschen wird. Dabei müssen diese auf links gedreht werden und alle Reißverschlüsse geschlossen werden, damit sie keinen Schaden an der Merinowolle anrichten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Skiunterw%C3%A4sche


[2] https://www.planetsnow.de/know-how/skiunterwaesche-materialkunde-und-kauftipps.703454.6.htm

Bildquelle: 123rf.com / 51834698

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