Willkommen bei unserem großen Snowboard Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Snowboards. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Snowboard zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Snowboard kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Snowboard ist ein als Sportgerät für den Winter dienendes Brett, das für das Gleiten auf Schnee verwendet wird. Dieses gibt es in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Profilen.
  • Grundsätzlich kannst du zwischen vier verschiedenen Arten von Snowboards unterscheiden, zu denen das All-Mountain Board, das Freeride Board, das Freestyle Board und das Splitboard gehören. Jede Art hat seine individuellen Vor- und Nachteile.
  • Jede Art richtet sich jeweils nach einem bestimmten Einsatzbereich. Je nachdem, wo du lieber unterwegs bist und wie gut du fahren kannst, eignet sich eines der vier Snowboardarten besser für dich.

Snowboard Test: Das Ranking

Platz 1: Burton Clash Snowboard

Das Clash ist ein All-Mountain Snowboard von Burton. Es ist ein Brett für alle Einsatzbereiche und für jedes Terrain geeignet. Dadurch dass dieses Modell von Burton so einsatzflexibel ist und einen weichen Flex hat, ist es gerade für Anfänger geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Profil / Shape / Flex

Das Burton Clash ist durch seinen Aufbau und seine Eigenschaften ein Brett für alle Einsatzbereiche. Durch das Flat Top bekommt dieses Modell eine stabile Lauffläche und leichte Rockerelemente sorgen dafür, dass das Brett verspielter und fehlerverzeihender wird.

Das Brett hat durch den driectional Shape einen besseren Auftrieb und gibt dir auch somit mehr Kontrolle in jedem Terrain. Die Tail ist etwas länger als die Nose und sorgt dafür, dass im Tail mehr Pop konzentriert wird. Das macht dieses Board zu einem perfekten Allrounder.

Der Flex ist bei diesem Modell von Burton komplett symmetrisch, was für mehr Gleichgewicht und Vielseitigkeit sorgen soll. Auch weil gerade das Brett mit einem Flex von 2 sehr weich ist, verkantet es weniger leicht im Schnee.

Kern / Base

Der Super Fly® Core macht das Snowboard leichter und die Base sorgt für mehr Widerstandsfähigkeit. Der Super Fly® Core sorgt für weniger Gewicht und eine höhere Reaktionsfähigkeit, ermöglicht durch eine Sandwichbauweise aus harten und weichen Holzarten.

Es soll dadurch auch noch einen besseren Auftrieb im Tiefschnee und mehr Kraft sowie Pop im Park versichert werden. Durch die SqueezeboxTechnologie hast du außerhalb deiner Füße etwas härtere Zonen, die für einen Energietransfer zwischen Nose und Tail und für einen sanften Flex zwischen der Bindung sorgen.

Durch die extrudierte Base wird das Brett widerstandsfähiger und ist einfacher zu reparieren. Das Board ist easy zu handhaben und erfordert wenig Instandhaltung.

Bindungssystem

Das Clash besitzt das spezielle Channel Bindungssystem von Burton. Bei dieser Art von System wird die Bindung auf einer Schiene befestigt und du hast dadurch unendlich viele Möglichkeiten die Bindung in Sachen Stance und Grad zu verstellen.

Fahrerlevel

Das Burton Clash ist ein Anfängerboard mit dem sich einfach und leicht die ersten Grundlagen des Snowboardens erlernen lassen. Dieses Modell von Burton ist wie gemacht für Anfänger.

Durch das Flat Top ist es einfach zu fahren und wegen dem weichen symmetrischen Flex verkantet es nicht so schnell. Ob auf der Piste oder im Park, für die ersten Grundlagen des Snowboardens ist es einfach zu handhaben.

Kundenbewertungen
Wir haben hier einmal einige Kundenbewertungen und Reviews zusammengefasst die wir im Netz zum Burton Clash gefunden haben. Dabei sind diese 3 Punkte positiv aufgefallen:

  • Fehlerverzeihend
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Geeignet für Anfänger

Das Burton Clash scheint ein Board für Anfänger zu sein. Es verreißt und verkantet nicht so schnell und auch durch die extrudiert Base ist das Board vom Preis etwas billiger, was aber nicht seine Leistung reduziert. Für das erste Snowboard sowie ersten Snowboard Versuch ist das Clash auf jeden Fall leistbar.

Diese 2 Punkte sind an dem Modell negativ aufgefallen und wurden bemängelt:

  • Pipe und große Kicker
  • Schnelles Fahren

Das Burton Clash mag zwar ein All-Mountain Board sein und in vielen Bereichen überzeugt es auch. Dennoch wird des Öfteren bemängelt, dass es nicht geeignet ist für aggressiveres Fahren sowie für die Halfpipe und größere Kicker. Auch durch den weichen Flex gerät das Board beim etwas schnelleren Fahren ins Flattern.

“FAQ”
Ist das Burton Clash für die ersten Versuche im Park geeignet?

Für die ersten Versuche ist dieses Modell von Burton auf alle Fälle ausreichend. Wenn du aber Fortschritte machst und beim Park bleiben willst oder dich steigern möchtest, ist ein anderes Modell für den Park sicher besser geeignet als das Burton Clash.

Gibt es das Burton Clash auch als Wide Board zu kaufen?

Ja wenn man ein etwas breiteres Board sucht ist das Burton Clash eine gute Wahl. Es ist auch in den Größen 157w, 160w und 164w als breiteres Brett erhältlich.

Ich will mein Snowboard jetzt das erste mal wachsen. Da wollte ich wissen welche Arten es von Wachs gibt und was da besser geeignet ist?

Also da gibt es Kaltwachs und Heißwachs. Das Kaltwachs auf den Belag sprühen oder reiben. Der Nachteil ist nur, dass es nicht so effizient ist und du ca. nach einem Tag nichts mehr von dem Wachs spürst. Das Heißwachs wird mit dem Bügeleisen aufgetragen und hat einfach den Vorteil das es länger hält und effizienter ist.

Platz 2: Burton Genie Snowboard

Das Burton Genie ist ein All-Mountain Snowboard und ist wie gemacht für Anfänger. Das Profil sowie der Flex versprechen fehlerverzeihende und verspielte Eigenschaften. Es ist stabil und super geeignet für die ersten Versuche im Park sowie auf der Piste. Für jedes Terrain geeignet steht dem Spaß am Berg nichts mehr im Wege.

Redaktionelle Einschätzung

Shape / Profil / Flex

Der Aufbau sowie die Eigenschaften des Burton Genie machen es zu einem perfekten Allrounder. Durch ein Flaches Profil bietet das Burton Genie Stabilität und ein kontrolliertes Fahrgefühl.

Nose sowie Tail sind weiter in Richtung der Füße angehoben und versichern so eine verkantungsfreie und sichere Abfahrt. Das Flat Top Profil ist leicht zu fahren und ist für jedes Terrain und für jeden Einsatzbereich geeignet

Dieses Modell hat einen symmetrischen Shape und Flex und ist daher in einfach zu steuern und zu lenken in alle Fahrtrichtungen, sowohl forward als auch switch. Dadurch ist es ein parkgeeignetes Brett. Es kann aber genau so gut im Tiefschnee sowie auf der Piste verwendet werden.

Das Burton Genie gehört zu den etwas weicheren Brettern von Burton und ist daher sehr fehlerverzeihend und einfach zu fahren. Es ist nicht nur drehfreudiger und wendiger sondern auch easy zu beherrschen.

Kern / Base

Mit dem FSC™ CERTIFIED FLY® 900G CORE besitzt das Genie den klassischen Kern von Burton. Die Extruded Base sorgt für ein widerstandsfähiges Board. Das 900G-Modell von Burton mit klassischen durchgehenden Holzkern sorgt für ein super leichtes Fahrgefühl. Durch den Kern wird das Gewicht um 10% reduziert, ohne Auswirkung auf die Flexibilität oder den Pop zu haben.

Durch die Squeezebox Technologie hast du außerhalb deiner Füße etwas härtere Zonen, die für einen Energietransfer zwischen Nose und Tail und für einen sanften Flex zwischen der Bindung sorgen.

Das Burton Genie hat eine extrudierte Base, die schnell und einfach zu pflegen ist. Diese Art von Base sorgt für eine einfache Instandhaltung und macht das Board für jeden Einsatzbereich und jedes Terrain geeignet.

Bindungssystem

Das Genie besitzt das spezielle Channel Bindungssystem von Burton. Bei dieser Art von System wird die Bindung auf einer Schiene befestigt und du hast dadurch unendlich viele Möglichkeiten die Bindung in Sachen Stance und Grad zu verstellen.

Fahrerlevel

Dieses Snowboard von Burton ist ein gutes Brett für Anfänger aber es verspricht genau so viel Spaß für fortgeschrittene Fahrer. Durch das Flat Top ist es einfach zu fahren und wegen dem weichen symmetrischen Flex verkantet es nicht so schnell. Es ist wie gemacht für die ersten Versuche im Park und auf der Piste, aber es hilft dir genauso wenn du dich steigern willst.

Kundenbewertungen
Wir haben hier einmal einige Kundenbewertungen und Reviews zusammengefasst die wir im Netz zum Burton Genie gefunden haben. Dabei sind diese 3 Punkte positiv aufgefallen:

  • Jibboard
  • Flexibilität
  • Fehlerverzeihend

Das Burton Genie wird im Netz immer wieder als tolles Jibboard beschrieben. Gerade durch seine Flexibilität sorgt das Genie für ein müheloses Fahrgefühl bei Rails und Boxen. Es wird als ein verspieltes Brett, das sehr fehlerverzeihend ist angepriesen.

Diese 3 Punkte sind an dem Modell negativ aufgefallen und wurden bemängelt:

  • Kantenhalt
  • Halfpipe
  • Pop

Im Netz ist vor allem der Kantenhalt kritisiert worden, gerade wenn es um einen vereisten Untergrund geht. Da das Burton Genie keine Camberelemente enthält ist es zwar sehr fehlerverzeihend bietet aber nur wenig Halt an den Kante. Dadurch ist es auch nicht wirklich für die Halfpipe geeignet. Es ist auch negativ aufgefallen, dass es im Vergleich zu anderen Modellen von Burton eher weniger Pop aufweist.

“FAQ”
Ich überlege mir für meine ersten Snowboardversuche das Burton Genie zuzulegen und wollte wissen ob ich dann eigentlich Garantie auf das Genie Snowboard habe?

Ja bei Burton hast du auf alle Snowboards mit dem Channel System von 2014 oder danach eine 3 jährige Garantie. Dabei wird dein Board bei Problemen repariert oder sogar ersetzt.

Ich wollte mir passende Burton Boots zum Genie kaufen und habe jetzt unter meinen zwei Favoriten einmal ein Paar zum Schnürren und ein Paar mit Schnellschnürsystem. Jetzt wollte ich fragen welche Vorteile einfache Boots zum Schnürren haben?

Obwohl es jetzt immer mehr Boots mit dem Schnellschnürsystem gibt, haben herkömmliche Boots zum Schnürren noch immer den Vorteil, dass du den Druck einfach viel präziser anpassen kann. Deswegen greifen viele Snowboard eben immer noch zu dem klassischen Schnürsystem zurück.

Wie viel kostet so einen Burton EST Bindung für das Channel System?

Je nach Qualität so um die 176 Euro bis 400 Euro.

Platz 3: K2 Standard Snowboard

Das Standard von K2 ist ein All-Mountain Board und so für alle Einsatzbereiche und für jedes Terrain geeignet. Es ist ein zuverlässiger Begleiter am Berg und durch sein Profil sowie Shape und Flex ist es gerade geeignet für den ersten Versuch im Park oder auf der Piste. Fehlerverzeihende Eigenschaften und ein leichtes Fahrgefühl versprechen ein Brett, das für Anfänger bis Fortgeschrittene passend ist.

Redaktionelle Einschätzung

Profil / Shape / Flex

Das K2 Standard hat ein Flat Top Profil und Directional Shape welche gute Voraussetzungen für Park und Piste sind. Der weiche Flex macht das Brett fehlerverzeihender und drehfreudiger.

Dadurch dass das Board vollkommen mit der Lauffläche auf dem Schnee aufliegt ist es einfach Kurven zu machen ohne zu verkanten. Das Flat Top Profil sorgt für sicheres und stabiles Fahren und hilft dabei schnellere Fortschritte in jeder Art von Terrain zu machen.

Das K2 Standard hat einen Directional Twin Shape, was dazu führt dass das Board mehr Stabilität und einen besseren Auftrieb im Tiefschnee bekommt. Du kannst mit diesem Board sowohl Piste als auch im Backcountry fahren und durch seine symmetrische Form ist es auch hervorragend für den Park tauglich.

Mit einem Flex von 3 gehört das K2 Standard zu den etwas weicheren Boards. Es ist so fehlerverzeihender und drehfreudiger als härtere Bretter.

Kern / Base

Das K2 Standard hat einen W1 Kern der aus Vollholz besteht und eine extrudierte Base die für mehr Widerstandsfähigkeit sorgt. Dieses Modell von K2 besitzt einen lebendigen Vollholzkern der ein müheloses und flexibles Fahrgefühl verspricht.

Durch den Vollholzkern ist das ganze Brett mit Energie und Pop geladen, aber der Kern gibt dennoch genügend Stabilität und reagiert auf leichte Gewichtsverlagerungen. Eine extrudierte Base sorgt für eine einfache Instandhaltung und macht das Board für jeden Einsatzbereich und jedes Terrain geeignet.

Bindungssystem

Das K2 Standard ist mit einem 2×4 disc Bindungssystem ausgestattet. Bei dem 2×4 Disc System wird die Bindung mit jeweils 4 Schrauben auf dem Brett montiert. Dabei sind immer jeweils 2 Inches zwischen den zwei Reihen und 4 Inches zwischen den Löchern der jeweiligen Reihe.

Fahrerlevel

Das K2 Standard ist ein Anfängerboard, geeignet für die ersten Versuche im Park oder auf der Piste. Das Standard Modell von K2 ist ein weiches Brett, das sehr fehlerverzeihend reagiert. Genau das macht es gerade zu einem guten Anfängerboard. Durch sein symmetrisches Profil ist es wie gemacht für die ersten Versuche im Park und hilft dir, dich schnell zu steigern.

Kundenbewertungen
Wir haben hier einmal einige Kundenbewertungen und Reviews zusammengefasst die wir im Netz zum K2 Standard gefunden haben. Dabei sind diese 3 Punkte positiv aufgefallen:

  • Geeignet für Anfänger bis Fortgeschritten
  • Einfach zu fahren
  • Fehlerverzeihend

Dieses Modell wird besonders für ein leichtes und wendiges Fahrgefühl gelobt. Es verkantet nicht so leicht und ist gerade für Anfänger aber auch für fortgeschrittene Fahrer geeignet.

Dieser Punkt ist an dem Modell negativ aufgefallen und wurde bemängelt:

  • Geschwindigkeit

Das K2 Standard ist nicht das schnellste Board seiner Art, was im Netz manchmal als negativ befunden wurde.

“FAQ”
Ist das K2 Standard nur für Anfänger geeignet oder ist es auch dann ein passendes Brett wenn man schon einige Male auf dem Snowboard gestanden ist?

Grundsätzlich ist es auch geeignet wenn du schon ein etwas erfahrener Snowboarder bist. Wenn du aber dich in einem bestimmten Bereich (Piste, Park, Backcountry) verbessern und schnelle Fortschritte sehen willst, dann ist ein anderes Modell sicher passender für dich.

Gibt es das K2 Standard auch als Wide Board zu kaufen?

Nein leider nicht. Als Alternative kannst du aber Boots kaufen, die eine verringerte Sohlenlänge haben. So sollte das K2 Standard auch passen.

Ich wollte mir jetzt zu meinem neuen K2 Standard neue Boots kaufen und wollte wissen mit welchem Preis ich da ca. rechnen muss?

Das kommt jetzt ganz auf die Qualität und die Marke an. Du musst aber mindestens mit 90 Euro rechnen.

Platz 4: AIRTRACKS Snowboard Komplett Set / DIRTY BRUSH Wide Rocker

Platz 5: Burton Herren Snowboard Trick Pony

Platz 6: AIRTRACKS Snowboard Komplett Set / ANOTHER WORLD CARBON Wide Rocker

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Snowboard kaufst

Was kostet ein Snowboard?

Snowboards gibt es generell in allen Preisklassen wobei die Untergrenze bei einem Brett für Erwachsene meist bei 200 Euro und bei einem Kinderboard bei 140 Euro liegt. Legst du sehr viel Wert auf Qualität oder hast du spezielle Vorstellungen kann es natürlich auch etwas teurer werden. Hast du dich zum Beispiel für ein Splitboard entschieden, musst du mit einem Preis ab ca 600 Euro rechnen.

Du solltest auf alle Fälle immer auf Angebote achten. In vielen Sportgeschäften werden Kombis angeboten, wo du Board und Bindung oder sogar noch Boots dazu in einem Paket bekommen kannst zu einem niedrigeren Preis.

Wo kann ich ein Snowboard kaufen?

Ein einfaches Board bekommst du eigentlich in fast jedem herkömmlichen Sportfachgeschäft. Wenn du jedoch auf gute Beratung zählst und vielleicht auf der Suche nach einem etwas teureren und besseren Brett bist, empfiehlt es sich ein Shop aufzusuchen der sich auf den Bereich Boardsport spezialisiert hat.

Die bekanntesten Boardsportshops in Österreich sowie Deutschland sind Blue Tomato und Planet Sports. Du kannst natürlich auch in einen Shop des Herstellers gehen wobei dort die Ware meist etwas teurer ist.

Was ist die richtige Länge und Breite des Brettes?

Die Länge des Snowboards hängt grundsätzlich von vier Faktoren ab:

  • Deiner Größe
  • Deinem Gewicht
  • Dem Einsatzbereich
  • Deinen persönlichen Präferenzen

Etwas längere Bretter zeichnen sich vor allem durch ihre Stabilität aus und sind gut geeignet fürs Powdern (Tiefschneefahren). Kürzere Bretter wiederum sind viel wendiger und flexibler und sind hervorragende Begleiter für einen Tag im Park. Diese Tabelle zeigt grobe Richtlinien, die dir helfen sollen ein Board mit der richtigen Größe zu wählen.

Körpergröße Körpergewicht Snowboard-Größe
147 cm 50-55 kg 128-136 cm
152 cm 52-62 kg 133-141 cm
158 cm 60-65 kg 139-147 cm
163 cm 65-70 kg 144-152 cm
168 cm 67-75 kg 149-157 cm
173 cm 72-79 kg 154-162 cm
178 cm 76-85 kg 159-167 cm
183+ cm 80-87+ kg 160+ cm

Die Breite des Brettes hängt wiederum von deiner Schuhgröße und deinen Präferenzen ab. Hast du etwas kleinere Füße solltest du dir überlegen in ein schmäleres Board zu investieren.

Snowboard Frau

Natürlich spielen deine Vorlieben und der Einsatzbereich auch eine wichtige Rolle. Bist du viel im Backcountry unterwegs, ist ein breiteres Brett besser geeignet für dich. Magst du es jedoch schnell und liebst es zu carven, dann ist sicherlich ein schmäleres Board passender für dich. (Foto: Hamish Duncan / unsplash.com)

Sind deine Füße jedoch größer ist ein etwas breiteres Board besser für dich geeignet. Ab einer Schuhgröße von 44 gibt es speziell angefertigte Bretter die ein bisschen breiter sind.

Welches Profil ist das richtige für mich?

Unter Profil versteht man verschiedenen Arten von Vorspannungen die ein Snowboard haben kann.

Im Allgemeinen wird zwischen vier verschiedenen Typen von Vorspannungen unterschieden:

  • Camber
  • Rocker
  • Flat
  • Hybrid

Der Camber hat eine positive Vorspannung was dafür sorgt, das dass Board nahe der Nose sowie dem Tail jeweils im Kontakt mit dem Schnee kommen. Dieses Profil gibt dem Brett mehr Stabilität und Sicherheit, hat aber den Nachtteil, dass du schneller mal im Schnee verkantest als mit einem anderen Profil.

Das Rocker Board hat wiederum eine negative Vorspannung und hat somit die Kontaktfläche mit dem Schnee in der Mitte des Brettes. Dadurch wird das Board wendiger und drehfreudiger. Diese Art von Konstruktion wir daher meist beim Fahren von Rails und Boxen (Jibben) im Park verwendet.

Wie der Name Flat schon sagt, liegt diese Art von Brett vollkommen mit der Lauffläche auf dem Boden auf. So vereint es manche Vorteile von Rocker und Camber und vermeidet einige Nachteile der beiden Konstruktionen.

Das Hybrid Board ist eine Mischung aus Camber und Rocker und unterscheidet sich wieder in drei verschiedenen Typen:

  • Hybrid mit Camberelementen
  • Hybrid mit Rockerelementen
  • Hybrid Flat

Bei diesen Profiltypen werden einfach die Vorteile von zum Beispiel einem Rocker hervorgehoben und die Nachteile verringert.

Expertentipp
„Leichte Bretter sind zwar leichter und lebendiger zu fahren, halten bei Steinkontakt im Geländer aber auch weniger aus. Daher nicht all zu „leicht“ gehen.“
Experte für Snowboarden

Wie finde ich den passenden Shape?

Der Shape eines Boards ist die Form von oben betrachtet. Dabei werden wieder zwischen vier verschiedenen Formen unterschieden:

  • Twin
  • Directional Twin
  • Directional
  • Tapered

Ein Twin Shape Snowboard hat eine vollkommen symmetrische From. Das heißt, dass sowohl Nose als auch Tail dieselbe Form sowie Länge haben. Diese Art von Shape findest du meistens bei den Freestyle Boards, da diese Art gerade für den Park geeignet ist.

Das Directional Twin Board unterscheidet sich vom Aussehen kaum vom herkömmlichen Twin. Der Unterschied liegt im Tail, welches bei diesem Shape etwas härter ist als die Nose und der Rest des Brettes. Das sorgt dafür, dass du nicht nur im Park sondern auch abseits der Piste deinen Spaß haben kannst.

Bei einem Directional Shape ist die Nose meist länger als das Tail, dadurch bekommt das Board mehr Stabilität und einen besseren Auftrieb im Tiefschnee. Dieses Board ist gerade dann geeignet, wenn du dich nicht nur auf einen Einsatzbereich beschränken möchtest. Du kannst mit diesem Board sowohl Piste als auch im Backcountry fahren.

Beim Taprered Brett wird das Board Richtung Tail etwas schmäler und ist eigentlich wie gemacht fürs Freeriden. Gerade weil das Brett Richtung Nose breiter wird verspricht es einen starken Auftrieb im Tiefschnee.

Was ist der richtige Flex?

Wenn man vom Flex spricht, meint man die Härte oder Weiche des Brettes. Grundsätzlich wird der Flex mit 1 für weich bis 10 für hart angegeben. Freestyle Boards sind zum Beispiel meist weichere Bretter und eignen sich auch hervorragend für Anfänger.

All-Mountain Boards variieren von weich bis hart und Freeride Bretter haben einen härteren Flex. Je nach dem welcher Flex dir mehr zusagt oder je nach dem wo du später mal am Berg unterwegs bist, eignet sich ein härteres oder ein etwas weicheres Brett für dich.

Entscheidung: Welche Arten von Snowboards gibt es und welches ist das richtige für dich?

Es gibt grundsätzlich vier verschiedene Arten von Snowboards:

  • All-Mountain Board
  • Freeride Board
  • Freestyle Board
  • Splitboard

Jedes dieser Art richtet sich nach einem bestimmten Terrain und bringt somit für jedes Brett gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Je nach dem wo du lieber mit deinem Brett unterwegs bist, eignet sich eine andere Art von Snowboard für dich.

In diesem Abschnitt wollen wir dir dabei helfen herauszufinden welche Art von Snowboard zu dir passt bzw. was dein bevorzugter Einsatzbereich ist. Dazu stellen wir dir alle vier Arten von Snowboards vor und zählen deren Vorteile sowie Nachteile auf.

Was zeichnet das All-Mountain Board aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Das All-Mountain Board ist, wie es schon der Name sagt, ein Brett für alle Einsatzbereiche. Egal ob auf der Piste oder im Tiefschnee das All-Mountain Board ist für jedes Terrain geeignet.

Vorteile

  • Einsatzflexibel
  • Ideal für Anfänger
  • Für alle Level geeignet

Nachteile

  • Sehr allgemein

Gerade dadurch, dass dieses Brett so einsatzflexibel ist und für jedes Fahrerlevel herangezogen werden kann, ist es auch für Anfänger sehr empfehlenswert.

Wenn du jedoch schon deinen Riding Style gefunden hast und die Frage nach dem Einsatzbereich schon gelöst hast, wirst du wohl auf eine andere Art zurückgreifen, da das All-Mountain Board zwar für jedes Terrain geeignet aber jedoch nicht unbedingt passend ist, wenn man sich für einen Einsatzbereich spezialisieren will.

Was zeichnet das Freeride Board aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Wenn du vor allem im Backcountry und im Tiefschnee unterwegs bist ist ein Freeride Board genau das richtige Brett für dich. Die Form bei dieser Art von Brett ist nicht symmetrisch. Also die Nose (das fordere Ende des Boards) ist grundsätzlich länger als das Tail (hintere Ende des Boards).

Vorteile

  • Geeignet für Backcountry
  • Auftrieb im Tiefschnee
  • Entlastung hinteres Bein
  • Stabil

Nachteile

  • Nicht geeignet für Park
  • Switchfahren wird erschwert
  • Wendigkeit geht verloren

Die asymmetrische Form des Freeride Boards ermöglicht einen besseren Auftrieb im Tiefschnee und sorgt für eine Entlastung des hinteren Beines. Dabei wird meistens die Bindung etwas zurück versetzt montiert um das Gewicht nach hinten zu verlagern und damit ein Versinken der Nose zu verhindern.

Bretter zum Freeriden sind auch meist etwas länger, was Stabilität gewährleisten soll. Die Länge des Brettes nimmt dem Board aber auch die Wendigkeit und dadurch, dass die Nose etwas länger ist als das Tail, wird das Swtichfahren (Rückwärtsfahren) erschwert und somit ist das Freeride Board auch nicht geeignet für den Park.

Was zeichnet das Freestyle Board aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Das Freesyle Board ist für all jene die den Park zu ihrem Zuhause machen. Egal ob Rails, Boxen oder Kicker, das Freestyle Board ist das richtige Brett für den Park. Diese Art von Brett zeichnet sich vor allem durch seine symmetrische Form aus.

Also sowohl Nose als auch Tail haben die gleiche Form sowie Länge. Ein weiteres Merkmal des Freestyle Boards ist die Größe. Meist sind sie etwas kürzer als zum Beispiel ein Freeride Board.

Vorteile

  • Geeignet für den Park
  • Vorwärts- sowie Rückwärtsfahren
  • Wendig und flexibel
  • Für Anfänger geeignet

Nachteile

  • instabil
  • Nicht geeignet für schnelles Fahren und carven

Durch die Symmetrische Form ist es möglich sowohl vorwärts als auch rückwärts zu fahren, und die Kürze des Brettes macht das Board wendiger und auch flexibler. Darüber hinaus ist das Freestyle Board auch interessant für Anfänger, da die Wendigkeit und die Flexibilität das Brett fehlerverzeihender machen.

Das Freestyle Board ist jedoch auch etwas instabiler und oft nicht gedacht für sehr schnelles Fahren, da es durch seine etwas kleinere Größe leichter ins Flattern kommt. Durch die wendigen und verspielten Eigenschaften macht das Freestyle Board aber leider auch einige Abstriche bezüglich Kantenhalt und ist somit nicht wirklich fürs Carven gedacht.

Was zeichnet das Splitboard aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Das Splitboard ist eine besondere Art von Brett, dass sich von den anderen Arten besonders dadurch unterscheidet da du es in zwei separate Ski teilen kannst. Es ist vor allem für das Backcountry geeignet. Für den Aufstieg wird das Brett in zwei Ski geteilt. Oben am Gipfel werden die zwei Ski wieder zu einem Board zusammengefügt.

Vorteile

  • Für lange Touren geeignet

Nachteile

  • Nicht für Park und Piste

Dadurch dass man das Splitboard in zwei Ski teilen kann ist es gerade für längere Touren geeignet, und man vermeidet die lange Schlange vorm Skilift. Das Splitboard ist wie gemacht für Leute die Tiefschneefahren mit Skitouren vereinen möchten, doch für die Piste und den Park ist es eher ungeeignet.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Snowboards vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt wollen wir dir zeigen wie du Snowboards bewerten und vergleichen kannst. So wird es dir leichter fallen eine Auswahl zu treffen und dein perfektes Board zu finden. Dabei gehen wir genauer auf die nachstehend genannten fünf Kaufkriterien ein:

  • Einsatzbereich
  • Fahrerlevel
  • Größe
  • Base
  • Bindungssystem

Im nachfolgenden Text beschreiben wir jede der Kriterien etwas genauer und du wirst bemerken, welche Faktoren, wenn es um den Kauf eines Brettes geht, für dich relevant sind.

Der Einsatzbereich

Beim Snowboarden kannst du generell zwischen drei Einsatzbereichen unterscheiden:

  • Piste
  • Park
  • Backcountry

Je nachdem wo du lieber mit deinem Brett unterwegs bist, wirst du auch dein Snowboard anhand bestimmter Eigenschaften auswählen.

Wenn du zum Beispiel gerne Piste fährst und du es liebst zu carven oder etwas schneller zu fahren, ist es von Vorteil wenn du nach einem Board mit einer positiven Vorspannung, also einem Camber, Ausschau hältst. Dieser wird dir einen guten Kantenhalt und Stabilität geben, die du für die Piste brauchst.

Beim Shape kommt es darauf an, ob du es auf der Piste etwas verspielter haben möchtest oder doch eher auf Carves und Turns stehst. Für die erste Variante ist ein directional twin shaped Board sicher die bessere Wahl für dich. Bei der zweiten Variante eignet sich jedoch ein directional shape.

Wenn der Park aber dein zuhause ist, dann ist ein twin shaped Board auf jeden Fall ein Kaufkriterium. Die symmetrische Form des Brettes ermöglichen dir das Switchfahren sowie das Erlernen oder Ausführen von Switchtricks, welche einen großen Bestandteil der heutigen Tricks ausmachen.

Snowboard Mann

Beim Profil kommt es wiederum darauf an, ob du lieber jibbst oder Kicker springst. Ein Rocker Board eignet sich auf alle Fälle gut für Rails und Boxen. Dieses Profil gibt dem Brett eine lockere und verspielte Art, die auch sehr technische Tricks einfach wirken lässt. (Foto: Karl Köhler / unsplash.com)

Bei großen Kickern oder beim Pipefahren ist ein Camber passender. Dieser ist einfach aggressiver und hat mehr Kantenhalt als ein Rocker. Fährst du Rails und Boxen genauso gerne wie Kicker, eignet sich eine Mischung (Flat, Hybrid) der beiden Konstruktionen am besten für dich.

Wenn du leidenschaftliche gerne powderst und viel im Backcountry unterwegs bist, dann solltest du dir überlegen ein Freeride Board zuzulegen. Dabei ist ein Brett mit einem directional oder tapered Shape genau die richtige Wahl für dich. Beim Profil eignet sich am besten eine positive Vorspannung wobei ein Hybrid oder Rocker auch keine schlechte Wahl sind.

Das Fahrerlevel

Natürlich ist es wichtig ein Snowboard zu wählen, dass deinem Fahrerlevel entspricht. Dabei wird grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Levels unterschieden:

  • Anfänger
  • Fortgeschritten
  • Profi

Für Anfänger ist ein Rocker empfehlenswert, da dieser einfach fehlerverzeihender ist. Der Nachteil dabei ist, dass beim Rocker Griffigkeit verloren geht. Deswegen sind Mischform sowie Flat und Hybrid ein guter Kompromiss wenn du etwas mehr Griff im Schnee haben möchtest.

Das perfekte Anfängerboard sollte auf alle Fälle einen weicheren Flex haben, da Fehler so besser ausgeglichen werden können. Der Camber ist dann eher für fortgeschrittene Fahrer gedacht, die schon wissen wie sie mit einem etwas aggressiveren Board umgehen können.

Wenn du schon etwas besser fahren kannst und schon einige Snowboardtrips hinter dir hast oder vielleicht schon ein Profi bist, sind eigentlich alle Bretter für dich geeignet. Dann kommt es einfach nur noch auf deine persönlichen Präferenzen und deinem Einsatzbereich an.

Die Größe

Wenn du verschiedene Snowboardmodelle miteinander vergleichst ist es sehr wichtig auf die Größe zu achten, denn die Hersteller lassen ihrer Modelle immer nur in bestimmten Größen produzieren.

Wenn du also schon eine Idee hast wie groß dein Brett sein sollte und du schon einige Modelle die dir zusagen im Kopf hast, solltest du auf jeden Fall prüfen ob diese Snowboards auch in deiner Größe erhältlich sind. Dabei schaust du am besten auf die Webseite des Herstellers. Dort müsste beim Modell dabei stehen in welchen Größen es erhältlich ist.

Viele Hersteller hängen hinter der Größe noch ein „w“ hinten dran. Dies sind spezielle Größen für Leute mit etwas größeren Füßen. Ob bestimmte Modelle als Wide Board erhältlich sind kannst du auch auf der Homepage des Herstellers prüfen.

Wenn du dir nicht sicher bist welche die richtige Boardgröße für dich ist, kannst du nochmal zum Abschnitt „Ratgeber“ zurückgehen. Dort haben wir dir eine Tabelle bereitgestellt die dir dabei helfen soll deine richtige Größe zu finden.

Die Base

Die Base ist der Belag an der Unterseite des Snowboards, welcher sich durch die Herstellung und durch seine Eigenschaften unterscheidet. Generell wird zwischen zwei verschiedenen Typen von Board Bases unterschieden:

  • Extruded Base
  • Sintered Base

Der Extrudierte Belag ist in der Herstellung etwas billiger und wird deswegen auch meist für Beginner Boards herangenommen. Auch für Rails und fürs Street Snowboarding ist ein Brett mit einer Extruded Base besser geeignet, da sie einfach widerstandsfähiger und einfacher zu reparieren ist. Ein Nachteil ist, dass dieser Art von Belag im Schnee langsamer ist und das Wachs hält nicht so lange wie bei einer gesinterten Base.

Die Sintered Base ist eher für Bretter für fortgeschrittene Fahrer gedacht. Sie ist etwas teurer, dafür hält das Wachs länger und du bist schneller im Schnee unterwegs. Der Nachteil ist, dass beim gesinterten Belag die Reparatur aufwendiger und mit höheren Kosten verbunden ist.

Das Bindungssystem

Es ist wichtig zu wissen, dass es grundsätzlich zwei unterschiedliche Befestigungsvarianten der Bindung an das Snowboard gibt:

  • Channel System
  • 4×4 Disc System
  • 2×4 Disc System

Dabei musst du beachten, dass zum Beispiel eine Bindung mit einem Channel System auch nur mit einem Brett kompatibel ist, welches auf dasselbe System ausgerichtet ist.

Das Channel System ist ein Bindungssystem von Burton und setzt voraus, dass wenn du ein Burton Snowboard kaufst, du auch eine passende Burton Bindung dazu benötigst. Bei dieser Art von System wird die Bindung auf einer Schiene befestigt und du hast dadurch unendlich viele Möglichkeiten die Bindung in Sachen Stance und Grad zu verstellen.

Snowboard Piste

Beim traditionellen 4×4 Disc System wird die Bindung mit jeweils 4 Schrauben auf dem Brett montiert. Dabei sind immer jeweils 4 Inches zwischen den zwei Reihen und 4 Inches zwischen den Löchern der jeweiligen Reihe. (Foto: Johannes Waibel / unsplash.com)

Die meisten Snowboardhersteller verwenden dieses System und es ist deswegen mit fast jedem Board kombinierbar. Das 2×4 Disc System ist fast gleich wie das 4×4 System, nur dass eben die Löcher in den jeweiligen Reihen nur 2 Inches auseinander sind.

Wenn du dich für ein Burton Snowboard entschieden hast, aber doch lieber eine Bindung eines anderen Herstellers haben möchtest, gibt es noch die Möglichkeit eine Adapterdisk zu kaufen. Diese sollte eine Kompatibilität sicherstellen. Perfekt auf das Channel System abgestimmt sind aber jedoch nur die EST Bindungen von Burton.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Snowboard

Das Snowboard richtig montieren

Wenn du die Bindung deines Snowboards montieren möchtest, musst du drei Dinge beachten.

  • Du musst herausfinden ob du Goofy oder Regular fährst
  • Du solltest wissen wo auf dem Brett und in welchem Abstand du die Bindung montierst
  • Und du musst die Bindungswinkel passend einstellen

Um herauszufinden ob du Goofy (mit dem rechten Fuß vorne) oder Regular (mit dem linken Fuß vorne) fährst, stellst du dich einfach gerade hin und lässt dich von einem Freund von hinten leicht stoßen. Das Bein das zuerst nach vorne tritt, ist das Bein welches auch beim Snowboarden vorne stehen wird.

Dein Stance bzw. dein Bindungsabstand wird generell so eingestellt wie es dir am angenehmsten ist. In der Regel gilt: ein etwas breiterer Stance bietet mehr Stabilität als ein wenig breiterer. Eine Faustregel besagt auch, dass die Knie beim Beugen immer über den Füßen liegen sollten.

Die richtige Bindungsposition sowie der richtige Bindungswinkel hängen sehr stark von deinem Einsatzbereich und Präferenzen ab. Bist du viel im Park unterwegs, ist eine zentrierte Bindungsposition und ein Duck-Stance (negativer Winkel hinten, positiver Winkel vorne) von Vorteil.

Beim Freeriden wiederum ist es besser, die Bindung von der Boardmitte aus etwas nach hinten zu platzieren und den hinteren Bindungswinkel flacher und den vorderen etwas steiler einzustellen.

Das Snowboard richtig pflegen und lagern

Um dein Snowboard möglichst lang verwenden zu können, solltest du es richtig pflegen und lagern. Dazu gehört eine trockene Lagerung und regelmäßiges Waxes und Pflegen.

Am besten lagerst du dein Brett in einem Raum der dunkel und trocken ist. Trockene Kellerräume oder Dachböden eignen sich gut dafür. Es sollten aber in dem Lagerraum nicht allzu hohe Temperaturschwankungen geben, denn das könnte Rost verursachen.

Du solltest dein Board auch regelmäßig waxen und wenn das Brett nach der letzten Abfahrt noch nass ist, abtrocknen. Durch das Waxen bleibt die Gleitfähigkeit des Brettes erhalten und durch das Abtrocknen vermeidest du Rost an den Kanten.

Eine kurze Geschichte des Snowboardens

Das Snowboarden entstand in den 1960er Jahren in Lake Michigan. Dort feierten Sherman Poppen und seine Familie gerade Weihnachten. Während Sherman draußen im Schnee mit seinen Kindern spielte kam ihn eine Idee:

Er nahm die neuen Ski seiner Tochter, band diese zusammen und surfte so durch den Schnee. So erfand Sherman Poppen das Snurfing und legte damit den Anfang der Geschichte des Snowboardens fest.

In den darauffolgenden Jahren fingen einige Leute an, Snowboards herzustellen. Darunter auch Jack Burton, der nicht nur das erste Board mit Bindung baute, sondern auch eine der erfolgreichsten Snowboardfirmen gründete (Burton Snowboard Company).

Anfangs war Snowboarden nicht sehr beliebt und in den meisten Skiresorts verboten. Doch nach dem Börsencrash 1987, der Wirtschaftsprobleme mit sich brachte, blieben die Skipisten leer und man öffnete die Skigebiete auch für Snowboarder. So gewann Snowboarden an Beliebtheit und wurde auch in Europa bekannter.

In den nächsten Jahren stiegen immer mehr Skifahrer aufs Snowboarden um und weitere Wettbewerbe wurden ausgetragen. 1998 gelang ein großer Durchbruch: Snowboarden wurde erstmals bei den Olympischen Spielen zugelassen und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.skiinfo.de/news/a/581425/snowboarding–die-geschichte-einer-lebensphilosophie


[2] https://www.blue-tomato.com/de-DE/page/buyersguide-snowboard-snowboards/


[3] https://www.skatedeluxe.com/blog/de/wiki/snowboarding/snowboards/

Bildquelle: spinheike / pixabay.com

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