Willkommen bei unserem großen Snowboardschuhe Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Snowboardschuhen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Snowboardschuhe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Snowboardschuhe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Snowboardschuhen die weichen Softboots und die sogenannten Hardboots (= Schalenschuh, ähnlich wie Skischuhe). Die Wahl deines nächsten Schuhs hängt zum Großteil von deinem Fahrstil ab.
  • Das oberste Kriterium beim Kauf deiner neuen Boots ist die richtige Größe. Mit durchgestreckten Beinen solltest du die Spitze des Boots leicht berühren. Wenn du in die Knie gehst, sollte das nicht mehr der Fall sein.
  • In der Regel kannst du drei verschieden Schnürsystemarten voneinander unterschieden: Die klassische Schnürung, Schnellschnürsysteme und BOA.

Snowboardschuhe Test: Das Ranking

Platz 1: Firefly C20 Snowboard Schuh

Der C20 von FIREFLY ist ein Anfängerboot der vor allem durch sein Preis/Leistungs-Verhältnis besticht. Sein Außenschuh ist aus PVC bzw. Mesh, dadurch ist er langlebig und atmungsaktiv. Er besitzt einen elastischen Wadeneinsatz und medium Flex.

Er hat keine technisch herausragende Dämpfung verbaut, sondern nur eine Gummilaufsohle, die rutschfest und dämpfend sein soll. Aber sein herausnehmbarer, genähter Innenschuh ist sehr bequem zu tragen und dank zusätzlichem Schnürsystem genau anpassbar.

Redaktionelle Einschätzung

Leistungsstufe

Schon auf Grund seines top Preis/Leistungs-Verhältnis bietet sich der C20 besonders Anfängern und Gelegenheitsboardern an. Auch der mittelharte Flex sollte für sie kein Problem sein.

Bist du ein fortgeschrittener Boarder der gerne etwas schneller und sportlicher unterwegs ist, sollte der Boot von FIREFLY nicht deine erste Wahl sein. Mit ihm bekommst du zwar guten Halt und bist bequem unterwegs, technische Meisterleistungen darfst du für diesen Preis aber nicht erwarten.

Bauart / Flex / Fahrstil

Mit dem C20 hat FIREFLY einen Sofboot mit mittelhartem Flex auf den Markt gebracht, der vor allem für gemütliches Fahren auf der Piste oder im Gelände entwickelt wurde.

Schnelles Carven und flotte Abfahrten auf verschneiten Tiefschneehängen sind ebenso wenig seine Stärken wie eine ausgedehnte Session im Park. Solltest du aber generell nur auf der Piste unterwegs sein und noch an deiner Technik feilen, bzw. eher auf Komfort stehen als auf Performance und Technik, ist der C20 das perfekte Modell für dich.

Schnürsystem

Beim C20 von FIREFLY erwartet dich das gute alte, klassische Schnürsystem, wie wir es auch von normalen Schuhen kennen. Das binden sollte somit kein Problem darstellen, da du es wahrscheinlich tagtäglich machst.

Das einzige Problem ist, dass diese Old-school-Variante immer wieder Gefahr läuft sich während dem Fahren zu lockern. Aber durch erneutes Binden sollte sich auch dieses Problem in den Griff bekommen lassen.

Innenschuh und Sohle

Der genähte Komfortinnenschuh des C20 bietet dir sicheren Halt und gute Unterstützung. Das sollte dir langanhaltende Tage auf dem Board ermöglichen, ohne dass du Probleme bekommst. Die Sohle ist aus Gummi versichert dir Grip auf jedem Untergrund.

Der C20 wurde von FIREFLY mit einem einfachen Komfortinnenschuh ausgestattet, der über eine zusätzliche Schnürung verfügt um dir perfekten Halt zu bieten. Seine Außensohle besteht aus dickem Gummi und dämpft somit einige harte Schläge ab. Um diesen Preis kann man sich keine ausgeklügelte Dämpfung in der Sohle erwarten, aber auch die Gummisohle wird ihren Job erledigen.

Kundenbewertungen
Wie viele andere Wintersportartikel wurde auch der FIREFLY C20 noch nicht allzu häufig von Kunden bewertet. Aber auch hier lassen sich einige wenige Rezensionen positiv zusammenfassen.

Dabei loben die Käufer öfter:

  • das Preis/Leistungs-Verhältnis
  • das Tragegefühl
  • die Einfachheit des An- und Ausziehens
  • die gute Verarbeitung

Besonders gelobt wird der C20 eben wegen seines grandiosen Preis/Leistungs-Verhältnis. Es muss jedoch gesagt werden, dass Rezensionen die sich auf dieses Preis/Leistungs-Verhältnis beziehen, zu einem Zeitpunkt abgegebn wurden, zu dem der Boot noch günstiger war. Aber auch bei einem Preis von knapp unter 100 Euro, zählt der C20 noch immer zu den günstigen UND guten Boots. Ebenfalls positiv hervorgehoben werden sein angenehmes Tragegefühl und seine gute Verarbeitung.

Aber auch diese positiven Rezensionen haben einige wenige Kritikpunkte.

Bemängelt wird bspw. seine Schnürung, diese ist einigen zu lasch, sie wünschen sich ein moderneres System. Bei falscher Schnürung und oder „Problemfüßen) würde aber auch ein solches keinen guten Halt bieten. Deswegen empfehlen dir wie immer die Anprobe in einem Fachgeschäft.

“FAQ”
Fällt die Größe des Schuhs genau aus oder ist er etwas kleiner/größer geschnitten?

Der C20 fällt etwas kleiner als angegeben aus, wir empfehlen dir also den Schuh circa eine Nummer größer zu kaufen.

Platz 2: Burton MOTO Snowboardschuhe

Der Burton MOTO ist DER Verkaufsschlager unter den Snowboardboots. Leichter und wärmer als die meisten unter ihnen und mit Tragekomfort vom ersten Tag an. Er bietet dir vor allem Komfort und ist einfach handzuhaben und das zu einem guten Preis.

Mit seinem unkomplizierten Schnürsystem erspart dir der MOTO viel Zeit zwischen Hütte und Lift. Deine Füße werden mit dem Total Comfort Design verwöhnt, jede Erschütterung wird von der DynoLite Außensohle abgedämpft.

Redaktionelle Einschätzung

Leistungsstufe

Burton hat versucht einen Snowboardboot zu entwickeln, der sich vor allem an Anfänger aber auch bereits fortgeschrittene Boarder richtet. Das ist mit dem MOTO mehr als gelungen.

Solltest du aber bereits ein guter Boarder sein dann ist der MOTO von Burton auch für dich geeignet, er bietet dir ausreichend Halt. Und, mal ehrlich, wer bevorzugt nicht einen bequemen Schuh gegenüber eines unbequemen.

Bauart / Flex / Fahrstil

Der MOTO verbessert dir als einer der weichsten und fehlerverzeihendsten Boots das Snowboarden auf dem ganzen Berg. Mit diesem Softboot solltest du nirgends schmerzende Füße bekommen, aber auch schnellere Schwünge sind für ihn kein Problem.

Der MOTO ist weich, bequem und verzeiht dir einige Fehler. Auch das macht ihn zu einem perfekten Einsteigermodell. Mit ihm kannst du guten Gewissens überall deine Schwünge ziehen, ob Piste, Park oder im Gelände macht dabei keinen Unterschied.

Natürlich gibt es für jedes einzelne Terrain spezielle und teilweise auch geeignetere Boots. Einen solchen Allrounder wirst du aber schwer finden. Er bietet dir bei all deinen Tätigkeiten genügend Unterstützung und erledigt seine Aufgaben sehr gut.

Schnürsystem

Beim MOTO hat Burton sein bewährtes Speed Zone Schnürsystem eingesetzt. Die schlanke Schnürsenkelführung verbessert den Halt und macht darüber hinaus die Schnürsenkel langlebiger.

Durch eine getrennte Schnürung für den jeweils unteren und oberen Bereich ermöglicht Burton dir genaueste Anpassung an deinen Fuß. Geschnürt wird mit extra von Burton entwickelten Laces auf welche es sogar lebenslange Garantie gibt​.

Die kraftvolle, unauffällige Speed Zone-Schnürung lässt dich den MOTO blitzschnell schnüren. Diese kraftvolle und schnelle Schnürung bedeutet für dich nicht nur besseren Halt, sondern auch mehr Rebound-Effekt und das alles mit weniger Aufwand.

Innenschuh und Sohle

Bereits ab dem ersten Tag bietet dir der MOTO ein eingetragenes Gefühl. Möglich wird das durch Total Comfort – eine spezielle Konstruktion, die direkt ein bequemes Tragegefühl bereitstellt. Aber auch seine DynoLite Außensohle bietet dir erstklassige Dämpfung, besseres Boardfeeling und verlässlichen Halt.

Der MOTO bietet dir, wie viele andere Boots von Burton, den durch Wärme verformbare Imprint 1 Innenschuh. Zusätzlich besitzt er ein EVA Fußbett und bietet somit dauerhafte Stoßdämpfung. In den Innenschuh ist eine Schnürung integriert die durch ein innenliegendes Schnürsenkelschloss für besten Halt sorgt.

In diesem Burton-Boot wurde eine wärmereflektierende Sleeping Bag Folie verbaut. Sie fängt deine Körperwärme an den Füßen ein und strahlt sie dorthin zurück, so bleiben sie auch bei kalten Temperaturen wohlig warm.

Die Sohle des MOTO besteht aus einem speziellen Dämpfungsgemisch, das besonders gegen wiederholte Krafteinwirkungsschocks und niedrige Temperaturen hilft. Das verwendete Material wurde so entwickelt, dass es langanhaltende Schockabsorption gewährleistet​.

Kundenbewertungen
Die Rezensionen des Burton MOTO fallen zu einem großen Teil positiv aus. Genauer gesagt bewerten ihn knapp 80 % mit fünf oder vier Sternen.

Dabei loben die Kunden folgendes immer wieder:

  • Das ausgeklügelte Schnürsystem
  • Der super bequeme Innenschuh
  • Die Füße bleiben immer warm
  • Das Standing der Marke Burton an sich
  • Das sehr gute Fahrgefühl

Besonders hervorheben möchten wir für dich, das ausgeklügelte Schnürsystem. Sitzt man am Lift oder an der Bar, dann kann man den Schuh einfach und schnell lockern. Dazu musst du nur die vier Seilzüge pro Boot aufziehen und schon solltest du locker in deinem Boot stehen. Dies ist im Normalfall auch mit dicken Handschuhen problemlos möglich.

Umgekehrt wird der MOTO auch wieder mit nur drei Griffen pro Boot angezogen. Ein Zug am Innenschuh, einer für die untere und eine für die obere Schnürung des Außenschuhs. So kannst du den Schuh perfekt an dich anpassen. Wer es härter mag, darf auch mal kräftig an den Seilzügen ziehen.

Aber es gibt auch einige wenige negative Rezensionen, insgesamt wurde er nur von 10 % aller Kunden mit einem oder zwei Sternen bewertet.

  • Der Schuh fällt sehr klein aus
  • Er bietet im Fersenbereich wenig bis gar keinen Halt

Laut einigen Käufern soll der MOTO sehr klein ausfallen. Solltest du ihn dir zulegen, empfehlen wir dir ihn mindestens eine bis sogar zwei Nummern größer zu wählen. Wie immer ist eine persönliche Anprobe natürlich das beste Mittel für eine gute Entscheidung.

Andere Kunden bemängeln einen zu geringen Halt im Fersenbereich. Unserer Meinung nach sollte es sich in diesem Fall um eine falsche Schnürung, eine falsche Größe oder aber die falsche Bindung handeln. Im Normalfall sollte der MOTO dir ausreichend Halt in allen Bereichen bieten.

“FAQ”
Mit welcher Sohle ist der MOTO ausgestattet?

Der Burton MOTO wurde mit einer DynoLite Außensohle ausgestattet, sie bietet dir neben sehr guter Dämpfung auch Rutschfestigkeit auch auf eisigem Untergrund.

Platz 3: Burton Invader 2017 Snowboardschuh

Mit großartigem Komfort und einem sehr weichen Flex wirst du mit dem am einfachsten zu fahrenden Schuh der Snowboardwelt du den ganzen Berg erobern. Höchstwahrscheinlich wirst du die Pisten oder das Gelände gar nicht mehr verlassen wollen.

Einfach, komfortabel und langlebig, das sind die Merkmale die den Schuh von Burton ausmachen. Er strotzt vor Eigenschaften, nicht zuletzt dem Total Comfort Design, mit dem er sich sofort gut eingetragen anfühlt.

Redaktionelle Einschätzung

Leistungsstufe

Mit dem Invader richtet sich Burton vor allem an Anfänger. Besonders am Anfang deiner Snowboardkarriere wirst du nicht auf den Komfort des Invaders verzichten wollen. Auch auf Grund seines guten Preises ist er auch für Neulinge geeignet.

Der Invader ist einer der weichsten Boots auf dem Markt und schmiegt sich deinen Füßen auch wegen seinem Total Comfort Design perfekt an. Willst du ein wenig technischer unterwegs sein oder brauchst einen härteren Schuh, dann wirst du mit dem Invader wahrscheinlich keine Freude haben.

Bauart / Flex / Fahrstil

Burton hat mit dem Invader einen sehr weichen Sofboot für alle Terrains entwickelt. Sein angestammtes zuhause ist zwar entweder der Park oder die Piste, aber auch abseits der Pisten lässt sich mit ihm Freude haben.

Legst du aber Wert auf schnelle und technisch anspruchsvolle Abfahrten, dann ist der Invader nicht dein nächster Boot. Auf Grund seines sehr weichen Flex und der Tatsache, dass es sich hier um einen Softboot handelt, ist er grundsätzlich nicht für sportliche Boarder geeignet. Bist du aber meist gemütlich unterwegs und lässt dich auch manchmal im Park blicken, dann ist der Invader ein guter Boot für dich

Schnürsystem

Keine komplizierten Drähte, Spulen oder Griffe – beim Invader erwartet dich ein klassisches Schnürsystem – old school par excelence. Auch wenn es schon ein altes System ist, es hat sich behauptet und das nicht ohne Grund.

Zwar gibt es heutzutage einige andere Schnürsysteme die cooler erscheinen, doch dem guten alten klassischen Schnürsystem kann keiner das Wasser reichen. Mit keinem anderen kannst du die Festigkeit so genau bestimmen wie mit diesem. Es besteht aber auch immer die Gefahr einer Lockerung.

Innenschuh und Sohle

Der Invader besticht mit Imprint™ 1 Innenschuh, einer DynoLite Außensohle und Total Comfort Technologie. Er bietet dir präzise Anpassung an deinen speziellen Fuß und langanhaltendet Dämpfung. Auch der Schutz gegen Nässe von außen ist erstklassig.

Der Imprint 1 Innenschuh bietet eine leichte und dauerhafte Stoßdämpfung. Außerdem lässt er sich durch Hitzeeinwirkung auch von dir selbst verformt und so perfekt an deinen Fuß angepasst werden. Leichte Power Panels sorgen zusätzlich für einen gleichbleibenden und langanhaltenden Flex.

Großartige Dämpfung, überlegenes Boardfeeling und perfekter Halt in einer leichteren Konstruktion als sonst. Die Sohle besteht aus einem Dämpfungsgemisch, das speziell zum Schutz gegen wiederholte Krafteinwirkungsschocks und niedrige Temperaturen entwickelt wurde​.

Schon ab dem ersten Tag an, besticht der Invader mit eingetragenen Gefühl. Grund dafür ist die Total Comfort Technologie – eine Konstruktion, die direkt ein bequemes Tragegefühl bereitstellt. Mittlerweile werden alle Burton Boot Zungen mit schneefesten Innenverstärkungen konstruiert, damit bleibt dein Fuß warm und trocken.

“FAQ”
Der Burton Invader wurde, ähnlich wie anderes Wintersportequiptment, erst wenige Male bewertet. Plattformübergreifend sind die Meinungen über den Invader aber zu 70 % positiv.

Besonders gelobt wird er von den Käufern für:

  • das Design
  • die Bequemlichkeit
  • die gebotene Wärme
  • die Einfachheit des Ein- und Ausstiegs
  • und die einfach Schnürung

Kunden empfinden es im Allgemeinen als sehr angenehm wie leicht sich der Boot von Burton an- und ausziehen lässt. Auch das Tragegefühl wird des öfteren gelobt, der Invader sei sehr bequem und lässt keine Druckstellen aufkommen.

Einige der Rezensionen enthalten aber auch ein paar Kritikpunkte, dies sind jedoch recht selten bzw. recht einfach zu lösen.

Besipielsweise wurde der Halt nur als ausreichend beschrieben, dies ist bei einem Modell wie diesem – weicher Flex, auf Komfort ausgelegt und „nur“ klassische Schnürung – aber nicht weiter verwunderlich. Auch die Größenangaben empfinden einige als problematisch, anscheinend fällt der Schuh sehr klein aus. Deswegen empfiehlt es sich, ihn eine bis zwei Nummern größer zu kaufen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Snowboardschuh kaufst

Snowboardschuhe, oft auch nur Boots genannt, sind neben deinem Board der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Im Winter verbringst du viel Zeit in ihnen, denn auch ohne Board bewegst du dich mit deinen Snowboardschuhen.

Solltest du dir das englische Video nicht anschauen wollen, werden wir dir im Folgenden dasselbe auf deutsch und verschriftlicht präsentieren.

Damit du die Saison nicht nur überstehst, sondern auch komfortabel über die Runden bringst, haben wir alle wichtigen Infos rund um den Bootkauf zusammengetragen und für dich aufbereitet.

Welche verschiedenen Snowboardschuhtypen gibt es und wie finde ich den richtigen für mich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Arten von Snowboardschuhen:

  • die weichen Softboots und
  • die sogenannten Hardboots (= Schalenschuh, ähnlich wie Skischuhe)

Es ist sehr wichtig, dass du zuerst festlegst wo du mit deinem Boot unterwegs bist, bzw. was du mit ihm vor hast. Bist du eigentlich IMMER im Gelände oder Park unterwegs, greif zum Softboot. Sind die pickelharte Piste und relative kurze Schwünge dein Leben, dann ist der Hardboot das richtige für dich.

Sofboots eignen sich nur für eine Softbindung, die sich durch eine flexible Fußplatte und eine gute Polsterung auszeichnet. Softboots an sich besitzen auch eine Polsterung, die unterschiedlich stark ausfallen kann und bieten eine deutlich größere Bewegungsfreiheit als Hardboots.

Abhängig von seinem Einsatzgebiet und deinen individuellen Vorlieben wirst du dich für einen weicheren oder festeren Schuh entscheiden. Je härter der Schuh, desto größer ist die Kraftübertragung. Und umgekehrt lässt sich ein weicher Schuh besser kontrollieren.

Hardboots unterscheiden sich von einem Skischuh

nur durch den spitzeren Winkel sowie einer stabileren Sohle. Hardboots glänzen vor allem durch eine sehr gute Kraftübertragung auf das Board. Aber trotz ihres hohen Tragekomforts können bei ungeübten Snowboardern schnell Ermüdungserscheinungen auftreten.

Die Wahl deines nächsten Schuhs hängt großteils von deinem Fahrstil ab. Freestyler und Freerider entscheiden sich meist für Softboots, wohingegen Racer und Carver die härtere Variante bevorzugen.

Skischuhe als Softboots

Es gibt Soft- und Hardboots bei Snowboardschuhen. Softboots sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl und mehr Bewegungsfreiheit.

So findest du die richtige Größe für deine Boots:

Das oberste Kriterium beim Kauf deiner neuen Boots ist die richtige Größe. Deine Mondopoint-Größe ist dabei eine gute Orientierung. In vielen Sportfachgeschäften liegen Vergleichstabellen aus, die sich auf normale Schuhgrößen beziehen. Auch wir wollen dir eine ähnliche Tabelle bieten:

Schuhgröße EU Schuhgröße UK Mondopoint
35,5 3 22,5
36 3,5 23
37 4 23,5
37,5 4,5 24
38 5 24,5
39 5,5 25
39,5 6 25,5
40 6,5
41 7 26
41,5 7,5 26,5
42 8 27
42,5 8,5 27,5
43 9 28
44 9,5 28,5
44,5 10
45 10,5 29
46 11 29,5
46,5 11,5 30
47 12 30,5
48 12,5 31

Mit durchgestreckten Beinen darfst du die Spitze des Boots mit den Zehen nur leicht berühren. Wenn du in die Knie gehst, sollte das nicht mehr der Fall sein. Achte dabei darauf, dass die Ferse fest sitzt und sich nicht nach oben bewegt.

Softboots können sich im Laufe der Zeit etwas dehnen, darauf solltest du schon beim Kauf achten. Wird der Softboot nicht eng genug gewählt, kann es nach einiger Zeit zu so starkem Ausweiten kommen, dass das die Präzision und Fahreigenschaften beeinflusst.

Wo kann ich meinen nächsten Snowboardschuh kaufen?

Auch wenn heutzutage vieles über das Internet gekauft wird, für den Snowboardschuhe ist es meist nicht die optimale Plattform. Um perfekten Halt zu gewährleisten, empfiehlt es sich in ein Fachgeschäft zu gehen und sich dort von einem Experten beraten zu lassen.

Natürlich ist es möglich sich vorab im Internet zu informieren oder nach einer Beratung im Fachgeschäft im Internet nach dem besten Preis zu suchen. Die Hauptauswahl sollte aber nach Möglichkeit im Geschäft geschehen, auch weil es dort möglich ist den Schuh einige Minuten Probe zu tragen und ein wenig auszutesten.

Die bekannten Sportgeschäfte bieten meist schon ab Herbst die neuesten Modelle zum Verkauf an. Je nachdem welches Geschäft sich in deiner Nähe befindet, empfehlen wir dir, nach Möglichkeit eines mit einem möglichst großen Sortiment zu wählen.

Zum Beispiel:

  • Intersport
  • Hervis
  • Sport 2000
  • SportScheck
  • uvm.

Die allerbeste Möglichkeit bieten naheliegenderweise Fachgeschäfte direkt in einem Skigebiet. Dort ist es oft möglich den Schuh gleich auf der Piste auszuprobieren und je nach Bedarf noch einmal umzusteigen. Da diese meist kleine regionale Geschäfte sind, oder einfach kleine Ableger der großen Geschäfte, können wir dir hier keine speziellen Shops empfehlen.

Snowboardschuhe fürs Snowboarding im Schnee

Für ein unvergleichlich atemberaubendes Gefühl beim Snowboardfahren sind die richtigen Schuhe extrem wichtig. Nehm dir deshalb beim Kauf genug Zeit, um anhand unserer Kriterien den richtigen Snowboardschuh zu finden. (Quelle: Free-Photos / Pixabay.com)

Was kostet mich ein Snowboardschuh?

Das hängt natürlich ganz von deinem ausgewählten Boot ab. Je nachdem wie „professionell“ dein Schuh ist, wird er auch etwas teurer werden. Jedoch bekommst du gute Modelle, vor allem am Ende der Saison oder im Winterschlussverkauf bereits um unter 200 Euro.

Preislich günstige aber qualitativ passende Snowboardboots bewegen sich um die 100 Euro. Um diesen Preis kann man keinen High-Tech-Boot erwarten, aber für den Gelegenheitsboarder ist das allemal ausreichend.

Solltest du öfter auf der Piste sein, empfiehlt es sich, ein bisschen mehr auszugeben. Aber keine Sorge, auch bessere Modelle bekommst du schon relativ günstig ab einem Preis von ca. 170 Euro. Topmodelle sind natürlich etwas teurer. Topboots bewegen sich zwischen 250 und 450 Euro. In diese Preisklasse fallen meist auch die Hardboots, welche perfekt für den Racer in dir geeignet sind.

Snowboardboot Preis
Einsteigermodelle um ca. 100 €
Gute Softboots ab ca. 170 €
Topmodelle und Hardboots  250-450 €

Die Preisangaben beziehen sich in diesem Fall auf Herstellerpreise, für neue Modelle noch vor Saisonbeginn. Solltest du einen günstigen Zeitpunkt erwischen, kannst du dir einiges an Geld ersparen. Gegen Ende der Saison ist die Auswahl meist nicht mehr die Größte, aber man kann bis zu 50 % sparen.

Entscheidung: Welche Arten von Snowboardschuhen gibt es und welche sind die richtigen für dich?

Wie du bereits festgestellt hast, gibt es zwei Hauptarten von Snowboardboots:

  • Softboots
  • Hardboots

Vorab sollte erwähnt werden, dass in den meisten Fällen Softboots bevorzugt werden. Egal ob Anfänger oder Profi: Der klassische Softboot ist in den meisten Fällen die richtige Wahl. Der Hardboot ist eher als gesonderte Kategorie anzusehen und kommt nur in seltenen Fällen, wie beim Racen oder Slalom zum Einsatz.

Im folgenden Abschnitt gehen wir sowohl auf die Besonderheiten, als auch auf die Einsatzgebiet der verschiedenen Snowboardschuhe genauer ein. Dabei stellen wir deren Vorteile und Nachteile übersichtlich gegenüber.

Wie funktioniert ein Softboot und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Softboots passen sich in den meisten Fällen optimal an deine Füße an. Viele Hersteller liefern ihre Boots mit der Möglichkeit, den Innenschuh an deine Füße anzupassen. So lässt sich eine optimale Passform mit einer guten Kraftübertragung kombinieren.

Hier sorgen Ratschenbindungen für eine harmonische Verbindung zwischen dem Board und deinen Füßen. Hauptsächlich können diese Snowboardschuhe durch das Schnürsystem und den Flex (Härtegrad) untereinander unterschieden werden.

Wichtig bei deiner Kaufentscheidung ist der Flex. Dieser sagt dir, wie weich oder wie hart dein Boot ist. Je nachdem, ob du im Bereich Freestyle, Freeride, Allmountain oder Boardercross unterwegs bist, brauchst du einen harten oder einen weichen Snowboardschuh.

Ein weicher Snowboardschuh gibt dir mehr Bewegungsfreiheit. So hast du ein besseres Gefühl in deinen Füßen. Das ist wichtig, wenn du viel im Funpark auf „Rails“ oder „Boxen“ unterwegs bist.

Mit einem weicheren Boot gelingt dir eine präzisere Ausführung deiner Tricks. Hier kommen Fachbegriffe wie „Tweaken“, „Pressen“ und „Bonen“ ins Spiel. Anders gesagt: Mit einem weichen Snowboardboot, die einen Flex bis Stufe 5 aufweisen, kannst du deine Tricks mit viel Style präsentieren.

Aber Achtung: Bei großen Sprüngen sind allzu weiche Boots nicht geeignet. Bei geringeren Geschwindigkeiten sind sie zwar fehlerverzeihend, aber wenn du sehr schnell unterwegs bist fehlt dir die nötige Stabilisation im Sprunggelenk.

Hingegen bietet dir ein steifer/harter Snowboardschuh (ab einem Flex von 5) einen besseren Halt und mehr Stabilität im Sprunggelenk. Das ist wichtig, wenn du große Kicker (Schanzen) fährst oder mit einer hohen Geschwindigkeit unterwegs bist.

Dadurch, dass dein Snowboardboot weniger Spielraum zulässt, kannst du gezielt Druck auf deine Kanten ausüben. So behältst du auch bei einem schnellen Kantenwechsel stets die Kontrolle. Dies ist insbesondere für die Disziplinen Boardercross, Freeride, All Mountain und im Funpark auf großen Schanzen wichtig.

Die Besonderheiten von einem weichen und einem harten Flex im Überblick:

Weicher Flex:

  • Fehlerverzeihend
  • Bewegungsfreiheit
  • Besseres Boardgefühl

Harter Flex:

  • Stabilität
  • Kantendruck
  • Mehr Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten

Obwohl Softboots fast immer die beste Wahl sind, gibt es dennoch einen Nachteil. Dieser ist ein Kompromiss aus optimalen Komfort und Lebensdauer. Softboots verschleißen sehr schnell. Deshalb empfiehlt es sich einen etwas steiferen Schuh zu kaufen, da dieser nach ein paar Tagen auf der Piste ohnehin weicher wird.

Vorteile

  • Angenehmer Tragekomfort
  • Optimal für fast alle Disziplinen
  • Ausreichend Stabilität

Nachteile

  • Relativ kurze Lebensdauer

Wie funktioniert ein Hardboot und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Hardboot ähnelt dem klassischen Skischuh. Wie der Name bereits verrät, besitzt dieser eine harte Außenschale aus Kunststoff. Hier kommen spezielle Alpinbindungen zum Einsatz.

Diese ähneln der abgespeckten Form von handelsüblichen Skibindungen, haben aber den Vorteil, dass sie über keinen Federzugmechanismus verfügen. Dadurch bleiben deine Füße stets mit dem Board verbunden.

Auch die Wahl des Boards ist mit dem Hardboot eingeschränkt. So kommen nur spezielle Renngeschosse in Frage. Diese sind deutlich länger und schmäler als Boards, die mit der weichen Variante gefahren werden. Hardboots sind ausschließlich für Raceboards oder Carvingboards gedacht.

In diesen Snowboardschuhen besitzen deine Füße kaum Bewegungsfreiheit. Dadurch kannst du enormen Druck auf die Kanten deines Brettes ausüben. Vor allem im Bereich Slalom und Carving benötigst du maximalen Kanteneinsatz. So gelingen dir auch bei eisigen Bedingungen enge Kurven in Bauchlage.

Im Gegensatz zu den Softboots kostet diese Variante mehr Geld, aber die Lebensdauer eines Hardboots ist dafür deutlich länger.

Vorteile

  • Direkter Kontakt zur Kante
  • Hohe Stabilität
  • Lange Lebensdauer

Nachteile

  • Teurer
  • Keine Bewegungsfreiheit

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Snowboardschuhe vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien du deine Snowboardschuhe vergleichen kannst. Dadurch sollte es für dich leichter sein dich zu entscheiden und deinen perfekten Boot auszuwählen.

Grundsätzlich handelt es sich dabei um:

  • die Leistungsstufe
  • die Bauart, den Flex, deinen Fahrstil
  • das vorhandene Schnürsystem
  • den Innenschuh und die Sohle

In den nächsten Absätzen, erfährst du was es mit den einzelnen Merkmalen auf sich hat und wie du sie in deine Entscheidung miteinbeziehen solltest.

Leistungsstufe

Auf der Piste sind viele verschiedene Leute unterwegs, vom Anfänger bis zum (Fast)Profi ist alles dabei. Um deinen Tag auf oder abseits davon so angenehm wie möglich zu gestalten, ist es daher wichtig, dass du dich in deiner persönlichen Leistungsstufe bewegst.

Hilfreich ist dafür natürlich auch, dass du den Boot auswählst, der zu deinem Können passt. Anfängerboots sind meist auch die billigsten Modelle, technische Meilensteine darfst du dir von ihnen aber nicht erwarten. Solche Boots zeichnen sich meist durch einen niedrigen Flex-Wert aus und lassen dir genügend Bewegungsfreiheit. Zusätzlich sind Anfängerschuhe oft sehr komfortabel, um es dir so angenehm wie möglich zu machen.

Hast du schon einige Pistenkilometer in den Knochen, dann empfiehlt es sich zumindest auf ein Modell für Fortgeschrittene umzusteigen. Auch Anfänger sollten mit diesem Modell zurechtkommen, aber ein fortgeschrittener Snowboarder kann damit sein Potenzial natürlich besser ausnutzen.

Bauart / Flex / Fahrstil

Die Wahl deines nächsten Schuhs hängt zum Großteil von deinem Fahrstil ab. Wie bei deinem Board selbst, wird die Steifigkeit des Boots auch mit dem Flexwert angegeben. Dieser beschreibt wie viel Widerstand dir dein Schuh entgegensetzt.

Snowboardboots gibt es als Hard- und Softboots. Für Freestyle sowie Freeride verwendest du Softboots. Zusätzlich gibt es bei Softboots auch unterschiedliche Härtegrade. Freestyler setzen eher auf weiche Boots, während Freerider härtere Boots für mehr Halt brauchen.

Hardboots sind für den Bereich Race und Carving bestimmt. Sie schränken die Bewegung recht stark ein, so bringst du auch bei hohem Tempo Druck auf die Kante. Trotz ihres mittlerweile hohen Tragekomforts können vor allem bei ungeübten Snowboardern schnell Ermüdungserscheinungen auftreten.

Einsatzbereich idealer Flexwert Härtegefühl
Freestyle 2-5 weich
All Mountain 5-7 mittel
Freeride  5-8  steif
Race/Carving  7-10  sehr steif

Schnürsystem

In der Regel werden drei Schnürsysteme unterschieden:

  • Klassische Schnürung
  • Schnellschnürsysteme
  • BOA

Klassische Senkelschnürungen gehören zu den traditionellen und preiswerten Verschlusssystemen. Mit keinem anderen System kannst du den Druck so präzise anpassen wie mit dieser Oldschool-Variante. Jedoch besteht bei diesem System auch das Risiko, dass sich die Schnürung lockert.

Schnellschnürsysteme haben sich über die letzten Jahre fix etabliert. Hierbei werden die Schnürsenkel durch Plastik- oder Metallvorrichtungen geführt, auf die gewünschte Festigkeit angezogen und in einer Vorrichtung „eingeklemmt“. Je mehr Zonen das System bietet, desto genauer kannst du den Boot anpassen.

BOA ist ein spezielles Schnellschnürsystem das mit Drähten und Rädchen funktioniert. Durch das Drehen am Rad schnürt sich der Boot gleichmäßig zusammen. So musst du die Schnürsenkel nicht mehr einklemmen, um perfekten Halt zu bekommen. Es ist nicht das schnellste System beim Festziehen, dafür aber Nummer eins beim Lockern – ein Knopfdruck und die Drahtseile sind gelockert.

Snowboardschuh mit einer klassischen Senkelschnürung

Snowboardschuhe bieten verschiedene Schnürrsysteme an. Das meist bekannteste und älteste ist die klassische Senkelschnürung. Es sorgt für die beste individuelle Druckanpassung.

Innenschuh und Sohle

Der Innenschuh ist ein wichtiger Bestandteil deines Snowboardboots. Er erhöht den Komfort in der doch recht harten Außenschale. Damit du auch harte Landungen ohne Fersenprellung überstehst, sind die Boots zusätzlich gedämpft. Im Wesentlichen lassen sich vier Arten der Dämpfung unterscheiden:

  • EVA – ein besonders flexibler Kunststoff; verformt sich bei zu großer Kälte und verliert dadurch an Qualität.
  • PU – ein langlebiger Kunststoff, verliert seine Eigenschaften selbst bei eisigen Temperaturen nicht; dafür auch teurer als EVA.
  • Luftkissen – federn Krafteinwirkungen ab; funktioniert besonders gut im Fersen- und Vorderfuß-Bereich, schlechter bei frostigen Temperaturen.
  • Gelkissen – sind meist rund um die Ferse eingearbeitet und funktionieren ähnlich wie die Luftkissen, sind aber weniger temperaturabhängig.

Viele Modelle haben sogar einen Thermoliner als Innenschuh. Dieser lässt sich durch hohe Temperaturen exakt an deinen Fuß anpassen. Solltest du also anfällig für Druckstellen bist oder dir bestimmte Stellen an den Füßen Probleme bereiten, kannst du das mit dieser Anpassung verhindern.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Snowboardschuh

Welche verschiedene Bindungsarten gibt es beim Snowboarden und was sind ihre Vorzüge?

Im Grunde gibt es einige verschiedene Bindungstypen, hier wollen wir dir 3 von ihnen vorstellen:

  • Plattenbindungen
  • Softbindungen
  • Step-In-Bindungen

Plattenbindungen eignen sich nur für Hardboots. Grundlage dieser Bindung waren herkömmliche Skibindungen. Plattenbindungen ermöglichen gute Kraftübertragung und werden eingesetzt, wenn hohe Geschwindigkeiten erreicht werden sollen. Das Öffnen und Schließen von Plattenbindungen ist einfach. Nachdem der hintere Schuh unter einem Stahlbügel fixiert ist, wird die vordere Bindung mit einem Stahlbügel verschlossen.

Für das Fixieren von Softboots auf dem Snowboard kann die Softbindung verwendet werden. Es stehen verschiedene Härtegrade zur Verfügung, die je nach Einsatzgebiet ausgewählt werden. Weiche Bindungen sind kontrollierbarer und eignen sich für den Freestyle. Zum Carven auf der Piste werden aufgrund der besseren Kraftübertragung eher härtere Bindungen genutzt.

Ein weiterer Bindungstyp ist die Step-In-Bindung, die zumeist im Schuh integriert ist. Ohne dass die Bindung mit den Händen verschlossen werden muss, rastet sie durch einen Mechanismus ein. Step-In-Bindungen stehen sowohl für Hard- als auch für Softboots zur Verfügung.

Wichtig bei der Wahl der Bindung oder auch der Wahl deines Boots, ist es wichtig zu wissen, dass du diese beide Sachen auf einander abstimmen musst. Nicht jede Bindung ist mit jedem Boot kompatibel. Mach dir darüber bitte vor dem Kauf Gedanken.

Streit mit den Skifahrern? Wir klären dich auf warum sich Snowboarder und Skifahrer nicht verstehen.

Vieles vereint Skifahrer und Boarder – der Schnee, die Liebe zu den Bergen und noch vieles mehr. Doch Einiges trennt sie auch. Für die Snowboarder ist es „cooler“ nur ein Brett unter den Füßen zu haben. Skifahrer hingegen fahren im Flachen fröhlich an angestrengt hüpfenden Boardern vorbei.

Das Snowboard stand früher für Rebellion gegen das Kurzschwingen auf zwei langen, dünnen Skiern. Die Snowboarder machten ihr eigenes Ding, dazu gehörte lässige, bequeme Kleidung, Abhängen auf der Piste usw., im Vergleich waren Skifahrer schon fast langweilig.

Erst Anfang der 90er begann die Skiindustrie zu tüfteln, wie man das Skifahren wieder attraktiver machen könnte. Ein österreichischer Erfinder kam schließlich auf die Idee, sein Snowboard in der Mitte durchzusägen und es als Ski zu benutzen – fertig war der Prototyp des Carvingskis, der das spießige Image der Skier beendete.

Heute ist auch Skifahren cool und lässig. Die Ski sind länger und breiter, die Kleidung nicht mehr so eng wie früher. Rein optisch vertragen sich beide mittlerweile also ganz gut. Trotzdem gibt es noch viele Situationen die ein friedliches Miteinander erschweren. Wir sind dennoch voller Hoffnung, dass sich durch gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme alle miteinander vertragen.

Seit wann gibt es das Snowboard bereits?

Zwar wurden die ersten Vorläufer des Snowboards schon früher unter anderem in Österreich entwickelt, das „Snowboard-Feeling“ und die Fahrtechnik gehen allerdings auf die zwei Wellenreiter Sherman Poppen und Tom Sims zurück.

1965 kreierte der US-Amerikaner Poppen den Snurfer. Er war gerade draußen mit seinen Töchtern beim Schlittenfahren, als eine davon auf dem Schlitten stehend, den Hang hinunter fuhr. Er rannte in seinen Laden, holte zwei Skier und band diese an den Spitzen zusammen.

Bald nach dem ersten Prototyp, wollte jeder in seiner Straße einen haben. Poppen lizenzierte sein Konzept, um den Snurfer „professionell“ herzustellen. In den nächsten 10 Jahren verkaufte Poppen ca. eine Million Snurfer.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.skiinfo.de/news/a/581425/snowboarding–die-geschichte-einer-lebensphilosophie


[2] https://www.blue-tomato.com/de-DE/page/buyersguide-snowboard-snowboardboots/


[3] http://www.snowboard-anfaenger.de/der-richtige-snowboardschuh/


[4] https://snowboardermbm.de/features/snowboarden-fuer-anfaenger-10-tipps-fuer-deinen-ersten-snowboard-urlaub.html

Bildnachweise:

71569248 – ©photostio/123RF

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Eric

Veröffentlicht von Eric

Eric studiert Soziologie und interessiert sich für Online Marketing. Daher unterstützt er in seiner Freizeit die Redaktion von winterbook.de.

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